Der Wetter-Tag bei wetter.de
Frost und Glättegefahr in der Nacht

In der Nacht muss erneut mit Frost und Glätte gerechnet werden. Stellenweise fällt zudem etwas Nieselregen oder Schneegriesel. Knapp über dem Gefrierpunkt liegen die Temperaturen am Rhein und im Norden.
Wetteraussichten für Freitag, den 7. Februar
Am Freitag überwiegt weiterhin trübes Einheitsgrau. Regen oder Schnee ist anfangs vor allem in den Mittelgebirgen dabei.Später steigt auch an der Ostsee das Schauerrisiko. Die besten Chancen auf größere Sonnenlücken haben am Nachmittag alle am Oberrhein und in Richtung Bayerischer Wald. Die Temperaturen erreichen zudem kaum mehr als 7 Grad und fühlen sich bei kräftigem Wind noch kälter, oft sogar wie Frost an.
Wetterlage

Am Freitag nehmen die Luftdruckgegensätze zwischen einem kräftigen Hoch über Nordosteuropa und Tiefdruckeinfluss über den Pyrenäen und im westlichen Mittelmeerraum zu. Gleichzeitig wird in Schüben höhenkalte Luft von Polen in Richtung Ärmelkanal geführt. Das Ergebnis sind - abgesehen vom Süden - viele Wolken und ein kalter Ost- bis Nordostwind.
Wegen Erdbeben-Gefahr: Notstand für Santorini ausgerufen
Das von vielen Seismologen erwartete Hauptbeben im Raum der Vulkaninsel Santorini hat sich zwar noch nicht ereignet, wird aber befürchtet. Deswegen hat das Bürgerschutzministerium für die griechische Insel den Notstand ausgerufen. Damit können die Behörden in den nächsten 30 Tagen unter anderem die Besitzer von schwerem Gerät und andere Menschen unbürokratisch für Räumungsmaßnahmen und andere Arbeiten zum Dienst verpflichten. Die Inselgemeinde veröffentlichte das entsprechende Dokument des Ministeriums im Internet.
Die griechische Behörde zum Schutz vor Erdbeben teilte derweil erneut mit, dass ein Erdbeben der Stärke 6 und mehr weiterhin nicht auszuschließen sei. Ab dieser Größenordnung sind Schäden zu befürchten. Allein am Donnerstag ereigneten sich im Raum Santorini Dutzende Beben, die die Menschen in Angst versetzten. Das griechische Militär wird am Freitag Feldküchen einrichten, damit Bürger und Rettungskräfte im Ernstfall mit Essen versorgt werden können, wie der Nachrichtensender Skai berichtete.
Ein Großteil der Bewohner hat die Insel in den vergangenen Tagen aus Angst vor einer Naturkatastrophe in Richtung Festland verlassen, darunter vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen. Diejenigen, die ausharren, tun dies auch, um ihr Hab und Gut zu schützen - sie befürchten, dass es auf der leer gefegten Insel zu Plünderungen kommen könnte. Jüngere Einwohner und die Polizei patrouillieren deshalb in den engen Gassen der Ortschaften, wie griechische TV-Sender zeigten. (dpa)
Heizen in Deutschland: Welche Rolle spielt der Energieberater?
Die Energiewende ist eine der größten Aufgaben für Politik, Wirtschaft und uns Bürger. Aber der Weg zu günstigen und umweltfreundlichen Heizungen ist oft teuer und dazu ziemlich verwirrend. Wichtig ist, einen Energieberater hinzuzuholen. Was der alles macht, was er kostet, wie ihr an einen ran kommt und warum er die Prozesse vereinfacht, erklären wir hier.
Wetter in Deutschland: Lassen sich Frühlingstendenzen erkennen?
„Bisher sieht es eher nicht so aus“, sagt Meteorologe Björn Alexander. Ein Indiz dafür sei beispielsweise die Langfristvorhersage, die „den Februar von einem deutlich zu warmen hin zu einem durchschnittlichen bis leicht zu kalten Verlauf gedrückt hat.“
Und auch das Gros der klassischen Wettermodelle hält laut Alexander bis mindestens bis Mitte nächster Woche beziehungsweise bis zur Monatsmitte an der kühlen Witterung und am Hochdruckeinfluss fest. Gleichzeitig verweist der Wetterexperte darauf, dass es um uns herum teilweise mit extremen Wetterkapriolen zur Sache geht.
Warum klare und sonnige Wintertage kälter sind als bewölkte
Ein strahlend blauer Himmel, glitzernder Schnee und Sonnenschein – ein perfekter Wintertag! Doch oft trügt hier der Schein: Gerade wenn die Sonne scheint, ist es draußen besonders kalt. Wie kann das sein? Sollte die Sonne nicht eigentlich für Wärme sorgen? Tatsächlich spielen hier mehrere meteorologische Faktoren zusammen. Von der nächtlichen Wärmeabstrahlung über Hochdruckgebiete bis hin zur reflektierenden Schneedecke – all das beeinflusst, wie kalt es an einem sonnigen Wintertag tatsächlich wird.
Fleischfressende Strudelwürmer erobern deutschen Garten
In einem Garten in Korschenbroich-Kleinenbroich nahe Mönchengladbach (NRW) sind im September 2023 seltsame Würmer aufgefallen: Sie waren bis zu 9 Zentimeter lang, hatten rötliche, braune Köpfe und jeweils ein goldenes Band auf dem Rücken. Sie hinterließen Schleimspuren. Was es damit auf sich hat.
Ursachensuche vor Santorini
Fachleute blicken gespannt auf die Vorkommnisse vor Santorini. Auch der Geophysiker Hübscher, der neben der wissenschaftlichen Betrachtung auch die Angst der Inselbewohner als Hinweis auf den Ernst der Lage wahrnimmt, wie ntv.de berichtet.
Januar war weltweit der wärmste seit Messbeginn
Bei den Temperaturen geht es weiter nach oben: Der Januar war einem Klimabericht zufolge der wärmste, der je gemessen wurde. Die globale Temperatur lag bei 13,23 Grad und damit 1,75 Grad über dem vorindustriellen Niveau für den Monat Januar, wie der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus im britischen Reading berichtete.
„Der Januar 2025 ist ein weiterer überraschender Monat und setzt die Rekordtemperaturen fort, die in den letzten zwei Jahren beobachtet wurden – trotz der Entwicklung von La-Niña-Bedingungen im tropischen Pazifik und deren vorübergehend kühlendem Effekt auf die globalen Temperaturen“, sagte Samantha Burgess vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW), das den Klimawandeldienst betreibt.
Der Zeitraum der letzten zwölf Monate (Februar 2024 bis Januar 2025) lag im Schnitt global 1,61 Grad über dem geschätzten Durchschnitt von 1850 bis 1900. Der Januar 2025 war zugleich der 18. Monat in einem 19-monatigen Zeitraum, in dem die Temperatur 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau lag.
Frühling auf Mallorca: Immerhin 14 Grad

Viele bei uns sehnen sich nach Frühling. Auf Mallorca gibt es erste Frühlingsboten: Wir sehen Menschen, die nur einen Pulli anhaben, mit einem Kaffee in der Hand durch die Sonne gehen. Schön.
Aber leider ist das Wetter da auch nicht von Dauer. Immer wieder ziehen Tiefdruckgebiete durch und die bringen teils heftige Niederschläge und Unwetter mit sich. Das Mittelmeer kriegt einiges ab derzeit: So ist es in Athen nass bei kaum 10 Grad. Der Frühling tut sich schwer, aber er zuckt schon.
Das Nicht-Wetter bei uns: Alles dabei, alles so lala
Heute fällt aus dichten Wolken stellenweise etwas Schneegriesel oder Nieselregen, der von Thüringen bis in den Süden hier und da gefrieren und für Glatteis sorgen kann. Zu Tagesbeginn ist es zudem verbreitet neblig.
An der Nordsee setzt sich dann zunehmend die Sonne durch und im übrigen Norden sowie am Bayerischen Wald sind Auflockerungen möglich. An den Alpen gibt es eine Mischung aus Nebel, Sonne und Wolken. Die Höchstwerte liegen bei -1 bis 8 Grad.
Die Wetterlage: Sonnig, aber kalter Wind

Heute kann in der Mitte und im Süden aus der feuchten Luft stellenweise etwas Nieselregen oder Schneegriesel fallen, der Hochdruckeinfluss verstärkt sich aber wieder und im Nordwesten wird es in trockenerer Luft teils sonnig. Auch die Alpenberge gucken aus der unteren Feuchteschicht heraus.
Am Freitag nehmen die Luftdruckgegensätze zwischen einem kräftigen Hoch über Nordosteuropa und Tiefdruckeinfluss über den Pyrenäen und im westlichen Mittelmeerraum zu. Gleichzeitig wird in Schüben höhenkalte Luft von Polen in Richtung Ärmelkanal geführt. Das Ergebnis sind - abgesehen vom Süden - viele Wolken und ein kalter Ost- bis Nordostwind.
Am Wochenende können in den westlichen Landesteilen noch Störungen übrigbleiben und der Wind lässt langsam nach. Oftmals setzt sich zumindest zeitweise die Sonne durch.
(mit dpa)