Schneefallgrenze sinkt weiter

Winter lässt grüßen: Schnee in den Alpen

von Oliver Hantke

Der Herbst gibt in dieser Woche richtig Gas. Und Richtung Wochenende gibt es nicht nur stürmische Aussichten und kühle Temperaturen, sondern auch wieder Schnee. Und diesmal sinkt sie Schneefallgrenze auf knapp 1.500 Meter. Selbst auf den höchsten Erhebungen der Mittelgebirge kann es die ersten Flocken geben.

Oben im Video sehen Sie wie die kalte Luft am Wochenende Mitteleuropa erfasst

Erster Schnee und Frost auf Deutschlands höchsten Berg

In den Alpen ist der Winter auf den Bergspitzen angekommen.
Schon an diesem Wochenende war der höchste Berg Deutschland, die Zugspitze, angezuckert. (Bilde foto-webcam.eu)

Am zweiten September-Wochenende ist der Winter eingekehrt. Auf Deutschlands höchsten Berg, der Zugspitze mit knapp 3.000 Metern, sind bis zu 5 Zentimeter Schnee gefallen. Schneefräsen und Räumgeräte kamen zu Einsatz, um die Plattform von Schnee und Eis für die Besucher zu befreien. In der Nacht zu Sonntag gab es zudem auch Frost, der wunderschöne Eisskulpturen entstehen ließ. Rundherum waren die Gipfel leicht angezuckert. Die Schneefallgrenze lag teilweise bei knapp 2.300 Meter. Jetzt wird es zwar wieder wärmer und der ganze Schnee schmilzt dahin, aber am nächsten Wochenende nimmt der Winter einen neuen Anlauf. Die Schneefallgrenze sinkt tiefer und tiefer.

Schneefallgrenze sinkt auf knapp 1.500 Meter

Die Grafik zeigt die Schneebedeckung am Montagmorgen, 19.09.2022
Die Schneebedeckung in den Alpen nimmt am nächsten Wochenende stark zu.

Am kommenden Wochenende wird es noch weiter runter schneien. Bei Höchstwerten von meist unter 15 Grad im Flachland und einstelligen Werten oberhalb von 500 Metern, sinkt die Schneefallgrenze in den Alpen auf knapp 1.500 Meter. Selbst in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, wie auf dem Fichtelberg, Brocken oder im Bayerischen Wald, sind erste Flocken nicht auszuschließen.

Lese-Tipp: Wetter stellt sich nachhaltig um – Gewitter beenden letztes Aufbäumen des Sommers

Erster Frost in den Mittelgebirgen möglich

Die Grafik zeigt die Tiefstwerte für den Sonntag, 18.09.2022
Die Nächte werden am Wochenende kalt bis frostig.

Wenn es auch noch nicht ganz für Schnee reicht in den höheren Lagen der Mittelgebirge, Frost ist allemal drin. Das wird dann insgesamt ein richtig kaltes Wochenende, denn auch im Flachland sind zum Teil tiefe einstellige Werte zu erwarten.

Unsere Wettertrends und Themenseiten

Sollten Sie Interesse an weiteren Wetter-, Klima- und Wissenschaftsthemen haben, sind Sie bei wetter.de bestens aufgehoben. Besonders ans Herz legenkönnen wir Ihnen auch den 7-Tage-Wettertrend mit der Wetterprognose für die kommende Woche. Dieser wird täglich aktualisiert. Falls Sie weiter in die Zukunft schauen möchten, ist der 42-Tage-Wettertrend eine Option. Dort schauen wir uns an, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Vielleicht interessiert Sie eher wie sich das Klima in den vergangenen Monaten verhalten hat und wie die Prognose für das restliche Jahr aussieht. Dafür haben wir unseren Klimatrend für Deutschland.

Damit Sie auch unterwegs kein Wetter mehr verpassen, empfehlen wir unsere wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte.

Wüstenstaat Deutschland - Die Doku im Online Stream auf RTL+

(oha)