Die Entropie ist eine fundamentale thermodynamische Zustandsgröße

Wetterlexikon: Entropie

14.10.2014, Brandenburg, Sachsendorf: Wildgänse fliegen am Himmel über dem Oderbruch, während sich im Hintergrund ein Windrad dreht.
Mit Zunahme der Temperatur steigt beim Wetter auch die Entropie eines bestimmten Systems. © dpa, Patrick Pleul, ppl nic pil

Was ist Entropie?

Entropie ist ein Begriff aus der Chemie und bezeichnet eine Zustandsgröße aus der Thermodynamik. Gemessen wird sie in der Maßeinheit Joule pro Kelvin (J/K).

Das Wetter ist niemals ein abgeschlossenes System

Entropie gibt es in vielen Bereichen, auch in Bezug auf das Wetter. In diesem Fall ist es wichtig zu wissen, dass sie in abgeschlossenen Systemen oft nicht abnehmen kann, was sich durch den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik erklären lässt. Das heißt: Entropie kann nicht beseitigt werden. Sie kann aber in Systemen entstehen. Das ist beim Wetter nicht der Fall, denn witterungsbedingte Zustände sind niemals vollständig abgeschlossene Systeme.

Bei der Entropie in nicht abgeschlossenen Systemen findet durch die Aufnahme oder die Abgabe von Wärme immer eine Änderung innerhalb eines Systems statt. In Bezug auf das Wetter kann das bei einer Wolkenformation, einem Sturmgebiet sowie einem Hoch- oder Tiefdruckgebiet der Fall sein. Mit Zunahme der Temperatur steigt beim Wetter auch die Entropie eines bestimmten Systems.