Der Wetter-Tag bei wetter.de
39 Millionen für Sand auf Sylt

Wellen und Wind nagen jeden Winter an den Küsten von Sylt. Der dabei abgetragene Sand wird alljährlich wieder aufgespült. Da muss ganz schön was her. Für die Jahre 2025 bis 2028 insgesamt etwa 5,6 Millionen Kubikmeter, teilte das Umweltministerium in Kiel mit. Davon sollen rund 3,9 Millionen Kubikmeter Sand an die Sylter Westküste und etwa eine Million Kubikmeter in das vor der Insel liegende Sandriff gespült werden. Ein Vergleich für die Vorstellung: Eine Million Kubikmeter Sand füllen etwa mehr als 50.000 Sattelzüge.
Sylt würde ohne die Vorspülungen stetig um ein bis vier Meter pro Jahr schrumpfen, hieß es aus dem Umweltministerium. Und dann darf das auch mal 39 Millionen Euro kosten. Zumal Sylt eine herausragende Rolle für den Küstenschutz in Schleswig-Holstein spiele.
Märzwinter: Frühling 2025 könnte mit Startproblemen zu kämpfen haben
Wie nachhaltig ist der bevorstehende Wetterwechsel? Diese Frage beantwortet Meteorologe Björn Alexander so: „Derzeit sieht es so aus, als wenn der Frühlingshauch bereits nächste Woche wieder ausgebremst wird. Am Montag ziehen mit stürmischem Wind wieder vermehrt Schauer durch und nachfolgend gibt es merklich kühlere Luft. Ab Mittwoch nächster Woche liegen die Höchstwerte wohl wieder im einstelligen Bereich. Und auch für den März hat ein Teil der experimentellen Langfristvorhersagen durchaus kalte Ansätze im Angebot.“
Selbst ein ausgeprägter Märzwinter ist laut Alexander nicht auszuschließen. Er verweist auf die Schwächung beziehungsweise die Formstabilität des Polarwirbels und folgert: „Der Frühling 2025 könnte mit Startproblemen zu kämpfen haben.“
Sprung heraus aus dem Eiswinter
Letztmalig erlebten wir einen Sprung aus einem krassen Eiswinter in den Frühling binnen weniger Tage im Februar 2021. Insofern kommt es vor, aber eben nicht allzu oft. Das liegt maßgeblich daran, dass solche extremen Luftmassenwechsel meistens die Folge eines gestörten Polarwirbels sind. Sprich: Wenn das Kältepolster rund um die polaren Regionen außer Rand und Band ist. Dann nämlich können sehr unterschiedliche Luftmassen sich innerhalb kurzer Zeit quasi die Klinke in die Hand geben.
Hier geht’s zu den Details: Von klirrendem Frost zu frühlingshafter Wärme
Baden-Württemberg die wärmste Ecke
In vielen Regionen Deutschlands scheint die Sonne. Die Temperaturen liegen aber aktuell (Stand 13 Uhr) aber noch weit unter der 10-Grad-Marke. Die höchsten Werte werden noch auf dem Feldberg im Schwarzwald erreicht. Hier ist die Hitliste der momentan höchsten Temperaturen.
- Feldberg/Schwarzwald (Baden-Württemberg) 6.3
- Baden-Baden-Geroldsau (Baden-Württemberg) 4.8
- Kirrberg (Schleswig-Holstein) 4.8
- Baden-Baden (Baden-Württemberg) 4.7
- Freiburg (Baden-Württemberg) 4
25 Tipps für den Jahresurlaub

Mallorca, Bali, Tokio – alles Orte, um die wir dieses Jahr einen Bogen machen sollten, wenn es nach dem Reiseführer Fodor’s geht. Doch wenn unsere beliebtesten Reiseziele ein No sind, wo lohnt sich dann noch ein Go? Hier verraten wir euch 25 versteckte Urlaubsorte für 2025.
25 Orte zum Entspannen: Aus No wird Go! Diese Reiseziele begeistern uns 2025
Wetterumschwung steht bevor
Hoch Finja hält Deutschland weiter im eisigen Griff. In der Nacht zum Mittwoch sinken die Temperaturen erneut auf bis zu -20 Grad. Doch der Kälteeinbruch hat ein Ablaufdatum: Ab Donnerstag rückt ein kräftiges Sturmtief vom Atlantik näher und dreht die Strömung auf Südwest. Damit strömt milde Atlantikluft ein, und die Temperaturen steigen spürbar an – der Frühling klopft an!
Winterlich kalt in den USA

Bis Donnerstag bleibt es im Mittleren Westen und den nördlichen Südstaaten der USA winterlich kalt. Ein neues kleines Tief sorgt am Mittwoch und Donnerstag entlang der Grenze beider Regionen für Schnee und gefrierenden Regen. Während das bisherige Haupttief abzieht, bringt es mildere Luft mit sich – ein erster Vorbote des Frühlings. Dennoch bleibt es rund um die Großen Seen bis hin nach New York auch am Wochenende kalt, wenn auch meist trocken.
Heftige Hitzewelle in Brasilien
Rio de Janeiro erlebt derzeit eine extreme Hitzewelle mit Rekordtemperaturen von bis zu 41,3 Grad Celsius. Die Stadtverwaltung hat die Hitzestufe 4 von 5 ausgerufen, was bedeutet, dass Temperaturen zwischen 40 und 44 Grad über mindestens drei Tage erwartet werden. Die gefühlte Temperatur könnte sogar auf mehr als 50 Grad steigen, was durch hohe Luftfeuchtigkeit verstärkt wird. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich anzupassen, indem sie ausreichend Wasser trinkt und direkte Sonneneinstrahlung meidet. Trotz der Hitze strömen viele Cariocas und Touristen an die Strände, während sich die Stadt auf den bevorstehenden Karneval vorbereitet, der am 28. Februar beginnt. Eine Parade wurde jedoch aufgrund der extremen Temperaturen abgesagt.
Erneut weniger als -20 Grad

Auch heute früh gab es wieder -22 Grad (Stand 4 Uhr) in Marienberg-Kühnhaide im Erzgebirge, aber auch sonst war es richtig kalt. Die niedrigste Temperatur wurde wenig später mit -22,9 Grad gemeldet. Aber auch in anderen Orten wurden zweistellige Minusgrade erreicht. Lediglich am südlichen Oberrhein gab es unter Hochnebel Tiefstwerte knapp über 0 Grad.
Löschwasser gefriert sofort auf A28

Ein LKW geriet in der Nacht auf der A28 bei Ganderkesee in Brand. Der Fahrer bemerkte das Feuer rechtzeitig, steuerte sein Fahrzeug auf den Standstreifen und alarmierte die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der LKW bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, doch bei -8 Grad gefror das Löschwasser sofort und machte die Fahrbahn extrem rutschig. Wegen der Lösch- und Bergungsarbeiten blieb die Autobahn in Richtung Bremen stundenlang gesperrt. Der Fahrer blieb unverletzt, doch der LKW wurde komplett zerstört.
Nebelfelder, dann Sonne – doch der Frost bleibt hartnäckig

Der Dienstag zeigt sich nach Auflösung einzelner Nebel- oder Hochnebelfelder sonnig. Im Westen und Südwesten ziehen nachmittags ein paar hohe Wolkenfelder auf.
Bei den Temperaturen bewegt sich nicht viel. Über der Osthälfte bleibt es meist leicht dauerfrostig mit rund -2 Grad. Entlang des Rheins werden 5 bis 7 Grad erreicht. Im Westen bleibt es durch einen böigen Ostwind aber gefühlt frostig kalt.
Die Kälte hat aber bald ein Ende. Von Südwesten her stei-gen die Temperaturen in den nächsten Tagen spürbar an. Am Donnerstag wird die Frühlingsmarke von 15 Grad erreicht. Am Freitag und Samstag kommen die Temperaturen dann auch im Nordosten langsam in den zweistelligen Bereich.
Wie warm oder kalt wird es in Deutschland?
Eiskalte Kombi: Arktische Luft und Hoch Finja
Wo ist der Regen, wo die Sonne?
Höchsttemperaturen: So kalt bleibt es bei dir
Wetterlage: Hoch Finja blockt noch alle Tiefs ab

Die eingeströmte kalte Skandinavienluft gelangt nun zunehmend unter Hochdruckeinfluss. Damit stehen uns weiter einige eisig kalte Nächte bevor. Aber auch tagsüber bleibt es vor allem in der Osthälfte kalt mit Höchstwerten um 0 Grad. Am Rhein sind immerhin deutliche Plusgrade, am Mittwoch dann sogar schon zweistellige Werte zu erwarten.
Denn ein kräftiges Sturmtief über dem Atlantik kommt zur Wochenmitte langsam näher, damit dreht die Höhenströmung auf Südwest und bringt milde Atlantikluft zu uns. Am Freitag gibt es dann sogar schon frühlingshafte 12 bis 18 Grad im Westen, im Osten werden es 7bis 12 Grad. Von Montag bis Freitag geht es also direkt vom tiefsten Winter in den Vorfrühling.
(mit dpa)