Die Feinstaubbelastung wird von Wind, Strömungsrichtung der Luft und Temperatur beeinflusst

Wetterlexikon: Feinstaub Grenzwerte

Was sind Feinstaubgrenzwerte?

Feinstaubgrenzwerte existieren, um die Feinstaubbelastung einzudämmen. Feinstaub ist ein Gemisch aus Partikeln mit einem Durchmesser unter 10 Mikrometern (0,01 Millimetern), das hauptsächlich durch Emission aus Fahrzeugen, Heizwerken, Öfen oder industriellen Prozessen entsteht. Die Feinstaubbelastung wird regional unterschiedlich von Wind, Strömungsrichtung der Luft und Temperatur beeinflusst.

Zum Schutz der Gesundheit gelten seit 2005 europaweite Feinstaubgrenzwerte

In der kalten Jahreszeit sorgen Inversionswetterlagen bei Windstille für besondere Belastungen. Die leichtere, wärmere Luft legt sich dabei über die kältere, schwerere am Boden, die mit Schadstoffen angereichert ist, ohne dass eine Durchmischung und damit Verringerung der Schadstoffkonzentration stattfindet.

Seit Januar 2005 gelten zum Schutz der Gesundheit europaweite Feinstaubgrenzwerte. Der Tagesgrenzwert wurde auf 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft festgelegt. Dieser darf an maximal 35 Tagen pro Jahr überschritten werden. Als Jahresmittelwert sind 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zulässig. Die aktuellen Daten für die Regionen werden vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht.