Von kleinen Rissen bis zu größeren Spalten und Löchern

Wetterlexikon: Frostaufbruch

Was ist ein Frostaufbruch?

Ein Frostaufbruch ist eine physikalische Verwitterung, von welcher Gesteine wie auch andere Feststoffe betroffen sein können. Frostaufbrüche können durch häufige Perioden von Frost und Tau entstehen. Blasenförmige Aufwölbungen entstehen vor allem im Winter auf den Straßen oder asphaltierten Gehsteigen. Brechen deren Ränder ein, entstehen Schlaglöcher. Feste Materialien können von Frostaufbruch betroffen sein, wenn durch eine kaputte Oberfläche Wasser in das Innere gelangen kann. Gefriert das eingedrungene Wasser, vergrößert sich auch dessen Volumen und Risse vergrößern sich.

Ist die Oberfläche erstmal aufgebrochen, setzt sich der Zerstörungsprozess weiter fort

Wiederholt sich ein Wechsel von Tau- und Frostwetter, werden Teile des betroffenen Materials durch eine Frostsprengung abgetrennt. Die Frostsprengung selbst wird durch die Ausdehnung gefrierenden Wassers in einem Kluftraum hervorgerufen. Ist die Oberfläche einmal aufgebrochen, setzt sich der Zerstörungsprozess weiter fort, da nun wiederum mehr Wasser eindringen kann. Ein Frostaufbruch kann also von anfänglich kleinen Rissen zu größeren Spalten und Löchern führen.