Der Wetter-Tag bei wetter.de

Das wird eine durchaus frostige Nacht

In vielen Gebieten gibt es Nachtfrost
In vielen Gebieten gibt es Nachtfrost

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter- und Klima-News des Tages:

In der Nacht breiten sich Nebel und Hochnebel immer mehr aus und vorwiegend im Osten, im Schwarzwald und den Alpen sowie ganz im Westen bleibt es teils klar. Und da wird es dann frostig kalt. Die Tiefstwerte liegen insgesamt ähnlich wie in den letzten Nächten zwischen +9 und -2 Grad, in einigen Tal- und Muldenlagen auch etwas darunter. Frost ist aber in recht vielen Gegenden möglich.

Am Tag überwiegt das Grau. Zum Teil halten sich dichte Wolken oder Nebel den ganzen Tag. Recht sonnig wird es im äußersten Osten sowie in den Alpen und im Hochschwarzwald. Westlich des Rheins sind freundliche Phasen möglich. Mit Sonnenschein steigen die Temperaturen auf bis zu 14 Grad. Im trüben Grau bleiben die Werte meist im einstelligen Bereich.

Fluglinien stoppen irreführende Klima-Versprechen

Lufthansa, Eurowings, Ryanair und 18 weitere europäische Fluggesellschaften verzichten künftig auf mutmaßlich irreführenden Aussagen zur Nachhaltigkeit von Flügen. Wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte, verpflichten sich die Airlines nicht mehr zu behaupten, „dass die Emissionen eines bestimmten Fluges durch finanzielle Beiträge der Verbraucher zu Klimaschutzprojekten oder zur Verwendung alternativer Flugkraftstoffe neutralisiert, ausgeglichen oder direkt reduziert werden könnten”. Außerdem soll die Bezeichnung „nachhaltiger Flugkraftstoff” nur noch mit angemessener Klarstellung verwendet werden.

Bei Flügen wird die Umwelt durch Treibhausgase und weitere Emissionen stark belastet. Viele Fluggesellschaften bieten bei der Buchung eine Kompensation an - oft eine finanzielle Unterstützung eines Klimaschutzprojektes wie Aufforstung. Das von Kritikern als „Ablasshandel” bezeichnete System gilt aber nicht als richtige Kompensation, da nicht der eigene konkrete CO2-Ausstoß ausgeglichen, sondern allgemein zum Klimaschutz beigetragen wird. Für Flugreisende entstehe der Eindruck, sie würden klimaneutral fliegen. „Ausgezeichnete Nachrichten”, hieß es nun vom europäischen Verbraucherschutzdachverband Beuc. Generaldirektor Agustín Reyna sagte: „Es war höchste Zeit, dass die Fluggesellschaften aufhören, das Fliegen als eine nachhaltige Option darzustellen.

Am Wochenende versinkt Deutschland im Nebel

Prognose: Besonders am Sonntag wird es trüb. Hinzu kommt noch ein bisschen Nieselregen.
Prognose: Besonders am Sonntag wird es trüb. Hinzu kommt noch ein bisschen Nieselregen.

Nebel und Wolken breiten sich aus und am Wochenende gibt es in vielen Regionen Deutschlands nur wenig Sonnenschein. Teils fällt ein bisschen Regen:

Große Temperaturunterschiede in Deutschland

Ganz so warm wie in den vergangenen Tagen ist es nicht mehr in Deutschland. Aber bis 13 Uhr wurden immerhin Spitzenwerte von 17 Grad gemessen.

Liste der höchsten in Deutschland gemessenen Temperaturen am Freitag, dem 7. November bis 13 Uhr.
Liste der höchsten in Deutschland gemessenen Temperaturen am Freitag, dem 7. November bis 13 Uhr.

Ganz anders sieht es dort aus, wo sich der Nebel hartnäckig festgesetzt hat. Dort liegen bisherigen Höchstwerte teils nur bei rund 2 Grad.

Diese Liste zeigt, wo es in Deutschland heute besonders kalt ist.
Diese Liste zeigt, wo es in Deutschland heute besonders kalt ist.

Temperaturrekord auf der Zugspitze

Gestern wurden auf der Zugspitze 10,5 Grad gemessen. Das ist dort ein neuer Novemberrekord (seit Beginn der Aufzeichnung der Wetterdaten). Der vorangegangene Rekordwert von 9,9 Grad stammt vom 1. November 2024. Offenbar gab es einen Zusammenhang mit dem Wind. Als der kurz nachgelassen hat, ist die Temperatur angestiegen und hat den Rekordwert erreicht.

Die Zugspitze ist derzeit der einzige Ort in Deutschland an dem Schnee liegt. Am Donnerstagmorgen war die Schneedecke dort 40 Zentimeter hoch (auf einer Höhe von 2956 Metern). Dabei ist die Luft so trocken, dass der Schnee kaum geschmolzen ist. Heute morgen war die Schneedecke noch 37 Zentimeter dick.

Unwetter auf Mallorca

Kräftige Gewitter haben am Donnerstag Ibiza und Mallorca getroffen. Es gab Regengüsse und Überschwemmungen. Das Video oben im Artikel vermittelt einen Eindruck davon, wie stark das Unwetter auf Mallorca gewütet hat. Der Verkehr in Palma kam morgens zeitweise zum Erliegen, wie das Mallorca Magazin berichtet. Außerdem soll es Verspätungen im Flugverkehr gegeben haben. Es drohen weitere Gewitter.

Trockenheit im Iran: Präsident erwägt Wasserrationierung

Irans Präsident hat im Zuge der landesweiten Wasserkrise Alarm geschlagen. Sollte bis Ende November kein Regen fallen, dann müsse das Wasser rationiert werden, sagte Massud Peseschkian am Donnerstag, wie iranische Staatsmedien berichteten. Im Fall einer noch längeren Trockenheit erwägt er weitere drastischere Maßnahmen. „Wenn es dann immer noch nicht regnet, müssen wir Teheran evakuieren”, sagte er weiter.

Unter den rund 15 Millionen Einwohnern der Hauptstadt löste die Nachricht einen Schock aus. Bereits seit Monaten warnen Politiker und Behörden vor den Folgen der anhaltenden Trockenheit und haben die Bevölkerung zum Sparen aufgerufen. Mieterinnen und Mieter größerer Wohnkomplexe erhielten dramatische Nachrichten. „Aufgrund des starken Wasserdruckabfalls und geringer Wasserreserven werden die geschätzten Bewohner gebeten, Wasser für ihren eigenen Verbrauch zu speichern”, hieß es in einer Warnung.

Gestern wurden Spitzentemperaturen nahe der 20-Grad-Marke erreicht

Diese Grafik zeigt in Deutschland gemessene Temperaturen vom Donnerstag.
Diese Grafik zeigt in Deutschland gemessene Temperaturen vom Donnerstag.

Mit einem Spitzenwert von 19,4 Grad lag Deutschland am Donnerstag noch einmal nahe an der 20-Grad-Marke. In einer privaten Messstation in Hemer (Nordrhein-Westfalen) wurden sogar 20,2 Grad gemessen. So warm wird es wohl so bald nicht wieder in Deutschland.

Wetteraussichten für Deutschland am Freitag, dem 7. November

Wettervorhersage für Freitag, 7. November
Die Prognose zeigt viel Nebel

Heute geht es teilweise neblig-trüb, teils sonnig und meist trocken durch den Tag, wobei es am meisten Sonne im Osten und im südlichen Bergland gibt. Im Nordwesten kommen im Verlauf dichte Hochnebelfelder auf. Die Höchstwerte liegen bei 0 Grad im Dauernebel an der Donau bis 17 Grad in Aachen. Der Wind weht schwach, an der Ostsee teils mäßig, im Elbsandsteingebirge frisch und stark böig aus vorwiegend südlichen Richtungen.

Prognose: Gewitter in Teilen Europas

Auf der Iberischen Halbinsel, den Balearen, in Süditalien und im Balkan gibt es unbeständiges Wetter mit teils kräftigen Schauern und Gewittern, wobei teilweise ergiebige Regenmengen möglich sind. Am Samstag beruhigt sich in Portugal und Spanien, am Sonntag auch auf den Balearen das Wetter.

Taifun Kalmaegi hinterlässt eine Spur der Zerstörung auf den Philippinen und in Vietnam

Der heftige Taifun Kalmaegi ist von den Philippinen nach Vietnam weitergezogen - und hat auch dort schwere Schäden angerichtet. Mindestens fünf Menschen seien ums Leben gekommen und rund 2.600 Häuser beschädigt worden, teilte die Regierung mit. Mehr als eine halbe Million Menschen waren vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Besonders schwer betroffen war die südliche Küstenregion Binh Dinh.

Es kam zu weitflächigen Stromausfällen, Bäume wurden entwurzelt, zudem wurden viele Flüge gestrichen. Auch Bahnlinien waren betroffen. Die Behörden hatten die Bevölkerung aufgefordert, möglichst in den Häusern zu bleiben.

Der Taifun hat sich mittlerweile deutlich abgeschwächt. Jedoch sagten Meteorologen auch für die kommenden Tage heftige Regenfälle und mögliche Überschwemmungen voraus. Es war der 13. Sturm, der in diesem Jahr das südostasiatische Land traf.

Auf den Philippinen, wo «Kalmaegi» in den vergangenen Tagen schwere Verwüstungen angerichtet hat, stieg die Zahl der Todesopfer derweil auf 188. Mehr als 130 Menschen würden noch vermisst, rund 90 seien verletzt worden, teilte der Katastrophenschutz mit. Insgesamt sind mehr als 2,2 Millionen Menschen in 32 Provinzen des Inselstaates betroffen.

Der tropische Sturm Fung-Wong nähert sich den Philippinen

Der Tropische Sturm Fung-Wong dürfte sich zu einem Taifun entwickeln und am Sonntag die Philippinen erreichen. Dabei sind Windböen von bis zu 200 km/h und im Norden über 200 Liter Regen pro Quadratmeter möglich. Somit kann es zu Sturmfluten, Sturzfluten, Überschwemmungen, Erdrutschen und schweren Zerstörungen kommen.

Wetterlage: Hoch Vianelde ist am Zug

Es sieht so schön wolkenlos aus - Nebel im Süden kann das aber vermasseln.
Es sieht so schön wolkenlos aus - Nebel im Süden kann das aber vermasseln.

In feuchter Luft herrscht im Einflussbereich von Hoch Vianelde ruhiges, teils freundliches und weitgehend trockenes Wetter. Am Samstag nimmt der Tiefdruckeinfluss zunächst im Nordwesten, am Sonntag in ganz Deutschland zu, sodass es leicht wechselhaft wird. Am Montag setzt sich dann von Westen her neuer Hochdruckeinfluss durch, der am Dienstag vorübergehend von einem Tief mit unbeständigem Wetter gestört wird, bevor sich ab Mittwoch wieder ruhigeres Wetter einstellen soll.

Videos auf wetter.de

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Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche mit dpa, Reuters