Klima und Wetter in Ruanda

Ruanda ist ein Binnenland in Afrika und besitzt trotz seiner Nähe zum Äquator ein mildes Klima. Das heiße äquatoriale Klima Afrikas wird durch die Höhenlage von durchschnittlich 1.500 Metern abgemildert. Ruanda wird auch das „Land der tausend Hügel“ genannt. Die höchste Erhebung mit 4.507 Metern ist der Karisimbi im Norden des Landes. Die Temperaturen schwanken nur wenig und liegen ganzjährig bei etwa 18 Grad im Hochland und 25 Grad am Kivusee im Westen. Das Wetter in Ruanda wird von vier Jahreszeiten bestimmt. Die kleine Trockenzeit dauert von Dezember bis Januar, die große Trockenzeit von Juni bis September. Die kleine Regenzeit herrscht von Oktober bis November und die große Regenzeit von Februar bis Mai. Die meisten Niederschläge fallen dabei im Westen mit bis zu 3.000 Millimetern und nehmen nach Osten hin ab. Im Hochland von Ruanda fallen zwischen 800 und 1.000 Millimeter Regen im Jahr. Aufgrund der milden Temperaturen, der fruchtbaren Böden und der vielen Wasserläufe wird das Hochland vor allem landwirtschaftlich genutzt. Während in den Höhenlagen durch das neblig-feucht-kühle tropische Klima noch ein typischer Bergregenwald vorhanden ist, ist der Wald im Zentralhochland fast komplett verschwunden.