Winter ist noch lange nicht fertig
42-Tage-Trend: Februar mit viel Kälte und Schnee und Eis, aber auch mit Hoffnungsschimmer für den Frühling
Die Aussichten bleiben häufig noch recht winterlich, teils sogar noch mit einem extremen Kälteschock im Februar. Aber es gibt auch Gebiete, wo wir den nahenden Frühling mit zweistelligen Plusgraden erahnen können. Aber alles hat seinen Preis: Es werden dann viele Niederschläge berechnet. Aber die bräuchten wir ja eigentlich auch.
Das Wetter im Norden: Dauerfrost und Kältekeule

Der Norden bekommt dieses Jahr einen richtig harten Winternachschlag. Denn auch wenn die Höchstwerte um den Monatswechsel mal in den positiven Bereich gehen, die Zeichen stehen auf Kälte, Dauerfrost und starke Nachtfröste. Besonders um die Monatsmitte liegen die Tiefstwerte bei -5 bis -10 Grad oder noch darunter. Und auch am Tage wird es bei Minusgraden bleiben. Erst im letzten Februardrittel steigen die Temperaturen auf 5 bis 10 Grad an. Nachts werden kaum noch Frostwerte berechnet, dafür aber jede Menge Regen. Von Frühling oder Frühlingserwachen ist im Norden noch wenig zu sehen.
Das Wetter im Osten: Winter bleibt bis zum letzten Februardrittel

Auch im Osten zeigt sich ein ähnliches Winterbild wie im Norden. Die Tiefstwerte sind hier Mitte Februar sogar noch tiefer und kratzen an den -15 Grad. Eine kurze und kleine Wärmedelle zum Monatswechsel kann dem eisigkalten Gesamteindruck in den nächsten Wochen nicht wirklich verändern. Eine nachhaltige Milderung deutet sich auch hier im letzten Februardrittel an. Kein Frost, tagsüber 5 bis 10 Grad und jede Menge Regen sind aber nur ein ganz kleiner Schritt in Richtung Frühling.
Das Wetter im Westen: Unter -10 Grad Mitte Februar, ansonsten aber recht mild

Im Westen schlägt der Winter anscheinend nur noch einmal richtig heftig zu. Und zwar Mitte Februar: Hier werden sogar ein paar Tage Dauerfrost und Tiefstwerte von unter -10 Grad berechnet. Davor ist die kalte Witterung Richtung Monatswechsel schon vorbei und die 10-Grad-Marke kommt vor dem Absturz in Reichweite. Und die sehr kalte Witterung soll auch nicht so lange anhalten. Denn ab dem dritten Februar-Wochenende geht es aufwärts. Dann können auch Höchstwerte von deutlich über 10 Grad erreicht werden. Aber ob hier die Frühlingsmarke von 15 Grad geschafft wird, ist fraglich, denn es wird auch hier sehr viel Regen geben.
Das Wetter im Süden: Ganz große Kälte kommt hier gar nicht an

Der Süden bekommt in diesen Tagen noch eine Portion Schnee mit. Und bleibt mehr oder weniger winterlich mit leichtem Frost in den Nächten und teils leichten Plusgraden am Tage. In der zweiten Februarwoche ist dann ein zweistelliger Temperatur-Höhepunkt möglich. Doch auch hier gibt es dann noch mal einen Absturz, der aber anscheinend nicht ganz so heftig ausfallen soll wie in den anderen Gebieten von Deutschland. Dauerfrost gibt es nur kurz und die Tiefstwerte sacken nicht ganz so stark ab. Dennoch sind auch hier unter -5 Grad drin. Richtung Monatswechsel wird es richtig niederschlagsreich und deutlich milder mit ebenfalls 5 bis 10 Grad. Somit kann sich auch hier der Frühling noch nicht durchsetzen.
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Wettervorhersage: So funktioniert unser 42-Tage-Wetter
Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.
Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen und Redakteurinnen und Redakteuren, um euch einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.
Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche
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