Perfektes Timing

Wochenendwetter kann sich richtig sehen lassen

von Karim Belbachir und Martin Pscherer

Es ist ein Hoch, das die Sturmtiefs von Deutschland fern hält. Während über Island, den Britischen Inseln und Teilen Skandinaviens noch immer Stürme das Wetter bestimmen, steht bei uns ein richtiges Frühlingshoch vor der Haustüre.

Sturmlage über Britischen Inseln und Skandinavien

11.03.2018, Brandenburg, Lebus: Ein Dalmatiner sitzt auf einer Wiese vor dem blauen Himmel und wartet auf sein Herrchen. Mit Temperaturen um die 12 Grad Celsius und viel Sonnenschein zeigte sich der Sonntag in weiten Teilen von Berlin und Brandenburg
Na das sieht doch fürs Wochenende und die neue Woche doch schon ganz gut aus. Ein Hoch bringt uns milde Temperaturen.

Während sich bei uns die Sturmlage im Gegensatz zur vergangenen Woche deutlich entspannt hat, wüten auf den britischen Inseln, in Island und teilweise in Skandinavien weiterhin weiterhin Winde mit Geschwindigkeiten bis zu 140 Kilometern pro Stunde und mehr. Bis Sonntag bleibt es dort auch noch so stürmisch. Für Deutschland eröffnet das allerdings am Wochenende und die Tage darauf die Chance auf ein sonniges Frühlingshoch.

RTL-Meteorologe Martin Pscherer ordnet die Lage ein: „Nach den stürmischen letzten Tagen beschert uns am Mittwoch schon ein erstes kleines Zwischenhoch ruhigeres Wetter und viel Sonne. Donnerstag und Freitag werden nochmal wechselhafter und windiger. Doch pünktlich zum Wochenende kommt ein neues Hoch, und das bleibt voraussichtlich auch länger. Damit werden die Tiefdruckgebiete abgedrängt und bringen meist nur noch den Britischen Inseln und Island stürmisches Wetter.“

Milde Luft strömt in den Westen Deutschlands

Sonnenstunden in Deutschland am Sonntag, 27. Februar 2022
Neun Sonnenstunden und mehr bekommt der Großteil Deutschlands am Sonntag.

Für uns bedeutet das oft milde Temperaturen mit Werten von verbreitet zwischen 10 bis 15 Grad. Gerade zu Wochenbeginn sieht es gut aus in Sachen freundlichem Wetter. Pscherer: „Wir bekommen die positiven Auswirkungen der Tiefdruckgebiete zu spüren, vor allem ab der neuen Woche, wenn sie zumindest den Westen Deutschlands mit milderer Luft versorgen.“

Getrübt wird das Wetter höchstens durch die Frostnächte, die wir gerade in der Südhälfte Deutschlands am Wochenende erwarten müssen. Doch ist das nur ein kleiner Wermutstropfen, bei der Aussicht auf mehr Sonnenstunden. Zumal der Jahresstart gerade mit Sonnenstunden gegeizt hat. Nun besteht die Hoffnung auf verbreitet 9 Stunden und mehr. Einen schöneren Beginn des meteorologischen Frühlings am 1. März können wir uns kaum wünschen.

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(kfb)