Staubiger und trockener Dunst über dem Süden Spaniens

Wetterlexikon: Calina

Blick vom Generalife auf Granada, Foto: Robert B. Fishman, ecomedia, 6.11.2013 | Verwendung weltweit
Blick vom Generalife auf Granada. © picture alliance / Robert B. Fis, Robert B. Fishman, fish rh

Was ist Calina?

Der Ausdruck Calina (span. Nebel, Dunst) bezeichnet den staubigen und trockenen Dunst über dem Süden Spaniens, der vor allem im Sommer auftritt und schon 1876 gesichtet wurde. Insbesondere ist die Calina tagsüber über dem spanischen Südplateau zu beobachten, das auch als Maseta bekannt ist. Andere Sprachen übernehmen den Ausdruck Calina in der Regel ausschließlich zur Bezeichnung eines Trockendunstes.

Die Dunstglocken können mehrer Tage hängenbleiben

Zum Teil erreicht der trockene Dunst durch thermische Konvektion enorme Höhen. Diese thermische Konvektion meint eine Strömung von Flüssigkeiten und Gasen aufgrund von Wärmeenergien.

Häufig bleiben die Dunstglocken so für mehrere Tage über den betroffenen Arealen hängen. Schuld daran trägt vor allem die geringe Depositionsrate. Daher können sich die Stoffe und Kleinstpartikel in den Dunstwolken über Nacht nicht in ausreichendem Maß wieder auf dem Erdboden absetzen.