Damit in der Landwirtschaft gute Erträge erzielt werden können

Wetterlexikon: Agrarmeteorologie

Mähdrescher bei der Ernte
Ein Mähdrescher erntet ein Weizenfeld. © dpa, Lino Mirgeler, lim kde cgl sja sd kne

Was ist die Agrarmeteorologie?

Gegenstand der Agrarmeteorologie, einem Teilgebiet der Meteorologie, ist die Lehre von den zahlreichen Wechselbeziehungen, die zwischen Klima, Wetter, Boden, Pflanzen, Tieren und Luft bestehen. Damit in der Landwirtschaft gute Erträge erzielt werden, ist es wichtig, die zu erwartenden Witterungsbedingungen zu kennen.

Die Landwirtschaft ist stark vom Wetter abhängig

Bewässerungs- und Pflanzenschutzmaßnahmen, Termine für die Aussaat und Ernte und vieles mehr können mit Kenntnis der bevorstehenden klimatischen Bedingungen sinnvoll geplant werden. Die Landwirtschaft zählt zu den Wirtschaftszweigen, die am stärksten vom Wetter abhängig sind und daher auf die meteorologische Unterstützung angewiesen ist. Letztendlich können dadurch auch komplexe Betriebsabläufe optimiert werden.

Die Messungen agrarmeteorologischer Messstationen dienen dazu, den Einfluss der Erdatmosphäre auf das Pflanzenwachstum oder das Verhalten der Tiere wie Schädlinge zu erforschen. Zu den agrarmeteorologischen Tätigkeitsfeldern gehören die anwendungsorientierte Forschung, die Beobachtung der Umwelt, das Warnmanagement und ein breit gefächertes Beratungsangebot.