In diesen Urlaubsländern wird es ungemütlich

Portugal, Spanien, Frankreich, Italien: Regen ohne Ende und Gewitter

von Claudia Träger

Wer geplant hat, die Osterferien im Süden Europas mit Frühlingswetter und Sonnengarantie zu verbringen, wird von Portugal bis Italien erst einmal enttäuscht. Regen ist angesagt – und zwar nicht zu knapp. Gewitter mischen ebenfalls ordentlich mit. Bis Ostern toben sich in den beliebten Urlaubsländern atlantische Tiefs aus.

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Osterferien beginnen schön bis sommerlich

Das Wochenende verläuft noch nach Plan. Wer da seinen Urlaub in Portugal, Spanien oder Südfrankreich startet, wird meist noch mit Sonnenschein und Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad willkommen geheißen. In Deutschland sitzen wir da schon unter dichten Regenwolken mit ein bisschen Schnee und mit höchstens 10 Grad fest.

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200 bis 300 Liter - ganz viel Regen vor Ostern

Zu Wochenbeginn zieht es sich zu auf der Iberischen Halbinsel und das Regen-Schlamassel nimmt seinen Lauf. Dazu sinken die Temperaturen auf 15 bis 20 Grad, am Dienstag ist bei 16 oder 17 Grad Schluss. Besonders heftig fällt der Regen in Portugal und im Nordwesten Spaniens aus. Dort sind bis Ostersonntag je nach Wettermodell 200 bis 300 Liter pro Quadratmeter zu erwarten, 100 Liter dürften es in der Mitte Spaniens werden, Richtung Pyrenäen auch 200. Das Gleiche gilt für Südfrankreich.

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Wann regnet es wo am heftigsten?

Am Montag ist Spanien Hotspot des Niederschlags im Südwesten Europas, am Dienstag regnet es besonders heftig in Südfrankreich und Norditalien. Zu Wochenmitte erwischt es voraussichtlich Portugal, Norditalien und den Balkan übel. Während der Regen Richtung Ostern oft nachlässt, bleibt er der Iberischen Halbinsel weiter erhalten. Über die Ostertage wird es dann überall im Süden wieder nasser. Ausnahme: Griechenland bleibt recht verschont von der Schlechtwetterfront. Dort ist es generell sommerlicher. 25 bis 30 Grad sind drin.

Generell gilt: Je näher an der Westküste Europas und somit näher am Zentrum der Tiefs, umso mehr Regen fällt. Richtung Osten werden die Chancen größer, dass sich auch mal längere Regenpausen einstellen.

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(ctr)