Der Wetter-Tag bei wetter.de
Gewitter in der ersten Nachthälfte - in der zweiten lassen die Schauer nach

Blitz, Donner und Starkregen haben sich heute ordentlich bemerkbar gemacht. Heute Nacht lassen die Schauer dann nach. Nur im Nordwesten grummelt es noch weiter. Ansonsten lockern die Wolken oft auf. Die Tiefstwerte liegen bei warmen 14 bis 19 Grad.
Der Dienstag beginnt verbreitet freundlich und trocken. Nur an der Nordsee sind aber schon gewittrige Schauer unterwegs. Nachmittags steigt das Gewitterrisiko auch im Südwesten sowie über den Bergen an.Die Höchstwerte erreichen sehr warme 26 bis 31 Grad. An den Küsten bleibt es mit 22 bis 24 Grad ganz angenehm.
Mittelmeerklima verschiebt sich - Bergstationen mit Rekorden

Wärmster August der Messgeschichte in Österreich: Dass sich die Grenze zwischen sehr warmem Mittelmeerklima und dem wechselhaften und kühlen mitteleuropäischen Klima Stück für Stück nach Norden schiebt (und das nicht nur im Sommer) zeigt sich unter anderem auch in den Klimadaten der letzten 12 Monate für Österreich: Dort brachten September, Oktober, Februar und jetzt August Monatsrekorde bei der Temperatur, bei uns waren es September, Februar und März; wobei der August im Süden Deutschlands fast so warm war wie 2003.
Besonders bemerkenswert sind die Bergstationen: Dort war der August mehr als 5 Grad wärmer als das Klimamittel von 1961 bis 1990 – auf dem Sonnblick gabs es zum ersten Mal einen Kalender-Monat ohne Frost. Die bisher längste frostfreie Periode am Stück betrug bisher 31 Tage, in diesem Jahr sind es inkluaive heuitgen Tages insgesamt 60 Tage – und ein Ende ist auch in dieser Woche nicht sehr wahrscheinlich.
Feuerwehr im Einsatz nach Blitzeinschlägen

Zwei Mal musste die Feuerwehr in Nürnberg zu Einsätzen bei Privathäusern in denen der Blitz eingeschlagen war. Bis auf kleinere Schäden an Elektroanlagen war glücklicherweise nichts passiert. Durch den Starkregen wurden außerdem zwei Unterführungen in Nürnberg überflutet, sodass sie nicht mehr passierbar waren. In einer der Unterführung mussten zwei Personen aus einem Auto befreit werden, das in den Wassermassen liegengeblieben war. Die Betroffenen waren unverletzt. Neben dem Stadtgebiet Nürnberg, wo die Feuerwehr vom frühen Morgen bis zur Mittagszeit zu 20 unwetterbedingten Einsätzen fuhr, gab es weitere 36 Einsätze im Umland.
Ein Extremwetter jagt das nächste

Extremwetter mit Starkregen und Stürmen hat in Teilen Australiens schwere Überschwemmungen und großflächige Stromausfälle verursacht. Auf der Insel Tasmanien erteilten die Behörden Evakuierungsbefehle für sechs Ortschaften rund um den Derwent River. Das nationale Wetteramt hatte zuvor eine Hochwasserwarnung für den Fluss herausgegeben. Von den Unwettern waren vor allem die südlichen Landesteile betroffen. In Tasmanien sowie dem Bundesstaat Victoria mit der Metropole Melbourne waren mehr als 100.000 Menschen zeitweise ohne Strom, wie der Sender ABC berichtete. Eine 63-jährige Frau kam ums Leben, als ein Baum eine Ferienhütte in Moama an der Grenze zwischen New South Wales und Victoria zerschmetterte.
Auch Sydney war betroffen: Am Flughafen der Millionenstadt mussten wegen des Sturms Dutzende Flüge gestrichen werden. Ganz anderes Extremwetter herrscht hingegen in Westaustralien sowie im Northern Territory: Hier wurden zuletzt immer neue Hitzerekorde für die Jahreszeit gebrochen – in Down Under ist gerade Winter.
Extremwetter in Australien: Hitzewelle in der kalten Jahreszeit
Geringere Ernte als in Hitzejahren

Die Getreideernte in Hessen ist 2024 im Durchschnitt geringer ausgefallen als in den Jahren 2018 bis 2023. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilte, blieben die Erträge der wichtigsten Getreidesorten mit durchschnittlich 6,34 Tonnen pro Hektar hinter den Werten der vergangenen sechs Hitzejahre zurück. Das Erntejahr 2024 war von viel Regen geprägt. Niederschläge und Staunässe sowie Überschwemmungen können die Ernte stark beeinträchtigen, wie der Bauernverband jüngst erklärte. Besonders betroffen war laut Statistikamt der Winterweizen, dessen Erntemenge mit 915.600 Tonnen unter die Marke von einer Million Tonnen fiel – der zweitniedrigste Wert seit 24 Jahren.
Auch die Wintergerstenernte war den Angaben nach deutlich niedriger als in den Vorjahren. Während in den niederschlagsarmen Jahren 2018 bis 2023 durchschnittlich 6,55 Tonnen pro Hektar geerntet wurden, lag der Ertrag in diesem Jahr bei lediglich 5,92 Tonnen je Hektar. Dies entspricht einem Rückgang von gut 0,6 Tonnen pro Hektar. Der Ertrag von Winterraps lag der Behörde zufolge dieses Jahr mit 3,52 Tonnen pro Hektar nur leicht unter dem sechsjährigen Durchschnitt von 3,57 Tonnen pro Hektar. Verglichen mit dem Vorjahr ging er um 0,12 Tonnen pro Hektar zurück. Da insgesamt mehr Winterraps angebaut wurde, stieg die Erntemenge gegenüber dem Vorjahr trotzdem an. Insgesamt sei auf hessischer Ackerfläche 2024 ein Rückgang beim Anbau von Winterweizen und dafür ein Anstieg des Anbauumfangs von Winterraps zu verzeichnen.
Hier zu nass – da zu trocken: Landwirtschaft kämpft mit großen Problemen
Auf dem Weg zur Hitzemarke

Die Temperaturen nähern sich so langsam der Hitzemarke von 30 Grad. Dabei liegen gerade Orte in Nordrhein-Westfalen an der Spitze der Temperatur-Hitliste. Hier sind die aktuell höchsten Temperaturen in Deutschland.
- Brauneberg-Juffer 27 Grad (Rheinland-Pfalz)
- Hemer 26.9 Grad
- Bochum-Stiepel (Lottental) 26.9 Grad
- Dortmund-Uni 26.6 Grad
- Zülpich 26.6 Grad (alle NRW)
Deutschland und Bundesländer aktuell: Radar und Unwetterentwicklung
Blitz und Donner im Süden

Aktuell halten sich die Gewitterzellen hauptsächlich im Süden auf. Gerade im Norden Baden-Württembergs blitzt und donnert es häufig. In Bayern liegen die Gewitterwolken in einem Gebiet, das sich von Nürnberg bis nach Landshut erstreckt. Gewitter mit Hagel und Starkregen gibt es in Regensburg und in der Region Landshut. Starke Regenschauer ziehen momentan auch durch das südliche Rheinland-Pfalz. Am Nachmittag scheint im Norden und Osten weiterhin meist die Sonne. Im Süden und Westen sind die Wolken dagegen zahlreicher und es bilden sich stellenweise weitere kräftige Gewitter. Dazu gibt es sehr schwüle 24 bis 31 Grad.
Absturz in den Herbst wahrscheinlich

In den kommenden Tagen sind weitere Gewitter nicht ausgeschlossen. So ziehen am Dienstag nach freundlichem Start ab dem frühen Nachmittag vermehrt im Südwesten sowie Nordwesten Schauer und Gewitter durch. Später bilden sich auch über den Bergen örtlich Hitzegewitter. Insgesamt hält sich die Unwettergefahr dabei aber zurück. Für die meisten bleibt auch der Nachmittag einfach nur freundlich und trocken.
Der Mittwoch bringt von Westen deutlich mehr Wolken und Regen. In einem Streifen von SH bis nach Bayern sind kräftige Gewitter möglich. Weiter im Osten bleibt es trocken und heiß. Hier wird es mit Höchstwerten von bis zu 35 Grad so heiß, dass auch Rekorde purzeln können.
Ab Donnerstag beginnt ein ziemlicher Ratespaß. Sah es am Wochenende noch nach einer Fortführung der sommerlichen Großwetterlage aus, kippen die Modelle jetzt reihenweise auf Frühherbst. Am Donnerstag ziehen die Gewitter nach Osten ab. Dahinter sieht es nach leicht wechselhaftem Wetter aus.
Schwüle Unwetterluft: Blitz und Donner um 9.30 Uhr

Insbesondere in Teilen Bayerns sind schon aus der Nacht heraus teilweise schwere Gewitter unterwegs. Da die Zuggeschwindigkeit der Gewitter gering ist, drohen auch intensivere Regenmengen von um die 40 Liter je Quadratmeter binnen kurzer Zeit sowie größere Hagelansammlungen – Korngröße in der Größenordnung von 1 bis 3 Zentimeter.
Begraben unter Schlammmassen

Der Tropensturm Yagi hat auf den Philippinen zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Zwei Menschen kamen laut Katastrophenschutz bisher ums Leben: Eine 17-Jährige und eine 26-Jährige seien bei zwei verschiedenen Unglücken in Cebu City – rund 570 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila – jeweils unter Schlamm-Massen begraben worden, hieß es. Mindestens zehn weitere Menschen wurden durch die Folgen des Sturms verletzt, hieß es weiter. In einigen Landesteilen mussten die Menschen durch brusthohe Fluten waten oder mit Booten aus ihren Häusern gerettet werden.
Auch der Großraum von Manila war betroffen, wo der Unterricht an den Schulen teilweise ausgesetzt wurde. Mehrere Inlandsflüge wurden aus Sicherheitsgründen gestrichen, auch der Schiffsverkehr wurde laut Küstenwache vor allem in östlichen und zentralen Landesteilen ausgesetzt. Yagi, der auf den Philippinen Enteng genannt wird, soll laut nationalem Wetterbüro bis Mittwoch noch erheblich an Kraft zulegen. «Bis Donnerstag oder Freitag könnte er auch die höchste Kategorie eines Taifuns erreichen», hieß es
Gewitter mit Starkregen: Punktuell kann es heftig krachen
Heute ziehen im Tagesverlauf vom Südwesten her Gewitter auf, die am frühen Abend über NRW ins westliche Niedersachen ziehen. Auch aus den Alpen heraus ziehen noch ein paar Schauer und Gewitter nach Bayern. Punktuell können die auch kräftig ausfallen.
„Das bedeutet Regenmengen von 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter und Stunde und kräftige bis stürmische Windböen. Stellenweise ist auch Hagel mit dabei“, fasst Meteorologe Patrick Panke die Gefahrensituation zusammen. Nach Durchzug der Gewitter sei schnell wieder Ruhe.
So geht es weiter: Gewitter im schwülen Westen – extreme Hitze im Osten
Temperaturrekord könnte nach 70 Jahren fallen
Gestern gab es bereits 34,0 Grad in Trier. Falls es am Mittwoch irgendwo im Osten über 34,8 Grad geht (das ist vom 15. September 2020 aus Trier), dann wäre das die höchste Septembertemperatur seit 1953, also seit 70 Jahren.
Erstaunlicherweise wurden die höchsten Septembertemperaturen vor sehr langer Zeit aufgestellt:
- 35,7 Grad in Vogtsburg-Oberrottweil am 2. September 1953
- 36,0 Grad in Bühlertal am 4. September1949
- 36,5 Grad ebenfalls in Bühlertal am 19. September1947
Wir sind kaum aus der Nacht raus und trotzdem sind in Nordrhein-Westfalen die Temperaturen noch oberhalb der 20-Grad-Marke. Hier die Top-5 der aktuellen Frühwerte:
- Geilenkirchen 22
- Köln 22
- Gevelsberg-Oberbröking 21
- Reichshof-Eckenhagen 21
- Düsseldorf 21 (Alle NRW)
Pilzsaison 2024: Giftige Pilze erkennen für Selbersammler
Ob Steinpilze, Maronenröhrlinge, Pfifferlinge, die Pilzsaison ist im vollen Gange und Pilze sammeln liegt voll im Trend. Aber es gilt dabei: Aufpassen, denn die Verwechslungsgefahr von essbaren und giftigen Pilzen ist hoch.
Sommer, Herbst und Frost: Das alles kann das Wetter im September
Der Wettermonat September ist nicht nur sehr facettenreich, bunt und vielfältig, sondern auch der Monat der Ernte, er ist der erste Herbstmonat und er ist der Wandermonat schlechthin. Und als Zugabe schaut der Altweibersommer häufig im letzten Septemberdrittel vorbei. Der September gehört insgesamt zu den beständigsten Wettermonaten im ganzen Jahr.
Schwül-warm bis heiß und dann zünden die Gewitter
Guten Morgen liebe Wetter-Freundinnen und -freunde ☀️😎🌻,
Im Norden und Osten viel Sonne. Im Süden, nachmittags auch im Westen wolkiger und stellenweise Regenschauer oder Gewitter; örtlich auch Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Höchstwerte bei teils sehr schwülen 26 bis 31 Grad, an der See deutlich angenehmer bei 24 oder 25 Grad.
Unwetterlage am Herbstanfang: Gewitter in schwüler Hitze im Westen - bis 35 Grad im Osten
Die Wetterlage: Luftmassengrenze über Deutschland

Tief Xania rückt näher und im Westen und Süden Deutschlands steigt das Risiko für Regenschauer und Gewitter. Das bleibt auch in den nächsten Tagen so. Über dem Nordosten macht sich dagegen unter Hochdruckeinfluss trocken-heiße Hochsommerluft breit.
Im Video: Hitze breitet sich erneut aus
Höchstwerte für Deutschland
(mit dpa)