Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h
Sturmtief ULF streift Deutschland und bringt Orkanböen
Es wird sehr windig bis stürmisch. Sturmtief ULF zieht nördlich an Deutschland vorbei und verpasst dem Norden ein paar Böen bis hin zu Orkanstärke. In Süddeutschland kommt davon allerdings kaum noch was an. Hier die Details.
ULF stürmt über dem Nordatlantik
Von Freitag auf Samstag zieht Sturmtief ULF vom Nordatlantik über Südskandinavien zur Ostsee. Dabei treten am Freitag zwischen Schottland und Dänemark die höchste Böen auf, die mit Tempo 130 Orkanstärke erreichen. In der Nacht auf Samstag sowie am Samstagvormittag sind dann über der südlichen Ostsee Orkanböen zu erwarten. Danach schwächt sich der Sturm ab.
Deutschland: Orkanböen bis hin zu 130 km/h
An der deutschen Nordseeküste geht es bereits am Freitagvormittag los. Hohe Windgeschwindigkeiten werden dort bis in die Nacht zum Samstag erwartet. In Vorpommern stürmt es auch am Samstagvormittag und auf Rügen sogar noch am Samstagnachmittag.
Die stärksten Böen, die auch mal über 100 km/h (Windstärke 10 bis 11) hinausgehen können, werden in Schleswig-Holstein und dort vor allem nach Norden hin erwartet. In exponierten Lagen an der Ostsee sind vielleicht auch mal Orkanböen um 130 km/h dabei. Auch auf dem Brocken im Harz können die Windgeschwindigkeiten 130 km/h erreichen.
Deutlich weniger Wind im Süden Deutschland

Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h erwarten wir nur nahe der Küsten (und in hohen Lagen). Im übrigen Teil Norddeutschlands und über der Mitte liegen die stärksten Böen eher bei 70 bis 90 km/h. In einem breiten Streifen südlich der Mittelgebirge ist der Wind noch ein bisschen schwächer mit Böen von bis zu 70 km/h.
Im Südwesten Deutschlands liegen die erwarteten maximalen Windgeschwindigkeiten nur noch bei 30 bis 50 km/h.
Fazit: Vorsicht vor Sturm besonders an den Küsten
Die höchsten Windgeschwindigkeiten treffen den Norden Deutschlands. Dort ist man natürlich auch einiges gewohnt. Im Rest des Landes wird es immerhin stürmisch, und selbst im Südwesten kann man den Wind deutlich spüren. Es handelt sich nicht um einen Jahrhundertsturm, aber bei diesen Windgeschwindigkeiten kann trotzdem einiges passieren: von umstürzenden Bäumen und Obermasten bis hin zu kleineren Problemen wie umklappenden Regenschirmen.
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(cli, apf)