Milde Luft trifft auf eisiges Hoch
Grenzwetterlage bringt krasse Kontraste und Glättegefahr
Die Temperaturgegensätze verschärfen sich am Wochenende weiter. Gleichzeitig drängen die Tiefs von Westen zu uns und sorgen vor allem im Übergangsbereich zwischen kalter und milder Luft für teils gefährliche Glätte.
Die Ausgangslage: Eiskalter Wind und Tiefs vom Atlantik
Hoch Daniel sorgt im Norden und Osten unseres Landes für überwiegend ruhiges und trockenes, aber kaltes und windiges Winterwetter. Im Westen und Süden sind hingegen die Ausläufer der Atlantiktiefs unterwegs und bringen wiederholt Niederschläge und spürbar mildere Luft mit - am Wochenende mit Spitzenwerten bis zu 10 Grad. Eine sogenannte Grenzwetterlage, die nach wie vor mit Glätte einhergeht.
Wie geht es jetzt weiter?
Allgemein klingt der Schneefall im Tagesverlauf langsam ab und verlagert sich allmählich bis in den Bereich entlang der Elbe. Dahinter klart es nachts auch mal auf, bevor sich Dunst oder Nebel bilden können. Dabei müssen wir uns verbreitet auf frostige Temperaturen mit um die -8 bis 0 Grad und entsprechende Glätte einstellen.
Und am Freitag?
Fällt im Norden und Osten bei dichten Wolken etwas Schnee. Ansonsten ist es teils stark bewölkt oder neblig-trüb, teils sonnig. Später folgen von Südwesten erneut Schnee oder Regen, der im Grenzbereich zur kalten Luft erneut gefrieren kann. Dazu bringen es die Temperaturen im Südwesten bis auf 8, im Nordosten hingegen auf maximal -2 Grad.
Am Wochenende verschärfen sich die Gegensätze

Während sich die Temperaturen im Südwesten am Wochenende bei knapp 10 Grad einpendeln, legt der Winter im Nordosten sogar nochmals nach. Zum Teil sind kaum mehr als -6 Grad möglich, die sich durch den mitunter eisigen Wind sogar nochmals deutlich kühler anfühlen - mit Windchill-Temperaturen unter -10 Grad.
Gleichzeitig ziehen von Westen wiederholt leichte Niederschläge heran, die an der Luftmassengrenze nach wie vor für akute Glätte durch Glatteis, gefrierenden Regen oder Schnee sorgen können. Hier ist Vorsicht geboten: Behaltet das Radar und die offiziellen Wetterwarnungen des DWD (Deutscher Wetterdienst) im Blick.
Quellen: Eigene Recherche und wetter.de



