Ticker zum Wetter-Tag
Mit viel Regen gleiten wir in die Nacht

In der Nacht regnet es im Norden und Westen. Im Osten und Süden bleibt es trocken und teils klar. Die Temperaturen gehen im Osten auf 5 bis 9, im Westen auf 10 bis 14 Grad zurück.
Wetterlage sieht kritisch aus

Meteorologe Patrick Panke zur Wetterlage: „Am Wochenende könnte es zu einer sogenannten Vb (5b) Wetterlage kommen. Dabei zieht ein Tief südlich der Alpen über die Alpen weiter nach Norden/Nordosten und kann damit vor allem im Süden und Osten Deutschlands für ergiebigen Regen sorgen.“
Regen, Regen, Regen - Deutschland ist zu nass

Immer wieder Gewitter mit Starkregen und heftiger Dauerregen über Tage hinweg – in vielen Regionen Deutschlands ist es sehr, sehr nass, die Flüsse sind voll, Wiesen werden langsam zu Sumpfgebieten. Die jüngsten Hochwasser und Überschwemmungen sind noch lange nicht verdaut. Und es geht noch weiter mit Unwettern und Überflutungsgefahr. Der Mai wird mit seinen Niederschlagsmengen voraussichtlich rund 50 Liter pro Quadratmeter über dem vieljährigen Mittelwert (1991-2010) liegen.
Auch im April waren die Regenfälle stärker als im international gültigen Referenzzeitraum 1961-1990, im Januar und Februar erst recht. Kurzum: Das Jahr 2024 ist bisher viel zu nass. Und trotzdem nicht überall. Regionen im Osten von Deutschland haben bisher zu wenig Regen abbekommen.
Badeseen in Deutschland sind ausgezeichnet

Derzeit herrscht ja noch nicht so richtig Badewetter. Nur Hartgesottene dürften sich bei Temperaturen um 20 Grad und immer wieder Regengüssen an deutsche Badeseen verirren. Aber ihre Saison kommt! Und darauf können sich alle Badefans freuen, denn fast alle Badegewässer in Deutschland haben oder hatten zumindest im vergangenen Jahr 2023 eine 1a Wasserqualität. Dies bestätigte der gerade erschienene Bericht der EU-Kommission zur Qualität der europäischen Badegewässer.
Insgesamt erfüllten 98 Prozent der offiziellen deutschen Badegewässer an Seen, Flüssen und Küsten die Mindestanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie, berichter das Umweltbundesamt (UBA). 96 Prozent sind sogar „ausgezeichnet“ oder „gut“.
Im Video: Hochwassergefahr durch Dauerregen - hier fällt jetzt am meisten
Meteorologe Carlo Pfaff zu den aktuellen Regenprognosen: „Ab Freitag mischt auch noch ein Norditalientief mit. Das dürfte südlich der Donau zu ergiebigem Dauerregen führen, die Schneefallgrenze sinkt in den Alpen auf 2000 Meter. Manche Modelle sehen einen zweiten Regenschwerpunkt im Osten. Ansonsten geht es mit dem Mix aus etwas Sonne und teils kräftigen Gewittern weiter. Deutlich besser, also sonniger, wird es im Nordwesten und Norden, hier nimmt die Schaueraktivität immer mehr ab.“
Im Video: Regen, Schauer und Gewitter für die nächsten 48 Stunden
Einerseits ziehen Schauer und Gewitter ab, aber ein neues dickes Regenband ist schon auf dem Weg zu uns.
Unwetter: Hagel, vollgelaufene Keller und überflutete Straßen
Blitze zucken am Himmel – erneut haben schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel für Überschwemmungen gesorgt. Diesmal vor allem im Süden unseres Landes, wo es zum Teil aussah wie im Winter.
Der Wetterausblick für heute:

Im Osten und Nordosten sowie an den Alpen ziehen die Gewitter und Regenschauer bis zum Nachmittag ab, sonst hat sich bereits recht sonniges Wetter mit nur noch seltenen Schauern durchgesetzt. Erst am späten Nachmittag ziehen im Westen erneut dichtere Wolken auf und bringen zum Abend erste Regentropfen mit. Es wird allerdings kühler als zuletzt, die Temperaturen erreichen nur noch zwischen 16 Grad am Alpenrand und 22 Grad am Oberrhein.
Zu den Wetterkarten für Deutschland
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(oha)