Dezember startet mit Gegensätzen
Winter geht mit sehr unterschiedlichen Temperaturen in die erste Woche
Der Winter steht vor der Tür. Und nach den zum Teil schon sehr winterlichen Verhältnissen, geht die Kälte auch in der ersten Dezemberwoche nicht ganz aus Deutschland verloren. Aber auf der anderen Seite ist es auch recht mild und windig. Hier die Gegensätze zum Winterbeginn im Detail.
Wetterlage: Eher mildere Luftmassen, aber nicht überall
Durch die Ausläufer von Tiefdruckkomplex Yonatan, der gleich mehrere Kerne über dem Nordmeer vorzuweisen hat., ist in weite Teile des Landes milde Meeresluft eingeflossen. Nur im Südosten kann sich noch kalte Luft halten. Hinter Yonatans Ausläufer kann sich vorübergehend schwacher Zwischenhocheinfluss breit machen. In der Nacht zum Sonntag greift von Westen aber schon der nächste Ausläufer mit Regen auf Deutschland über, der uns am Sonntag ost-/südostwärts überquert. Dieser Ausläufer gehört zu Tief Zenobio. In der Folge weht am Sonntag in der Nordwesthälfte ein lebhafter bis stürmischer Wind.
In der neuen Woche gelangen wir auf die Vorderseite eines großräumigen atlantischen Tiefdruckkomplexes und verbleiben dort wohl erst einmal bis auf Weiteres. Damit ist die anhaltende Zufuhr milder Luftmassen gesichert. Winterliche Elemente beschränken sich auf frostige Nächte - zumindest abseits des Westens und Nordwestens. Denn während man dort vom ein oder anderen atlantischen Tiefausläufer gestreift wird, liegt der große Rest des Landes im Einflussbereich eines osteuropäischen Hochs.
Wetter zum Winterstart: Im Nordwesten milder Wind - große Temperaturkontraste

Der Winter startet am Montag weitgehend trocken. Vor allem im Südosten ist es allerdings oft bewölkt oder neblig trüb. Sonst lockern die Wolken immer mal wieder auf. Erst später, wahrscheinlich erst zum Abend, kommt von Nordwesten neuer Regen auf. Die Temperaturen liegen bei 2 Grad in den östlichen Mittelgebirgen und bei bis zu 8 Grad am Rhein. Im Nordwesten weht weiterhin ein kräftiger bis stürmischer Wind.
Am Dienstag und Mittwoch sind die Nächte sind vor allem im Süden und Osten frostig kalt und teilweise muss mit Glätte gerechnet werden. Später bildet sich häufig Nebel, der sich tagsüber vor allem im Südosten auch ziemlich zäh halten kann. Im Nordwesten und Westen ist es überwiegend bewölkt und zeitweise kann hier etwas Regen fallen. In den Regionen dazwischen scheint häufiger auch mal die Sonne. Dazu recht große Temperaturunterschiede zwischen 1 Grad in den östlichen Mittelgebirgen und milden 10 Grad im Westen.

Bis zum Ende der ersten Dezemberwoche keine große Änderung

Auch das Ende der ersten Winterwoche im Dezember sieht ähnlich aus. Denn am Donnerstag bleibt es im Südosten weiterhin bewölkt oder neblig trüb, im Nordwesten ist dagegen etwas Regen möglich. Dazwischen ist es teils wolkig, teils freundlich und trocken bei 0 im Erzgebirge und bis 10 Grad im Westen. Auch der Freitag zeigt sich insgesamt wolkig, aber weiterhin überwiegend trocken. Nur stellenweise fällt etwas Regen bei 1 bis 8 Grad.
Verwendete Quellen: wetter.de und DWD



