Erdbeobachtungssatelliten zur Fernerkundung der kontinentalen Erdoberfläche und der Küstenregionen

Wetterlexikon: Landsat

Was ist ein Landsat?

Wetterlexikon: Landsat
Dieses Landsat-Bild vom 6. September 2010 zeigt das Gezeitenwattenmeer in den Niederlanden.

Landsat-Satelliten dienen der Fernerkundung der Erdoberfläche. 1972 hat die NASA den ersten Satelliten auf seine Umlaufbahn befördert, es folgten weitere Starts. Das Ziel ist es, natürliche und durch Menschen verursachte Veränderungen zu erfassen. Die Daten werden aufgezeichnet und können ausgewertet werden. Durch die Fernerkundung werden unter anderem Wetterveränderungen und drohende Naturkatastrophen festgestellt. Neben den Satelliten werden noch weitere Instrumente zur Messung hinzugezogen, wie Thermalbildkameras. Durch die Landsat-Satelliten können zudem die natürlichen Ressourcen registriert werden.

2013 ist Landsat-8 gestartet

Die Ursprünge des Landsat-Programms gehen auf die Apollo-Mondlandungen zurück. Hier wurden die ersten Aufnahmen der Erdoberfläche aus einer neuen Perspektive geliefert. Mittlerweile ist nicht nur die NASA im All mit entsprechenden Satelliten vertreten, auch indische, europäische und andere Organisationen verfügen über Fernerkundungssatelliten. 2013 ist Landsat-8 gestartet. Er bewegt sich auf einer sonnensynchronen Umlaufbahn und passiert jeden Punkt auf der Erde an jedem Tag des Jahres zur gleichen Zeit.