Eisglätte ist nicht gleich Glatteis

Wetterlexikon: Eisglätte

Wetterlexikon: Eisglätte
Ein Kasseler Stadtreiniger streut am Freitag (26.01.2007) auf einer Brücke im Stadtgebiet Salz gegen die Eisglätte. © dpa, A3295 Uwe Zucchi

Was ist Eisglätte?

Unter Eisglätte versteht man die Oberfläche von Böden, die eine gefrorene Nässe besitzen. Nicht zu verwechseln ist die Eisglätte mit dem Glatteis, welches durch gefrorenen Regen entsteht. Bei der Eisglätte befindet sich die Nässe schon seit längerer Zeit auf dem Boden. Es kann sich dabei um altes Regenwasser, Schmelzwasser oder Tauwasser handeln. Sinken die Temperaturen in der Nacht unter den Gefrierpunkt, so entstehen kleine Eiskristalle. Diese verbinden sich miteinander und bilden eine sehr glatte Eisschicht.

Eisglätte kann leicht übersehen werden und ist dadurch besonders gefährlich

Die eisige Glätte kann fast überall auftreten und lokal begrenzt sein. Eisglätte ist besonders gefährlich, da sie auf den ersten Blick nicht immer erkenntlich ist. Da sie häufig nur an bestimmten Orten auftritt, wo gerade Nässe vorhanden ist, kann sie leicht übersehen werden.

Eisglätte kommt üblicherweise nur in den Wintermonaten vor, da nur hier die geeigneten Temperaturen für dieses Wetterphänomen herrschen.