Gasgrill-Kaufberatung: So finden Sie ein gutes Gerät

Gasgrill
Ein eigener Gasgrill hat schon Vorteile! © iStockphoto

Ein Gasgrill sollte lieber zu groß als zu klein sein

In der Regel ist ein Gasgrill eine Anschaffung für mehrere Jahre. Daher sollten Sie vor dem Kauf einige Überlegungen anstellen, damit Sie sich nicht schon nach kurzer Zeit ärgern. Grundsätzlich sollte der Grill ruhig etwas größer ausfallen, sonst besteht die Gefahr, dass die einen Grill-Gäste bereits essen, während die anderen noch warten müssen. Gleichzeitig sollten Sie aber auch im Blick haben, wie viel Platz bei Ihnen zuhause zur Verfügung steht.

Im Idealfall hat der Gasgrill zwei oder mehr Brenner

Wenn Sie nur einen kleinen Balkon zur Verfügung haben, können Sie mit einem Gas-Grillwagen nur wenig anfangen. Macht aber nichts, es gibt auch kleinere Gasgrills*, die absolut prima funktionieren. Allerdings haben kleine Gasgrills den Nachteil, dass sie meist nur über einen Brenner verfügen. Ein Nachteil ist das deshalb, weil so keine unterschiedlichen Temperaturzonen geschaffen werden können. Bei einem Gerät mit mindestens zwei Brennern* können sie auf der einen Seite scharf angrillen, auf der anderen Seite Gemüse oder Meeresfüchte schonend zubereiten (falls Sie ein Fleischthermometer brauchen - hier finden Sie eine Bestenliste).

Wenn Sie sich für einen Gasgrill entscheiden, achten Sie darauf, dass die Brenner durch sogenannte Aromaschienen abgedeckt sind. Diese Bleche verhindern, dass Fett auf die Brenner tropft und dort eine Stichflamme verursacht. Gleichzeitig wird durch das verdampfende Fett ein leichtes Grillaroma erzeugt. Die meisten kleinen Gasgrills mit nur einem Brenner haben keine Aromaschienen. Achten Sie hier darauf, dass der Grillrost so konzipiert ist, dass sich über den Gasöffnungen des Brenners breite Stege befinden. Diese Stege sorgen dafür, dass Fett nicht direkt auf die Brenner tropfen kann.

Achten Sie auf den Rostschutz und das CE-Zeichen beim Gasgrill

Im Hinblick auf die Haltbarkeit des neuen Gasgrills achten Sie darauf, dass er einen vernünftigen Rostschutz hat. Besonders günstige Modelle sind oft nur einfach pulverbeschichtet. Das Problem ist hier in der Regel nicht die Hitze, sondern kleine Kratzer in der Beschichtung. An diesen Stellen beginnt der Grill dann zu rosten. Gerade teurere Modelle sind entweder aus Edelstahl oder emailliert – da hat Rost keine Chance.

Die größte Sorge der meisten Gasgrill-Newbies ist Brand- bzw. Explosionssicherheit. Achten Sie beim Kauf Ihres neuen Gasgrills in jedem Fall

  • auf ein entsprechendes CE-Zeichen mit der dazugehörigen vierstelligen Prüfnummer.
  • Bevor Sie den Grill in Betrieb nehmen, prüfen Sie unbedingt, ob die Verbindung zwischen Gasschlauch und Gasflasche dicht ist.
  • Außerdem sollten Sie die Gasflasche so platzieren, dass sie durch die Hitze des Grills nicht zu heiß wird.
  • Zum Entzünden der Flamme sollten Sie immer den eingebauten Piezozünder verwenden. Versuchen Sie nicht, den Grill mit einem Feuerzeug zu entzünden, dabei können Sie sich schwerste Brandverletzungen zuziehen.

Gasgrills bei Stiftung Warentest

Übrigens hat Stiftung Warentest vor kurzem 12 Gasgrills zwischen 199 und 575 Euro getestet. Dabei schnitt der Weber Q 1200* als tragbarer Grill mit der Note „gut“ ab, bei den Grillwagen erhielt der Landmann Rexon PTS 3.0* ebenfalls die Note „gut“. Nichts für Sie dabei? Eventuell sind Sie mit einem Kontaktgrill besser bedient. Welche Geräte zu empfehlen sind, erfahren Sie hier. Oder Sie greifen einfach zur Grillpfanne oder zum Tischgrill!

Immernoch nicht überzeugt? Dann holen Sie sich doch einen Smoker. Die besten Geräte im Überblick? Hier entlang!

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