Klima und Wetter im Südsudan

Im Gegensatz zum nördlich angrenzenden Sudan, dessen Klima im Wesentlichen von der Wüste Sahara geprägt wird, verfügt die Republik Südsudan über ein tropisch-feuchtes Klima. Der Südsudan erlangte erst 2011 formell die Unabhängigkeit von Sudan. Im Süden des ostafrikanischen Binnenlandes ist bei etwa 4 Grad nördlicher Breite die Regenzeit länger und deutlich ausgeprägter als in den nördlichen Landesteilen, die auf einer Breite von etwa 8 Grad Nord liegen. Die Regenzeit erstreckt sich im Süden, nahe der Hauptstadt Juba, von April bis Oktober. Die maximalen Tagestemperaturen gehen zu Beginn der Regenzeit von etwa 36 bis 38 Grad Celsius auf 31 Grad im Juli, dem kältesten Monat, zurück. Die Nachttemperaturen bleiben fast immer tropisch, also über 20 Grad. Während der Trockenzeit steigen die durchschnittlichen Tagesmaxima auf Werte von 36 bis 39 Grad. Die Temperaturen in den nördlichen Landesteilen liegen nur geringfügig höher. Allerdings lässt die Niederschlagstätigkeit nach Norden zu deutlich nach. Das macht sich vor allem an der insgesamt kürzeren Regenzeit bemerkbar, die im Norden des Landes von Mai bis Oktober dauert. Vor allem zu Beginn der Regenzeit ist es unangenehm schwül-heiß mit schweißtreibend hoher Luftfeuchtigkeit. Die beste Reisezeit ist während der Trockenzeit von November bis März.