Wetterlexikon: Bodennebel

Bodennebel in Niedersachsen
Ein Mann spaziert am 21.01.2016 bei aufziehendem Bodennebel über einen Feldweg bei Groß Lobke im Landkreis Hildesheim (Niedersachsen). © dpa, Julian Stratenschulte

Was ist Bodennebel?

Der Bodennebel ist eine Art von Strahlungsnebel und zählt zum Typ des Abkühlungsnebels, also zu Nebeln, die durch Abkühlung entstehen. Bodennebel liegt direkt über dem Erdboden und steigt nicht mehr als über einen Meter an. Alles, was über diesem Meter liegt, wird nicht mehr als Bodennebel bezeichnet. Im Normalfall entsteht der Bodennebel bei Niederungen während ruhiger Wetterlage mit klarem Himmel.

Bodennebel häufig über Seen oder Tümpeln

Die Ausstrahlung des Bodens muss groß sein, damit eine rasche Abkühlung der untersten Luftschicht möglich ist. Diese Temperatur muss unter die des Taupunkts fallen. Die gesamte Dichtung des Nebels wird von feuchten Oberflächen begünstigt. Deswegen wird Bodennebel häufig über Seen oder Tümpeln gesehen.

In der Regel wird Bodennebel als Vorstufe zu einem dichter werdenden Nebel angesehen, welcher in die Höhe wächst. Sobald der Bodennebel über einen Meter anwächst, wird er als Hochnebel bezeichnet.