Feuer in den Alpen!

Waldbrände: Es brennt jetzt schon in der Schweiz und Italien

Die Nordalpen versinken im Schnee. Umso unglaublicher, dass auf der Südseite der Alpen die ersten Waldbrände des Jahres aufflammen. Allerdings hängt das Wetter der Nordalpen durchaus mit dem der Südalpen zusammen. Es sind die gleichen Föhneffekte, die wir aus den deutschen Alpen kennen, wenn es auf der Südseite der Alpen große Niederschläge gibt. Derzeit brennt es in der Schweiz und in Italien, genauer im Tessin und im Piemont.

Hier super nass, da warm und trocken: Föhn einfach erklärt

Feuer im Winter sind gar nicht so selten

Auf der Südseite der Alpen brennen an gleich mehreren Stellen die Wälder – es ist der Schneemangel, der in den viel zu trockenen Wäldern die Feuer ermöglicht. Mit Löschhubschraubern versucht die Feuerwehr den Brand in den Hügeln von Gambarogno auf der Schweizer Seite des Lago Maggiore in den Griff zu bekommen.

Das Dorf Indemini wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert, die Flammen drohen auf das Dorf überzugreifen. Noch konnte die Feuerwehr die Häuser aber sichern. Das Feuer dort soll sich auf etwa sechs Hektar ausgedehnt haben.

Tatsächlich sind die Brände in den Südalpen im Winter gar nicht so selten. Laut Christoph Siegrist von SRF Meteo sind die Monate Dezember, Januar und Februar die trockensten im Tessin. „Im Sommer ist es im Tessin viel nasser“, so Siegrist im Schweizer Rundfunk. Dieser Winter sei allerdings sehr trocken.

Auch in Italien gibt es mehrere Waldbrände. Auch hier ist es viel zu trocken. Es genügt der berühmte Funke zum Beispiel von einer weggeworfenen Kippe, um den trockenen Boden zu entzünden. Dazu bläst derzeit ein stürmischer Wind, der die Flammen schnell anfacht.

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(osc)