Sie erforscht die physikalischen Eigenschaften von Planeten

Wetterlexikon: Geophysik

Wetterlexikon: Geophysik
Ein Jahr lang hat die Geophysikerin Christiane Heinicke auf einem Vulkan wie auf dem Mars gelebt. © DPA

Was ist die Geophysik?

Die Geophysik bezeichnet ein interdisziplinäres Gebiet der Physik und der Geowissenschaften. Sie befasst sich mit den physikalischen Eigenschaften von Planeten. Die meisten geophysikalischen Untersuchungen finden somit auf der Erde statt. Zu den untersuchten Eigenschaften zählen beispielsweise die Vorgänge in der Erdkruste und im Erdinneren.

Die Geophysik lässt sich in viele weitere Teilbereiche untergliedern

Man bezeichnet die Geophysik als die Physik, welche die feste Erde behandelt. In diesen Bereich fallen zum Beispiel die Untersuchung des Erdmagnetismus, der Geodynamik, der Gravimetrie und der Gesteinsphysik. Geophysiker versuchen mittels mathematischer Grundlagen und experimenteller Versuche physikalische Probleme und Vorgänge in diesen Bereichen zu lösen und zu erklären. Dafür werden oft indirekte Messmethoden eingesetzt. Die Geophysik lässt sich jedoch noch in viele weitere Teilbereiche untergliedern. Zu diesen Teilbereichen gehören unter anderem die Meteorologie und die Planetologie.

In Deutschland wird an vielen Universitäten ein Studium der Geophysik angeboten. Die „Deutsche Geophysikalische Gesellschaft“ zählt circa 1.000 Mitglieder. Sie ist somit der größte geophysikalische Verband in Deutschland.