Wetterlexikon: Flüssigkeitsbarometer

Was ist ein Flüssigkeitsbarometer?

Das Flüssigkeitsbarometer wird wie das Aneroidbarometer zur Bestimmung des Luftdruckes eingesetzt. Das Aussehen des Barometers ähnelt einem U, wobei es ein offenes und geschlossenes Ende besitzt. Es ist mit genau 760 Millimetern Quecksilber gefüllt. Zwischen dem geschlossenen Ende und dem Quecksilber wird dabei ein Vakuum erzeugt. Ändert sich der Luftdruck, wird das Quecksilber mehr oder weniger in das Vakuum gedrückt und die Höhe der Säule ändert sich. Auf einer Skala lässt sich dann der Luftdruck ablesen.

Flüssigkeitsbarometer kommen besonders in der Naturforschung und Wissenschaft, doch auch in der Landwirtschaft zum Einsatz. Zusätzlich finden Flüssigkeitsbarometer in der Flugzeugforschung Verwendung. Erfunden wurde das Flüssigkeitsbarometer im 17. Jahrhundert von Evangelista Torricelli. Die Funktionsweise war ähnlich der, wie sie heute noch zum Einsatz kommt. Es wurde mit einer Luftsäule, einem passenden Gewicht sowie einer Quecksilbersäule gearbeitet.