Der Wetter-Tag bei wetter.de
Ruhige und warme Nacht in Deutschland

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:
In der Nacht bleibt es meist klar oder nur leicht bewölkt. Im Süden ist der Himmel oft wolkenlos, im Norden ziehen vereinzelt Wolkenfelder durch, es bleibt aber überwiegend trocken. Die Temperaturen sinken auf angenehme 18 bis 13 Grad. Im Westen, besonders an Flüssen, am Nordrand der Gebirge und in mittleren Lagen, sind teils tropische Nächte mit nicht weniger als 20 Grad möglich. Das Schauerrisiko ist gering. Am ehesten fallen noch im Nordwesten zu Beginn der Nacht ein paar Tropfen.
Extreme Hitze verschärft Wasserknappheit in England
Eine Hitzewelle in weiten Teilen Europas hat zu Wasserknappheit, Hitzewarnungen und schweren Waldbränden geführt. In England gilt die Trockenheit nach dem trockensten ersten Halbjahr seit 1976 als „von nationaler Bedeutung“. Die britische Umweltbehörde meldete erschöpfte Wasservorräte, Ernteausfälle und 49 Prozent der Flüsse mit ungewöhnlich niedrigen Pegeln. Reservoirs sind landesweit nur zu 67,7 Prozent gefüllt, deutlich weniger als der August-Durchschnitt von 80,5 Prozent. In Yorkshire ist die Gartenbewässerung bereits verboten. Auch Frankreich, Spanien und der Balkan leiden unter extremer Hitze, nahe Madrid starb ein Mann bei einem Waldbrand. In Deutschland gelten großflächige Hitzewarnungen.
Höhepunkt der Hitzewelle wohl am Donnerstag

Die nächsten Tage werden sehr anstrengend für uns. Denn neben den heißen Temperaturen wird es auch immer schwüler. Dazu werden die Nächte tropisch. Und auch die Unwettergefahr steigt deutlich an. Am Donnerstag kratzen wir sogar an der 40-Grad-Marke.
Die detaillierten Infos zur Hitzewelle und der Unwettergefahr in Deutschland
Fast 33 Grad - in Müllheim bis 14 Uhr bisher am wärmsten
Müllheim BW | 273 m 32.5 Grad
Perl-Nennig SL | 152 m 31.8 Grad
Aachen-Orsbach NW | 231 m 31.7 Grad
Duisburg-Baerl NW | 24 m 31.6 Grad
Werl NW | 85 m 31.5 Grad
Waghäusel-Kirrlach BW | 105 m 31.5 Grad
Neunkirchen-Wellesweiler SL | 236 m 31.5 Grad
Wolfach BW | 291 m 31.3 Grad
Barsinghausen-Hohenbostel NI | 110 m 31.0 Grad
Trier-Petrisberg RP | 265 m 31.0 Grad
Was ist das? Tropfen und Blitze statt Sonne

Sonne pur? Stimmt nicht ganz, denn da kommt ein bisschen was aus Westen auf NRW und Niedersachsen zu. Auf der niederländischen Seite waren auch Blitze dabei. Das ist nicht weiter schlimm, aber eben nicht trocken und danach eventuell schon herrlich schwül. Das ist im Norden nicht der Fall, aber auch hier fallen einige Tropfen vor der heißen Luft.
Die Temperaturen steigen jetzt immer weiter
Im Norden halten sich von Beginn an einige Wolken, sonst scheint landesweit häufig die Sonne, im Süden ist es oft wolkenlos. Gegen Abend können an den Küsten ein paar Regentropfen fallen und an den Alpen besteht ein geringes Schauerrisiko, sonst bleibt es aber den Tag über trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 im Norden und 37 Grad im Südwesten..
Hitzewelle versetzt Frankreich in Ausnahmezustand
Eine Hitzewelle mit Temperaturen von über 40 Grad versetzt Frankreich in einen Ausnahmezustand. In großen Teilen des Landes mahnte der Wetterdienst Météo France die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht angesichts der Hitze. Für 14 Departements wurde die höchste Hitzewarnstufe rot erlassen, in 64 weiteren Departements gilt die Warnstufe orange. Die Wetterlage führt zudem in etlichen Städten zu einer erhöhten Ozonbelastung und einer Verschlechterung der Luftqualität.
Video: Im Norden sogar ein paar Tropfen Regen
Die Perseiden erreichen ihren Höhepunkt
Saharastaub bringt trübe Sicht am Himmel
Der Saharastaub wird diese Woche auch wieder mehr zum Thema. Ab Mittwoch gelangt über Frankreich einiges an Saharastaub zu uns nach Deutschland und sorgt dann für getrübte Sicht am Himmel. Bis Anfang nächste Woche verbleiben die Partikel in der Atmosphäre, vor allem über Süddeutschland, die Staubkonzentration wird aber ab diesem Wochenende wieder etwas weniger.
Wetter in Europa: Von kühlen 13 bis sehr heißen 43 Grad
In Südwesteuropa wird es heute erneut sehr heiß, im Süden Spaniens und Portugals werden bis etwa 43 Grad erwartet, in Südfrankreich knapp 40 Grad. An der Adria sind Höchstwerte von 35 bis etwa 39 Grad möglich. In London und Umgebung sind 31 Grad zu erwarten, in Paris wird es 36 Grad heiß. Deutlich kühler ist man in Skandinavien unterwegs, dort liegen die Höchstwerte oft nur knapp über 20 Grad, im Westen Norwegens oft nur bei 13 Grad.
Video: Die Aussichten für Europa für die nächsten Tage
Sorge wegen Wasserknappheit in England
Nach dem trockensten ersten Halbjahr seit 1976 hat Großbritannien die derzeit herrschende Wasserknappheit in England als „von nationaler Bedeutung” eingestuft. Die britische Umweltbehörde (EA) erklärte am Dienstag, fünf von 14 ihrer Einsatzregionen in England litten unter Dürre und sechs weitere seien von anhaltender Trockenheit betroffen. Die Wasservorräte seien erschöpft und die Lage würde die Ernte beeinträchtigen, hieß es.
Stromausfälle im Irak - Temperaturen bis 50 Grad
Im Irak ist es inmitten der Sommerhitze zu Stromausfällen gekommen. Wegen des hohen Verbrauchs und technischer Ausfälle hätten einige Elektrizitätswerke im Zentrum und Süden des Landes den Betrieb eingestellt, teilte das Energieministerium mit. Der Strom sollte aber innerhalb einiger Stunden wieder fließen. Der Irak liegt in einer der heißesten Regionen weltweit. Im Sommer steigen die Temperaturen regelmäßig auf bis zu 50 Grad. Auch am Montag lagen sie im Zentrum und Süden zwischen 47 und 50 Grad.
Warnung in Japan vor Erdrutschen durch starken Regen
Starke Regenfälle halten die Menschen in Japan weiter in Atem. Im Südwesten des Inselreiches warnten die Behörden vor gefährlichen Überschwemmungen und Erdrutschen. Es wird befürchtet, dass mindestens zwei Menschen ums Leben kamen. Weitere Menschen galten zunächst noch als vermisst. Die Behörden prüften derzeit noch das Ausmaß der Schäden. Meteorologen sagen für weite Gebiete des Inselreiches weitere Regenfälle und Gewitter voraus.
Hitzestress: Rekord-Korallenbleiche vor Westaustralien
Nach dem jüngsten Schockbericht zum Zustand der Korallen des Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens gibt es jetzt auch schlechte Nachrichten aus dem Westen. Infolge der bisher längsten und intensivsten Meeres-Hitzewelle sei es zur flächendeckendsten Korallenbleiche in der Region seit Beginn der Aufzeichnungen gekommen, teilte das Australische Institut für Meereswissenschaften (AIMS) mit.
Wetterlage: Hoch Julia verschiebt sich etwas und macht den Weg für die extreme Hitze frei

Das Hochdruckgebiet Julia über Deutschland bewegt sich weiter ostwärts und bringt derzeit ruhiges Hochsommerwetter mit hohen Temperaturen; die größte Wärmebelastung ist heute im Südwesten zu erwarten und verschiebt sich morgen dann teils in die Mitte und am Donnerstag in den Osten des Landes.
(mit dpa)