Energiespartag am 5. März
Wie wichtig sind LNG-Terminals für unsere Versorgung?
Am 5. März ist der Internationale Energiespartag. Das Thema Sparen ist natürlich weiterhin aktuell, denn die Energiepreise sind weiter hoch. Wie aber steht es momentan um unsere Gasversorgung? Und sind wir mit den LNG-Terminals auf dem richtigen Weg? Die besten Spartipps finden Sie hier in zahlreichen Links.
Wie Sie jetzt mit den Energie-Preisbremsen sparen, zeigen wir Ihnen oben im Video
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Gasversorgung für 2023 sieht schon ziemlich gut aus
Sparen ist immer richtig – auch weil jede nicht genutzte Kilowattstunde eingesparte Treibhausgase bedeutet. Die Ausgangsposition für die Gasversorgung Deutschlands im kommenden Winter 2023/24 ist derzeit fast historisch gut. Denn die Speicher in Deutschland sind zu rund 70 Prozent gefüllt. Das ist außergewöhnlich viel am Ende eines Winters.
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Das liegt daran, dass wir es geschafft haben, in Industrie und Gewerbe sowie in den Haushalten über Monate hinweg um die 20 Prozent Erdgas eingespart haben – verglichen mit dem Schnitt der vergangenen vier Jahre. Und der Winter war recht gnädig mit uns – nur während weniger, sehr kalter Phasen sanken die Einsparungen deutlich.
Sind LNG-Termials wirklich sinnvoll?

In einem für Deutschland atemberaubenden Tempo haben wir alle Kraft in den Bau von LNG-Terminals gesteckt. Aber brauchen wir die perspektivisch wirklich? „Der kurzfristige Aufbau von schwimmenden gecharterten LNG-Terminals (FSRUs) hat eine sinnvolle Option zur Vorsorge dargestellt. Eine stärkere Diversifizierung durch zusätzliche FSRUs kann die Risiken weiter verringern, sollte aber mit einer frühzeitigen Ausstiegsperspektive versehen sein, weil die Gasbedarfe aufgrund der Klimaschutzbemühungen in den kommenden Jahren sinken sollten“, sagte Jakob Wachsmuth vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe
„Entsprechend sollte der Aufbau von fest installierten Terminals, welche erst später verfügbar und unter Umständen länger betrieben werden, stark begrenzt werden. In jedem Fall sind bei solchen Terminals Vorkehrungen für eine spätere Umstellbarkeit auf klimaneutrale Energieträger zu treffen“, so Wachsmuth weiter.
LNG-Terminals perspektivisch für Grünen Wasserstoff nutzen
Das sieht auch Dieter Franke von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover so: „Eine Rolle spielt auch die von Anfang an mitgedachte Umrüstung der LNG-Importterminals auf Wasserstoff oder Wasserstoffderivate. Bei einer ausreichenden Zahl an Terminals kann dieser Umstieg schrittweise erfolgen – bei gleichzeitig andauerndem Bezug von Erdgas, in dann geringerem Umfang, zur Versorgungssicherheit.“
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Wachsmuth glaubt, dass niedrigere Gaspreise dafür sogen, dass weniger Kohle verbrannt wird: „In der Stromerzeugung führen niedrige Gaspreise in Kombination mit hohen Preisen für CO2-Verschmutzungsrechte dazu, dass Gaskraftwerke Kohleverstromung am Markt verdrängen können. Letzteres ist aus Klimaschutzsicht zu begrüßen, muss aber möglichst durch Verbrauchssenkungen an anderer Stelle kompensiert werden.“
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(osc)



