Wärmeausströmung, die von technischen Geräten oder Gebäuden erzeugt wird

Wetterlexikon: Abwärme

Durch die Abwärme eins Kraftwerkes ist eine frühere Rhabarber-Ernte möglich.
Rhabarber wächst am 27.03.2018 auf einem Feld neben dem Braunkohlekraftwerk Niederaussem. Durch die Abwärme des Kraftwerkes wird der Boden erwärmt und eine frühere Ernte ermöglicht. © picture alliance / Henning Kaise, Henning Kaiser, hka lof

Was ist die Abwärme?

Unter Abwärme versteht man jene Wärmeausströmung, die von technischen Geräten oder Gebäuden jeglicher Art erzeugt wird. Die Hitze strömt durch einen fühlbaren, latenten, nicht sichtbaren Wärmestrom aus. Dieser kann allerdings durch Wärmerückgewinnung nicht genutzt werden. Die Abwärme wird oft direkt an die Atmosphäre abgegeben.

Die größten Abwärmeproduzenten sind Wärmekraftwerke

Abwärme wird bereits von Kleinstgeräten wie einer Glühbirne erzeugt. Die größten Abwärmeproduzenten sind Wärmekraftwerke. Auch Kühltürme sind dazu in der Lage, Abwärme abzugeben. Um Geräte und Gebäude nicht zu überhitzen, muss die Wärme abgeleitet werden. Dies muss jedoch in einer geeigneten Form geschehen. Bei geschlossenen Gebäuden wie etwa Anlagen bedient man sich einer Wärmepumpe, um den Wärmekreislauf aufrechtzuerhalten.

Der wesentliche Vorteil der Abwärme liegt darin, dass sie kostenlose Energie zur Verfügung stellt. So kann sie leicht zum Heizen, beispielsweise von Gewächshäusern, genutzt werden. Aber auch das Beheizen von Räumen oder das Erwärmen von Wasser ist mit ihr möglich.