Blitz und Donner gehören zusammen

Wetterlexikon: Donner

Gewitterfronten über der Stadt
Eine Gewitterfront zieht über den Essener Ortsteil Borbeck Süd hinweg. © imago/Gottfried Czepluch, Gottfried Czepluch, imago stock&people

Was ist Donner?

Unter Donner wird das spezifische Geräusch verstanden, das in Verbindung mit einem Gewitter auftritt. Üblich sind Donnergeräusche, die sich als ein dumpfes Grollen äußern und ein herannahendes Gewitter ankündigen. Blitzeinschläge, die nah am Beobachter stattfinden, werden hingegen zumeist von einem lauten, dunkel- bis helltönenden Krachen begleitet.

Mit Blitz und Donner lässt sich die Entfernung des Gewitters berechnen

Donner entsteht durch die spontane Ausdehnung feuchter Luftmassen, deren Temperatur sich aufgrund der elektrischen Entladung eines Blitzes innerhalb von Sekundenbruchteilen extrem erhöht.

Die Entfernung eines Gewitters lässt sich daher gut anhand des Donnergeräusches abschätzen. Eine oft angewandte Methode, um die Distanz des Betrachters vom Zentrum des Gewitters genauer zu ermitteln, ist das Messen des Zeitabstandes zwischen dem visuell erkennbaren Blitz und dem Auftreten des Donnergeräusches. Bei einer Schallgeschwindigkeit von rund 340 Metern pro Sekunde bedeutet ein Zeitabstand von beispielsweise 5 Sekunden zwischen dem sichtbaren Blitz und dem Eintreffen des Donners, dass sich das Gewitter in einer Distanz von etwa 1.700 Meter vom Betrachter abspielt.