Wetterlage extrem gefährlich

Lawine in Axams: Verschütteter Eiskletterer von Rettungshund Ivi gefunden

Gamba
Hunde wie Ivi und Gamba wollen nur eines: Leben retten. © RTL Interactive, von Kruedener, Amelie [RTL interactive]

Eisklettern ist gefährlich. Für die zwei Männer, die in der Axamer Lizum auf Tour waren, wurde es sogar lebensgefährlich. Am Dienstagvormittag wurden ein 30-jähriger Deutscher und ein 26-jähriger Österreicher von einer Lawine mitgerissen. Gefunden wurde einer der Eiskletterer von Ivi, einem Rettungshund.

Rettungshund fand den Verschütteten

Im Innsbrucker Land im Bereich der Schneiderspitze in der Axamer Lizum wurden zwei Bergsportler von einem Schneebrett erfasst und 200 bis 300 Meter weit mitgerissen. Das ganze passierte beim Aufstieg im freien Gelände. Einer 30-Jährige wurde komplett verschüttet - der Lawinenhund Ivi führte den Bergretter zu ihm. Mit starker Unterkühlung kam der Mann leicht verletzt davon. Der Jüngere der Eiskletterer wurde vom Schnee nur teilveschüttet und konnte sich selbst befreien. Elf Männer der Bergrettung und drei Lawinenhunde waren im Einsatz.

Eine Lebendrettung ist für Hund und Bergführer etwas ganz besonderes. Der tierische Held dieser Bergrettung ist im gleichen Job wie Gamba, dem wir in der Doku begleiten. 

Unter welchen Umständen die Bergrettung ihr Leben riskiert und wie die Hunde alles geben, können Sie in unserer spannenden Doku "Die Lebensretter- Einsatz in den Alpen" bei TV-Now verfolgen.

Gefährliche Wetterlage in den Bergen

Das Wetter ist der Grund für die gefährliche Lage in den Bergen. "Nicht nur die Wärme ist problematisch. Schlimm ist auch der Föhnsturm.", so der RTL-Meteorologe Christian Häckl. "Der Föhn bläst den Schnee über die Berggipfel, der sich dann in den Rinnen sammelt. Dort lösen sich dann Lawinen oder Schneebretter." Und die Gefahr ist noch nicht gebannt: "Schon am Freitag droht der nächste Föhnsturm.", sagt Christian Häckl.

Wie sich das Wetter in Axams in den kommenden Tagen weiterentwickelt, erfahren Sie hier.