200 Liter Regen und mehr
Starkregen statt Hitze zum Sommeranfang
Feiertag, Brückentag und Wochenende stehen für manchen von uns an. Doch für einen Ausflug wird es wohl nicht überall reichen. Dafür ist es am langen Wochenende zu nass. Dabei sind Gewitter mit Unwettergefahr in der Hauptrolle.
Nur kurz Wetterberuhigung

In einigen Regionen steht ein langes Wochenende beginnend mit Fronleichnam vor der Tür, aber nicht für jeden wird es wettertechnisch auch so, dass sich ein Ausflug lohnt. Vielmehr stehen einige Regionen im Fokus von dichten Regenwolken. Dabei sind Unwetter in Form von Starkregen mit von der Partie. Immerhin lässt es der Mittwoch noch ruhig angehen, denn von den Alpen über das Erzgebirge bis nach Rügen scheint zeitweise die Sonne, auch wenn die Wolken allmählich dichter werden. Bis zum späten Nachmittag bleibt es aber noch trocken. Sonst wird es stark bewölkt und der Regen fällt unaufhörlich mit stellenweise Blitz und Donner. Nachmittags lockern die Wolken im Nordwesten zwischen weiteren gewittrigen Schauern aber etwas auf.
Ähnlich geht es am Feiertag weiter. Es herrscht der schon gewohnte Mix aus wenig Sonne und zahlreichen gewittrigen Schauern vor. Dabei sind lokal wieder Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Fronleichnam fällt also weitestgehend ins Wasser.
Hochwasser könnte am Wochenende ein Thema werden

Als ob das nicht schon genug wäre, mischt ab Freitag und Samstag, dem meteorologischen Sommeranfang, auch noch ein Norditalientief mit. Das dürfte südlich der Donau zu ergiebigem Dauerregen führen, die Schneefallgrenze sinkt in den Alpen auf 2000 Meter. Manche Modelle sehen einen zweiten Regenschwerpunkt im Osten. Ansonsten geht es mit dem Mix aus etwas Sonne und teils kräftigen Gewittern weiter. Deutlich besser, also sonniger, wird es im Nordwesten und Norden, hier nimmt die Schaueraktivität immer mehr ab. Ob es am Sonntag für eine Wetterbesserung reicht, ist noch unsicher.
Schenkt man den Wettermodellen berechneten Regenmengen im Süden und möglicherweise auch im Osten glauben, könnte es sehr nass werden. Bis Sonntagabend sind zwischen 100 und 200 Liter möglich – örtlich sogar noch mehr. Das würde die kleineren Flüsse anschwellen lassen, sodass man mit Hochwasser, sowie überschwemmten Wiesen und Feldern rechnen muss.
(kfb, apf)



