Stoffflüsse aus der Erdatmosphäre auf die Erdoberfläche

Wetterlexikon: Deposition

Was ist Deposition?

Waldsterben
Saurer Regen kann zur Übersäuerung von Gewässern führen, Bauwerke schneller verwittern lassen und Waldschäden verursachen.

Der Begriff Deposition stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "Ablegen". Als atmosphärische Deposition wird die Art der Ablagerung von gelösten, an Partikel gebundenen oder gasförmigen Luftinhaltsstoffen auf Oberflächen aller Art bezeichnet. Diese Oberflächen können Sprossteile von Pflanzen, also Blätter und Nadeln sowie Böden, Oberflächengewässer, Schneedecken oder Bauwerke sein.

Eine nasse Deposition ist zum Beispiel "Saurer Regen"

Es gibt unterschiedliche Arten der Deposition, die vor allem vom Gewicht und der Beschaffenheit der Partikel, jedoch auch von der Art der Oberflächen abhängen. Größere Partikel folgen der Schwerkraft, während kleinere Partikel mittels Luftströmungen verwirbelt und schließlich auf diese Art zu Boden transportiert werden. Zudem wird zwischen trockener und nasser atmosphärischer Deposition unterschieden, je nachdem ob die Partikel mit oder ohne Niederschlag zu Boden fallen.

Teile der deponierten Partikel bleiben nach der Deposition nicht einfach am Boden, sondern können mittels Reemission zurück in die Erdatmosphäre gelangen. Dieser Prozess sowie die Messung von Depositionsraten am Boden sind wichtige Bestandteile im Umweltschutz.