Draußen kalt, drinnen behaglich
Wie du es dir mit Selbstfürsorge zu Hause richtig gemütlich machst
Wenn es im Winter kalt und nass ist, der Himmel grau bleibt und die Tage kurz sind, schlägt das bei vielen Menschen auf die Stimmung. Studien zeigen: Schon kleine Maßnahmen können Abhilfe schaffen.
Selbstfürsorge-Rituale für zu Hause
Wenn das Winterwetter es unmöglich macht, das Haus zu verlassen, muss das nicht bedeuten, dass du vor Langeweile stirbst. Mit kleinen Routinen lässt sich die Zeit sinnvoll nutzen und geht schnell vorbei. Yoga, Home-Workouts oder Meditation und Atemübungen können dabei helfen, den Körper zu trainieren und zu entspannen. Regelmäßige Bewegung gilt in vielen Untersuchungen als wirksam gegen Wintermüdigkeit und depressive Stimmung. Nach dem Sport ist vor dem Entspannungsbad, denn auch das entschleunigt und hilft bei den kalten Temperaturen warm zu bleiben. Mit einer Duftkerze und der Lieblingsmusik kommt zusätzlich die richtige Stimmung auf.

Die richtige Raumatmosphäre
Durch das fehlende Tageslicht an grauen Tagen, schüttet unser Körper mehr Melatonin aus. Wir werden müde und antriebslos. Da kann eine Tageslichtlampe helfen, da sie dem natürlichen Sonnenschein am nächsten kommt und als eine der wichtigsten Behandlungen gegen Winterdepressionen gilt. Ansonsten können Kerzenlicht und indirekte Beleuchtung dein Zuhause richtig kuschlig machen, sodass du das nasskalte Wetter draußen schnell vergisst.
Journaling und Co. für mehr Achtsamkeit
Wer keinen Sport macht, aber trotzdem etwas für die Gesundheit tun möchte, kann die eigene kreative Seite ausleben. Tagebuchliebhaber werden Journaling lieben. Die Methode fokussiert sich darauf, gezielt seine Gedanken zu ordnen, Träume aufzuschreiben und sich selbst zu reflektieren, statt nur den Tagesablauf festzuhalten. Dabei wird ein bewussterer Umgang mit sich selbst geschaffen und Stress und Ängste reduziert. Der Gestaltung des Reflexionstagebuchs sind dabei keine Grenzen gesetzt. Neben dem selbstständigen Schreiben können aber auch das klassische Buch oder kleine Projekte wie Häkeln, Stricken oder Malen dabei helfen dem grauen Alltag zu entfliehen.
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Bewusste Ich-Zeit gegen das Wintertief
Egal ob Sport, Tageslichtlampe oder Journaling, mit bewusst genommener Zeit für ein bisschen Achtsamkeit kannst du auch zu Hause viel dafür tun, Winterdepressionen und gedrückter Stimmung entgegenzuwirken. Wichtig dabei ist, mach das, was dich gut fühlen lässt. Ein kurzer Blick auf den Wetterbericht ermöglicht es zudem, die gemütlichen Tage zu Hause mit einer kurzen Pause an der frischen Luft zu kombinieren.
Verwendete Quellen: wetter.de, Brown University Health, AOK Sachsen-Anhalt, Die Techniker, knappschaft.de



