Schwere Sturmböen entwurzeln Bäume

Heftige Unwetter in Niederbayern - viel Regen auch im Norden

Ganz im Südosten Schäden durch die Unwetter

Der Norden und der Süden haben eine harte Nacht hinter sich: Während es vor allem in Niederbayern zu starken Unwettern mit Gewittern und starken Windböen kam, regnete es im Norden Bindfäden. In Niederbayern wurden durch umgestürzte Bäume Autos beschädigt und eine Bahnstrecke blockiert. Der Schwerpunkt der Gewitterfront lag nach Angaben der Polizei im Raum Passau und Simbach am Inn im Landkreis Rottal-Inn.

Bahnstrecke gesperrt

Schloss Neuschwanstein im Regen.
Regenwetter in Südbayern, so sah es die vergangenen Tage oft an den Alpen aus. © dpa, Karl-Josef Hildenbrand, kjh alf

In Passau und bei Kirchdorf am Inn (Landkreis Rottal-Inn) kam es zu zwei unwetterbedingten Unfällen mit einer leichtverletzten Person, wie die Polizei mitteilte. In Passau brach sich ein Mann das Handgelenk, als er mit seinem Wagen in einen auf der Straße liegenden Baum fuhr. Bei Kirchdorf am Inn fiel ein Baum auf ein fahrendes Auto. Die Fahrerin konnte nach Angaben der Polizei noch rechtzeitig aus ihrem Pkw springen und blieb unverletzt.

Aufgrund eines umgestürzten Baumes über der Bahnstrecke zwischen München und Simbach in der Nähe von Simbach am Inn kam es zu einer kurzfristigen Gleissperrung, wie die Polizei weiter mitteilte. Umgestürzte Bäume verursachten demnach hauptsächlich Schäden an geparkten Fahrzeugen. In Zeilarn-Obertürken, ebenfalls im Landkreis Rottal-Inn, schlug ein Blitz in einen Baum ein, der anschließend vollständig abbrannte.

Auch im Westen Regen

Im Norden gab es auch ergiebigen Regen, allerdings ohne größere Schäden anzurichten. Und nun – und das ist die gute Nachricht – tut sich etwas in der Wetterküche, denn die Großwetterlage ändert sich. Es pfeift ab Mitte nächster Woche nicht mehr ein Tief nach dem anderen über uns, sondern es stellt sich eine südwestliche Strömung ein.

Pfaff: „Dann schwächt sich der Tiefdruckeinfluss über Mitteleuropa ab und ein Keil des Azorenhochs wagt sich mal Richtung Mitteleuropa vor. Es geht möglicherweise bis auf Spitzen von 30 Grad hinauf.“

Na also, das sind doch endlich mal gute Aussichten.

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