Eigene Schutzmaßnahmen sind notwendig
Hausbau im Winter wird schnell zum Albtraum
Eigentlich kümmern sich Baufirmen um ausreichenden Schutz eines neuen Eigenheims. Im Winter sollte man sich nicht darauf verlassen, sonst drohen gravierende Schäden. Ein Bauexperte hat wertvolle Tipps, um das Schlimmste zu verhindern.
Gefährliche Investition im Winter

Trautes Heim, Glück allein? Oft Wunschgedanke vieler Deutscher. Erstmal müssen sie für den Traum vom Eigenheim immer tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Familienhäuser und Eigentumswohnungen haben sich gemäß Statistischen Bundesamt seit 2010 um rund 84 Prozent verteuert. Gerade in der kalten Jahreszeit droht das Geld für das teure Bauprojekt auch noch flöten zu gehen. Wind, Regen, Schnee und Frost richten großen Schaden an, wenn man nicht aufpasst.
Den Schutz selbst in die Hand nehmen
,,Bauherren sollten sich deshalb in den nächsten Wochen nicht allein auf die Sorgfalt ihrer Baufirmen verlassen, sondern prüfen, ob ihr Rohbau ausreichend geschützt ist‘‘, rät Marc Ellinger vom Verband Privater Bauherren (VPB) laut der Nachrichtenseite n-tv.de. Die vertraglichen Pflichten werden nicht immer eingehalten. Ellingers Erfahrung zufolge verlassen Baufirmen in finanziellen Schwierigkeiten eine Baustelle häufig Hals über Kopf. Der Experte rät, lieber selbst ein paar Hundert Euro in die Sicherung zu investieren.
Tipps vom Bauexperten

Den Keller dicht machen
Sowohl der Zugang zur Kellertreppe als auch offene Kellerschächte und Deckendurchbrüche müssen trittsicher abgedeckt und mit Folie überspannt werden. Regen oder Schmelzwasser führt hier zu Schimmelbefall.
Mauerkronen abdecken
Fehlt das Dach noch, sollte der obere Abschluss der Mauer - die sogenannte Mauerkrone - abgedeckt werden. Sonst läuft das Mauerwerk über Wochen voll. Gefriert bei Frost das Wasser im Stein, dehnt es sich aus und sprengt das Material. Der VPB rät, auch Brüstungen abzudecken.
Das Dach wetterfest machen
Fenster sowie alle Öffnungen im Dach sollten mit Folie abgedeckt werden. Falls die Regenrinnen Fallrohre haben, sollte das untere Ende mit Kunststoffrohren weit in das umliegende Gelände geleitet werden.
Wasser- und Heizungsrohre schützen
Das Haus sollte bei frostigen Temperaturen dauerhaft beheizt oder die wasserführenden Rohre entleert werden. Sonst drohen sie zu platzen.
Herumliegendes Material fotografieren
Zementsäcke, Mauersteine, Holz oder Dämmstoffe, die auf der Baustelle ungeschützt im Freien herumliegen, können nass werden - und damit nicht mehr zu verwenden sein. Ellinger rät, in solchen Fällen zur Dokumentation der Schäden Fotos von den Materialien zu machen.
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(uhi)



