Der Wetter-Tag bei wetter.de
November bringt Hoch mit Kälte-Option

Das gab es dieses Jahr noch nicht: Eine Mega-Hochdrucklage bestimmt unser Wetter wohl über Wochen. Wie viel Sonne kommt mit der Trockenheit und verabschiedet sich das Hoch mit einem fiesen, eisigen Ende? Meteorologe Paul Heger hat das mal ganz genau betrachtet und wie das ausgehen kann für uns, könnt ihr hier nachlesen.
Die Nacht wird im Süden neblig, im Norden ein bisschen nass
In der Nacht geht es im Norden stark bewölkt und mit leichtem Regen weiter. Im Süden breiten sich erneut Nebel- und Hochnebelfelder aus, nur die Berge bleiben frei. Dazu kühlt es auf 8 bis 12, in den Alpentälern auf 5 Grad ab.
Tagsüber bleibt es im Norden überwiegend grau und zeitweise nass. Kurze Auflockerungen sind an der Küste und Richtung Mittelgebirge möglich. Der Süden startet oft neblig oder trüb, doch hier kann sich nachmittags vor allem in Alpennähe die Sonne durchsetzen. Ganztags strahlend sonnig wird es auf den Bergen. Die Temperaturen erreichen 11 bis 16, im sonnigeren Süden bis zu 18 Grad.
Hochdruckeinfluss mit sehr milden Temperaturen bleibt uns noch bis Freitag erhalten. In der Nacht auf Samstag kommt dann ein Schwall kühlerer Luft vom Nordatlantik zu uns. Aber schon am Sonntag bestimmt ein neues, allerdings kühleres Hoch unser Wetter. Vorübergehend frischt der Wind vor allem im Norden und Osten kräftig auf und kündigt die Abkühlung an. Die fällt im Osten deutlich spürbarer aus als im Westen.
Kaltes Wochenende mit Frostgefahr

Die anstehende Hochdrucklage sorgt für viel Ruhe. Nur im Norden wird das Wetter durch vorbeiziehende Stürme beeinflusst. Für Aufregung könnten aber die Sonnen-Ungerechtigkeit sowie der kommende Frost sorgen.
Im Südwesten am Mittag schon fast 20 Grad

Wenn die Sonne scheint, kann es auch noch schön warm werden. Um 12 Uhr sind wir nicht mehr weit weg von der 20-Grad-Marke, vornehmlich im Südwesten unseres Landes.
- Bad Herrenalb 19,1 Grad
- Altensteig 18,7 Grad
- Emmendingen-Mundingen 18,5 Grad
- Freudenstadt-Langenwang 18,5 Grad
Habt Ihr Glück? Hier scheint schon voll die Sonne

Nicht nur der Süden – hier vor allem Städte in Baden-Württemberg - hat Glück mit der Sonne. Zwischen 9 und 10 Uhr gab es auch schon im südlichen NRW sowie in Rheinland-Pfalz und in mehreren Orten in Sachsen 60 Minuten Sonnenschein. Das gibt Hoffnung für den Tag. Gehört Ihr schon zu den Glücklichen? Dann bitte unbedingt die Sonnenstrahlen genießen.
In Österreich und der Schweiz – also in den Alpen – werden wir derzeit größtenteils so richtig von der Herbstsonne verwöhnt. Ausflüge und Wanderungen werden mit guter Fernsicht belohnt.
Trübes und kaltes Novemberwetter kommt

Wer sich noch auf Sonne und goldenen Herbst gefreut hat, könnte enttäuscht werden – vor allem im Norden. Die kommende Woche wird eher von kühlen Temperaturen und grauem Himmel geprägt. Trübes und kaltes Novemberwetter kommt.
Wetter für heute in Deutschland
Heute fällt im Norden aus dichten Wolken gelegentlich Regen, vorübergehend auch in der Mitte bis ins nördliche Franken hinein. Im Süden bleibt es in den Niederungen gebietsweise anhaltend trüb durch Nebel oder Hochnebel. Abseits davon oder nach Nebelauflösung ist es dort sonnig oder leicht bewölkt und trocken. Über der Mitte sind von der Eifel bis nach Sachsen stellen sich gebietsweise auch heitere Phasen ein. Dabei ist es weiterhin mild: Die Temperaturen steigen meist auf 14 bis 19 Grad an, im Dauernebel werden es maximal 12 Grad.
Unwettergefahr von Marokko bis Spanien

Ein Tief kreist aktuell um die Straße von Gibraltar und bringt große Regenmengen in Marokko und vor allem im Süden und Osten Spaniens. Besonders der Großraum Valencia könnte bis einschließlich Freitag 200 bis 300 l/m² abbekommen, während die Regenmengen im Norden (Galicien bis Baskenland) nicht erwähnenswert sind. Zudem können sich sehr große Hagelkörner von deutlich über 5 cm Durchmesser bilden. Das Tief bildet zum Wochenende hin ein neues Randtief aus, das am Wochenende vor allem auf den Balearen für Ungemach sorgen könnte.
Hier alle Informationen zur aktuellen Unwetterlage
Starkregen setzt Osten Mallorcas unter Wasser

Ein heftiger Regenguss in der Nacht zum Montag hat im Osten Mallorcas für Überschwemmungen gesorgt. Am Flughafen Palma kam es vereinzelt zu Verspätungen und punktuellen Flugausfällen. Besonders heftig erwischte es das Gebiet um die Stadt Manacor, Heimat des Tennishelden Rafael Nadal. Seine Akademie dort stand unter Wasser.
Auch im Küstenort Porto Cristo wenige Kilometer entfernt gab es heftige Überschwemmungen. Einige Straßen mussten wegen der Wassermassen für den Verkehr gesperrt werden.
Kong-Rey wird zu einem Taifun der Stärke 4 anwachsen
Taifun Kong-Rey zieht nordöstlich an den Philippinen vorbei und verstärkt sich in der kommenden Nacht zu einem Taifun der Stärke 4. Tagsüber wird dann der Höhepunkt bzgl. Windgeschwindigkeiten erreicht: 125 Knoten, was in etwa 230 km/h entspricht. Dann befindet er sich allerdings immer noch über Wasser. Auf dem weiteren Weg Richtung Taiwan wird von einer leichter Abschwächung ausgegangen. In der Nacht zum Donnerstag liegen die mittleren Windgeschwindigkeiten aber immer noch bei über 200 km/h. Der Landgang wird am Donnerstag stattfinden. Die maximale signifikante Wellenhöhe beträgt rund 9 Meter.
Igel erstmals als bedrohte Art gelistet

Die Zahl der westeuropäischen Igel geht nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) stark zurück. Sie hat den Winterschläfer in ihrer Roten Liste der bedrohten Arten erstmals als «potenziell gefährdet» eingestuft.
Das Problem sei der Mensch, so die IUCN: «Insbesondere die Zerstörung ländlicher Lebensräume durch Intensivierung der Landwirtschaft, Straßen und Stadtentwicklung, führt zu einem Rückgang des westeuropäischen Igels», heißt es. Igel müssten besser geschützt werden.
Was ist dran am Jahrhundertwinter für Deutschland?

Alle Jahre wieder kommt die Schlagzeile des Katastrophen-Winters für Deutschland mit Schneemassen, Dauerfrost und möglichen Extremwetter-Folgen für uns alle. So auch diesmal. Aber was ist dran, an der Schock-Prognose? Manche Wetter-Modelle spielten ja bereits mit eisigen Zeiten.
Hoch Yürgen ist nicht für alle da

Hoch Yürgen erstreckt sich über die Südhälfte Deutschlands hinweg. Von Norden her ziehen gelegentlich Tiefausläufer bis etwa in die Mitte Deutschlands. In Küstennähe nehmen die Luftdruckgegensätze zu nordeuropäischen Tiefs in den nächsten Tagen zu und dort frischt der Wind auf, während er in der Südhälfte kaum spürbar ist. Dadurch findet aber keine Durchmischung der Luft statt und damit können sich Nebelfelder über den Niederungen zäh halten. Am Wochenende fließt hinter einer Kaltfront von Norden her kühlere Luft zu uns.
Video: Temperaturfilm für Deutschland die nächsten 14 Tage
(mit dpa)