Uns stehen eisige Wochen bevor

42-Tage-Trend: Nach heftigem Eis-Februar dreht plötzlich der Frühling auf

von Oliver Scheel

Na, das sind ja mal Aussichten. Die nächsten Wochen werden in vielen Teilen Deutschlands äußerst winterlich mit Schnee und ordentlichen Minusgraden. Nur im Westen geht es eher nass und relativ mild Richtung Karneval. Aber dann - Mitte Februar - taucht plötzlich der Frühling am Horizont auf. Mit aller Macht, aber scheinbar auch mit jeder Menge Regen.

Das Wetter im Norden: Schnee und Kälte bis Mitte Februar

42-Tage-Wettertrend für Hamburg als Beispiel für den Norden Deutschlands (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2026)
42-Tage-Wettertrend für Hamburg als Beispiel für den Norden Deutschlands (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2026)

Hui, das sieht heftig aus. Der Winter setzt sich in Hamburg knallhart fest. Die nächsten Wochen werden richtig tief winterlich im Norden. Mit Schnee und eisiger Kälte. Und das bis Mitte Februar - Wahnsinn. Die Kälte wird richtig knackig, wir sehen da Höchstwerte (!), die unter -5 Grad liegen. Mitte Februar kommt dann aber plötzlich und mit aller Macht die Wetterwende zum Frühling. Ob das allerdings schön wird für die Hanseaten bleibt abzuwarten, denn mit dem milden Wetter kommt richtig viel Regen.

Das Wetter im Osten: -15 Grad, dann milder Regen

42-Tage-Wettertrend für Berlin als Beispiel für den Osten Deutschlands (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2026)
42-Tage-Wettertrend für Berlin als Beispiel für den Osten Deutschlands (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2026)

Die kommenden Wochen werden eisekalt in der Hauptstadt. -15 Grad sind schon eine Ansage. Dauerfrost und Schneefälle sind inklusive. Was ist denn da los beim Wetter - das ist richtig heftiger Winter. Mitte Februar dreht dann plötzlich der Frühling auf - da wird irgendwo ein Föhn angeworfen, denn die Temperaturen steigen von -15 auf mehr als +15 Grad. 30 Grad Temperaturunterschied in wenigen Tagen - das wird wetterfühlige Menschen hart treffen. Aber mal sehen, ob es wirklich so kommt. Was derzeit ab Mitte Februar berechnet ist, sind satte Mengen an Regen, die das warme Wetter offenbar im Gepäck hat.

Das Wetter im Westen: Hier eher mild und sehr nass

42-Tage-Wettertrend für Köln als Beispiel für den Westen Deutschlands (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2026)
42-Tage-Wettertrend für Köln als Beispiel für den Westen Deutschlands (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2026)

Im Gegensatz zum eisigen Norden und Osten wird es im stets milderen Westen in den kommenden Wochen eher nass und mild. Da kommt einiges an Niederschlag zusammen, Frost ist kaum berechnet. Aber halt: Ausgerechnet über Karneval wird es in den rheinischen Party-Hochburgen klar und kalt. Wie schön für die Jecken. Mitte Februar - wenn Karneval vorbei ist - setzt der Frühling eine erste Duftmarke. Bis Mitte März kratzen die Werte dann schon fast an den 20 Grad. Wenn nur der ständige Regen nicht wäre.

Das Wetter im Süden und auf den Bergen: Von wegen Frühling

42-Tage-Wettertrend für Garmisch-Partenkirchen als Beispiel für den Süden Deutschlands (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2026)
42-Tage-Wettertrend für Garmisch-Partenkirchen als Beispiel für den Süden Deutschlands (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2026)

Bleibt zum Schluss noch der Blick in den Süden und auf die winterlichen Berge. Und das sieht gut aus für die Wintersportler. Unsere Prognose zeigt Schneesicherheit bis tief in den März. Richtig kalt wird es im Süden nicht, die Höchstwerte liegen oft im Plusbereich. Das heißt, da wird es auch Tauwetter geben. Nachts wird es aber kalt und es sind immer wieder Niederschläge berechnet. Es kommt also neuer Schnee hinzu. Doch auch an den Alpen kehrt der Frühling im März ein und bringt schon recht hohe Tageshöchstwerte. Auch dieser Winter wird also sein Ende finden.

Lese-Tipp: Glatteis, Schneeglätte, Eisglätte & Reifglätte – Welche Glätte gibt es? Was sind die Unterschiede?

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Wettervorhersage: So funktioniert unser 42-Tage-Wetter

Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.

Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen und Redakteurinnen und Redakteuren, um euch einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.

Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche

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