Was ist eine Omega-Wetterlage?

Die Omega-Wetterlage bringt die Hitze

Die in der Meteorologie so genannte Omega-Wetterlage zeichnet sich durch eine Konstellation von Hoch- und Tiefdruckgebieten über Mitteleuropa aus. Dabei ähnelt die Ausformung der Isobaren, also die Linien gleichen Druckes, dem griechischen Buchstaben Omega.

Meist liegt dabei ein riesiges Hoch mit seinem Zentrum über Mitteleuropa (zum Beispiel über Deutschland, Dänemark oder Südskandinavien) und hält alle Tiefs aus Westen auf Abstand. Sie werden im Bogen um das Hoch herumgeführt, also auf einer Bahn, die wie der griechische Buchstabe Omega aussieht.

Hat sich diese Wetterlage erst einmal eingestellt, kann man davon ausgehen, dass sie einige Tage, unter Umständen sogar mehrere Wochen anhält und es in ihrem Einflussbereich zu länger andauernden Wetterlagen gleichen Witterungscharakters kommt.

Für Mitteleuropa kann eine solche Konstellation schöne und heiße Wochen im Sommer bedeuten, so wie im Jahr 2003, dem Jahrhundertsommer, wo es in Deutschland über 40 Grad gab.