Tiefs legen los

Vom Spätsommer in den Vollherbst - Regen und Sturmgefahr

von Björn Alexander und Paul Heger

Nach einem Oktober-Finale auf Rekordniveau lässt der Herbst jetzt mal die Muskeln spielen. Es wird teils nass und windig bis stürmisch. Gleichzeitig setzt sich schubweise kältere Luft bei uns durch.

Turbulente Wetterküche

Während sich Hoch ZACHARIAS weiter Richtung Südosteuropa verlagert, nehmen im Nordwesten unseres Kontinents die Sturmtiefs das Wettergeschehen in die Hand – mit Sturm- bis Orkanböen über den Britischen Inseln und über dem Atlantik. Und auch in Deutschland wird das Wettergeschehen jetzt zusehends turbulent.

Zur Wochenmitte wird es windiger

Prognose und Vorhersage für den Wind - Sturmböen sind drin
Die Sturmtiefs kommen näher

Für den Mittwoch sieht wetter.de-Meteorologe Paul Heger „wechselhafte und windige Zeiten auf uns zukommen“. Über der Nordhälfte prognostiziert Heger Böen der Stäke 5 bis 8. An der Nordsee und auf den Mittelgebirgen bläst der Wind aus südwestlichen Richtungen in Böen mit 80 bis 100 km/h.

Sturmgefahr bleibt bestehen

Für den weiteren Wochenverlauf sind die Berechnungen der Wettercomputer zwar noch unsicher. Fakt ist aber, dass es bewegte und teilweise nasse Zeiten bleiben. Auch wenn noch nicht klar ist, wie die Sturmfelder über Europa hinweg ziehen.

Die Wetterkarten für Deutschland, Euopa und weltweit

Freitag bringt weiteren Absturz

Heger erwartet für den Freitag „dann die nächste Stufe nach unten, da sich ein Tief genau über uns dreht“. Oft sei es trüb mit Schauern, die „sich im Süden auch zu kräftigem Regen intensivieren“. Das Ganze in zunehmend nordwestlicher Strömung bei maximal noch 7 bis 13 Grad. Immerhin: Von Westen folgen später Auflockerungen.

Paul Heger bei RTL -Aktuell
Meteorologe Paul Heger moderiert für RTL das Wetter im Fernsehen.

Wochenende weiter kühl und durchwachsen

Vorhersage für die Tiefstwerte am Samstag
Auch die Nächte werden immer kälter

Der Nordwestwind bleibt uns erhalten und dementsprechend ist vom gefühlten Spätsommer zum Wochenanfang nichts mehr zu spüren. Von über 20 Grad im Süden Deutschlands auf unter 10 Grad. Und auch nachts macht sich die Kaltluft bemerkbar. Verbreitet mit einstelligen Tiefstwerten und Bodenfrost im Umfeld der Mittelgebirge. Kurzum: Der Herbst kommt jetzt mit Schmackes.

Lese-Tipp: Öffnet ein Wetterwechsel das Tor zu Winter? – Aktuelle Vorhersagen und Trends für den November

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(bal, phe)