Der Wetter-Tag bei wetter.de

Frostige Nacht - teilweise glatt wegen Schneegriesel

Die Graphik zeigt die eiskalte Wetterlage, die uns im Februar 2021 den Vorstoß des Sibirien-Winters bis nach Deutschland brachte. Ausgehend von einem Polarwirbel-Split war der Weg für die Polarhochs und die sibirische Luft frei.
Die Wetterlage, die uns im Februar 2021 die Luft direkt aus Sibirien brachte. Der Polarwirbel-Split schickte am Rande der polaren Hochdruckgebiete richtige Eisluft nach Deutschland.

Der Polarwirbel ist maßgeblich am Verlauf des Winters in Deutschland beteiligt. Und derzeit deutet vieles darauf hin, dass der Wirbel schwächer, möglicherweise sogar geteilt werden könnte. Eine Teilung, die uns noch einen langen Winter bescheren könnte. Eindeutig ist diese Entwicklung aber bei weitem nicht, wie Ihr bei der aktuellen Prognose für den Polarwirbel erfahren könnt.

Frostige Nacht - teilweise glatt wegen Schneegriesel

Heute Nacht wird es meist nochmal frostig kalt und teilweise glatt. Rund um die Mittelgebirge und im Süden fällt zudem etwas Nieselregen oder Schneegriesel. Leichte Plusgrade bekommen wir vom Rheinland bis zur Nordsee.

Überwiegend grau geht es am Donnerstag weiter und besonders vom Erzgebirge bis zum Schwarzwald bilden sich noch ein paar Regen- und Schneeschauer. Am Alpenrand und im Nordwesten beginnt der Tag dagegen mit viel Sonne. Später ziehen die Wolken weiter in Richtung Süden, vom Ruhrgebiet bis zur Ostsee lckert auf. An den Temperaturen ändert sich nur wenig. Sie liegen zwischen -1 und +8 Grad.

Erneut schlechte Luft in Teilen Deutschlands

Insbesondere in den Wintermonaten erleben wir häufig schlechte Luftqualität. Dies ist auch in der aktuellen Situation der Fall. Hauptgrund sind windschwache Hochdrucklagen, die wenig Austausch von Luftmassen ermöglichen. Zudem gehen solche Lagen im Winter oft mit einer sogenannten Inversion einher. Dabei liegt eine Schicht wärmerer Luft über der kalten Luft am Boden, was wie eine Barriere wirkt und den vertikalen Luftaustausch verhindert. Diese Wetterlagen sind häufig mit Nebel oder Hochnebel verbunden, was zu trüben Aussichten führt.

Zudem wird die Verschlechterung der Luftqualität verstärkt, da im Winter durch das Heizen und erhöhte Mobilität samt Staus mehr Schadstoffe in die Atmosphäre emittiert werden als in den wärmeren Jahreszeiten.

Aktuell haben wir es nach Caroline und Dilan bereits mit Elvira und damit mit dem dritten Hoch in Folge zu tun. Dabei kommt mit einem auflebenden Nordost- bis Ostwind zum Wochenende zwar Bewegung in die Wetterküche. Aber: Der ganz große Wetterwechsel ist das noch nicht. Zumal die Langfristvorhersagen für den Februar weiterhin eher auf trockene und dementsprechend Hochdruck-dominierte Wetterlagen setzen. Kurzum: Wir müssen die Schadstoffbelastung auch weiterhin im Auge behalten.

Eiskalte Varianten - Ensemble-Check für die Berge

Sogeannte Ensemble-Vorhersagen zeigen uns an, wie unsicher – oder sicher – aktuelle Wetterprognosen sind und wo die Extreme sich bewegen. Dabei zeigt sich am Beispiel des Fichtelberges im Osten unseres Landes, dass die Temperaturentwicklung schon nach kurzer Zeit in ein breites Muster geht. Die Unsicherheiten sind also groß und die Bandbreite dementsprechend ebenfalls. Mit durchaus eisigen Varianten, die locker bis in den zweistelligen Frost reichen.

Mehr Einigkeit herrscht indes übrigens beim Niederschlagsgeschehen. Hier dominieren vorerst einmal die trockenen Versionen.

Island und Südeuropa im Fokus - Extremwetter rund ums Dauerhoch

Mit Elvira übernimmt bei uns jetzt bereits das nächste Hoch, während rund herum teilweise ziemlich zur Sache geht. Aktuell liegen die Unwetterzentren vor allem im Norden sowie an Teilen des Mittelmeeres.

Vor allem auf Island spekulieren die Wettercomputer – nach einem ersten Sturm am Wochenanfang – inzwischen sogar auf Spitzenböen bis um oder über 200 km/h. Damit liegen auch die mittleren Winde am Donnerstag mit dem Höhepunkt zum Teil bei Hurrikanstärke! Ein Monstersturm, der außerdem mit über 10 Meter hohen Wellen sowie reichlich Niederschlägen einhergeht. Mehr zum Orkan und den Unwettern.

Achtung: Glättegefahr

Heute Vormittag fällt lokal noch leichter Regen, damit besteht weiterhin Glättegefahr. Im Süden startet der Mittwoch oft neblig. Abseits vom Nebel verläuft der restliche Tag am Alpenrand sehr sonnig. Auch im Norden gibt es Auflockerungen. Rund um das Erzgebirge bilden sich später neue Schauer, lokal droht Glätte.

Die Temperaturen bewegen sich dabei zwischen 0 Grad in den östlichen Mittelgebirgen und 9 Grad im Emsland.

Lese-Tipp: Warnung vor spiegelglatten Straßen – Deutschland bibbert: Glätte, Frost und ein eisiger Ostwind

Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen

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In vielen Regionen droht Glätte

Asteroid 2024 YR4: Wie groß ist das Risiko für eine Kollision mit der Erde?

Die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags bleibt unklar, doch neue Beobachtungen könnten bald für Klarheit sorgen. 2024 YR4 steht unter intensiver Überwachung – und spätestens 2028 wird sich zeigen, ob eine Kollision im Jahr 2032 droht. Wir erklären euch, wie die Fakten- und Wissenslage momentan ist.

Wann sind Menschen am glücklichsten?

In welcher Stimmung wir sind, hängt nicht nur von den Lebensumständen oder dem Wetter ab, sondern tatsächlich auch von der Tageszeit - und sogar vom Wochentag. Eine britische Studie hat ermittelt, wann Menschen am zufriedensten und glücklichsten sind, wie ntv.de berichtet.

Die Wetterlage: Tiefausläufer schafft Unruhe

Wetterlage
Ein Tiefausläufer von Nordwesten her bringt eine schwache Störung

Eine Hochdruckzone mit den Zentren Elvira, Dilan und Caroline erstreckt sich von Irland und dem Ärmelkanal bis zum Balkan. In den nordöstlichen Bereich, zu dem auch die Nordhälfte Deutschlands gehört, zieht eine schwache Kaltfront. Dabei handelt es sich um eine maskierte Kaltfront, denn dahinter wird es etwas milder und im Bereich der durchziehenden Front fällt zum Teil geringer Regen, örtlich mit Glatteisgefahr. Über Nacht breitet sich die einfließende feuchtere Luft auch im Süden aus.

Morgen kann in der Mitte und im Süden aus der feuchten Luft stellenweise etwas Nieselregen oder Schneegriesel fallen, der Hochdruckeinfluss verstärkt sich aber wieder und im Nordwesten wird es in trockenerer Luft teils sonnig. Auch die Alpenberge gucken aus der unteren Feuchteschicht heraus.

Stürmisch im östlichen Mittelmeerraum

Von der Ägäis und der türkischen Südküste bis nach Ägypten und Israel ist es heute über dem Mittelmeer sehr windig bis stürmisch. Gebietsweise sind schwere Sturmböen bis 100 km/h möglich, auf den Bergen Kretas auch Böen zwischen 100 und 120 km/h (ab 118 km/h Orkanstärke, Windstärke 12).

(mit dpa)