Wie wird das Wetter im letzten Wintermonat?
Langfristprognose Februar 2023 in Deutschland aktuell
Derzeit ist eines sicher: Die experimentellen Langfristvorhersagen meinen es gut mit unseren Gasspeichern und Geldbörsen. Sollte es tatsächlich so kommen, dann geht der Winter in Deutschland endgültig baden. Sicher ist das aber natürlich noch lange nicht.
Winter will nicht klein beigeben
Eigentlich kommt ja in dieser Zeit des Jahres der Hochwinter soll auf Touren. Mit der kältesten Phase des Jahres, die wir für gewöhnlich bis in den Februar hinein erleben. Und so versucht es der Winter ja in dieser Woche mal wieder – mit ersten zaghaften Versuchen und Schnee im Bergland. Anschließend gibt es bei den Wettercomputern zwar auch kühle bis kalte Prognosen mit Schnee und Kälte bis herunter in Flachland.
Januar 2023 im super milden Trend

In Summe überwiegen aber die milderen Ansätze für den weiteren Verlauf im Januar 2023, der – wenn es tatsächlich so kommt – damit am Ende deutlich zu warm werden dürfte. Zur Einschätzung: Aktuell liegen wir gemessen am Gesamtmonat bei einer positiven Abweichung von fast 7 Grad gegenüber dem langjährigen Mittel. Das ist Rekordkurs – auch wenn die Abweichung am Ende höchstwahrscheinlich nicht so extrem sein dürfte. Dennoch zeigt sich einmal die Größenordnung des Wärmeüberschusses aktuell.
Februar mit Heizkostenbremse

Während die Politik bremst und deckelt, zeigt die momentane Trendlage für den Februar 2023, dass uns das Wetter ebenso in Sachen Heizkosten in die Karten spielen könnte. Für den Februar sieht der Amerikanische Wetterdienst (NOAA) nämlich in seinen taufrischen Berechnungen eine positive Abweichung von 0,5 bis 2 Grad gegenüber dem langfristigen Mittelwert. Die experimentellen Langfristvorhersagen basierend auf dem Europäischen Wettermodell bewerten den Februar 2023 aktuell sogar eher noch wärmer.
Milder Durchschnitt, eisige Extreme
Wichtig ist unterm Strich aber auch, dass milde Durchschnittswerte durchaus kalte Phasen beinhalten können. Ein gutes Beispiel ist der Blick zurück auf den Februar 2021. Der startete mit Eis, Schnee und strengem Frost und endete auf Frühlingsrekordniveau, so dass der Gesamtmonat am Ende zu warm ausfiel.
Vorsicht bei der Langfrist!

Langfristige Computerberechnungen sind nicht mit der normalen Wettervorhersage zu vergleichen und mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Mit den Computertrends über zehn Tage im Voraus oder gar mit Blick auf ganze Monate oder Jahreszeiten hinaus, verlassen wir nämlich die klassischen Wetterprognosen und wechseln in den experimentellen Bereich. Das sind ursprünglich Hilfsmittel, die zum Beispiel für die Energiewirtschaft sehr wichtig sein können. Schlussendlich geht es hierbei um Trends oder Tendenzen und nicht um punkt- und tagesgenaue Vorhersagen.
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(bal)



