Die aktuelle Unwetter-Gefahrenlage im Überblick: Im Süden bleibt es noch gefährlich

Im Süden noch viel Regen

Im Bereich schwacher Luftdruckgegensätze bestimmen feuchte und labile Luftmassen das Wettergeschehen vor allem im Süden und Südosten Deutschlands. Im Norden und in der Mitte hat sich dagegen kühlere und stabile Luft durchgesetzt.

Die Gefahrenlage am 09.06.2016
Im Süden noch viel Regen

Im Tagesverlauf verlagert sich der Schwerpunkt der teilweise gewittrigen Stark- und Dauerregenfälle mehr und mehr ins südliche Bayern. Nach Norden hin lockern die Wolken dagegen auf und es bleibt oft trocken, örtlich kann sich Nebel bilden.

In Süd- und Südostbayern gibt es örtlich noch teils gewittrigen Stark- und Dauerregen, lokal immer noch mit Unwetterpotential. Ansonsten ist es locker bewölkt oder heiter und trocken. Lediglich im Nordosten entwickeln sich einzelne Schauer, ganz vereinzelt kurze Kaltluftgewitter. Im Norden frischt der Wind im Tagesverlauf auf, so dass es an der See starke Böen über 50 km/h geben kann.

In der Nacht zum Freitag beruhigt sich auch im Südosten das Wetter allmählich und die teils gewittrigen Starkregenfälle lassen nach. Die Nacht wird dann meist warnfrei, lediglich im Süden und in der Mitte können sich Nebelfelder bilden.

Am Freitag sind dann endlich meist keine Unwetterwarnungen mehr erforderlich. Aber diese Ruhe ist nicht von langer Dauer.

Quelle: DWD