Der Wetter-Tag bei wetter.de
Bis 150 km/h auf dem Brocken: Sturmtief Telse wirbelt diese Nacht über uns

Sturmtief Telse wirbelte bereits ordentlich in den Niederlanden. Am Flughafen Amsterdam hat die niederländische Fluggesellschaft KLM vorsorglich mehr als 70 Flüge annulliert. Nun zieht der Sturm Richtung Deutschland. Ein lokales Gewitter brachte bereits Schäden. Im niedersächsischen Landkreis Lüneburg wurde der Bahnverkehr massiv beeinträchtigt. Dort war ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und dieser stürzte auf die Oberleitung.
Und Telse hat noch nicht genug. Am späten Abend knattert der Sturm in den nördlichen Niederlanden mit Orkanstärke durch, was auch uns erste Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 km/h im Flachland beschert – besonders vom Münsterland zum Emsland. Einzelne Sturmböen drohen ebenso in Ostwestfalen und in Südniedersachsen. Im Harz geht's auf um die 120 km/h mit voller Orkanstärke.
Und so geht es weiter:
Nacht: Von Schleswig-Holstein über die Nordsee und Niedersachsen bis in den Norden Hessens und weiter nach Sachsen-Anhalt erwarten wir Sturmböen, vor allem in Niedersachsen vereinzelt bis 100 km/h, auf dem Brocken bis 150 km/h.
Zum Morgen: Langsame Abschwächung und Verlagerung nach Osten, schwere Sturmböen besonders an der Ostsee und im Umfeld der Berge.
Vormittag: Sturmhöhepunkt an der Ostsee bis etwa zum Darß mit einzelnen Böen um 90 km/h, Höhepunkt auch im Erzgebirge mit rund 100 km/h, in den Niederungen nachlassend. Nur in der Oberlausitz noch etwas in Richtung 70 bis 80 km/h auflebend.
Stürmische Aussichten auch bei uns – hier geht es zu den aktuellen Prognosen
Südkorea erwischt der heftigste Schneesturm im November seit 52 Jahren

Südkoreas Hauptstadt Seoul erstickt im Schnee. Laut Angaben des Wetterdienstes sind in der Metropole 26 Zentimeter Neuschnee gefallen. Es handele sich um den stärksten örtlichen Novemberschneesturm seit 52 Jahren.
Landesweit mussten 317 Flüge abgesagt werden oder waren verspätet. Für etwa 90 Fähren galt die Anordnung, im Hafen zu bleiben. Auch hunderte Wanderpfade wurden geschlossen. In der Stadt Gwangju nahe Seoul waren etwa 230 Häuser von einem temporären Stromausfall betroffen, wie die Provinzregierung von Gyeonggi mitteilte.
Laut lokalen Medienberichten sind am Mittwoch mindestens zwei Personen bei wetterbedingten Verkehrsunfällen gestorben. Zudem ist ein weiterer Mann aus der nördlichen Provinz Gyeonggi tödlich verunglückt, nachdem seine Garage unter der Schneelast zusammengestürzt war.
Schlag für Winterfreunde und Schneefans - Vorhersagen sind ganz schön gekippt

Das ist mal ein Schlag für die Winterfreunde unter uns. In den neuesten Prognosen ist von Schnee und Kälte im Dezember und zu Weihnachten nicht mehr viel übrig geblieben. Aber bis dahin kann ja zum Glück noch viel passieren. Hier geht es zu unserer aktuellen 42-Tage-Prognose
Schon gewusst? Warum man Tennisbälle im Winter im Garten braucht
Spielt ihr Tennis? Wenn ja, seid ihr perfekt ausgestattet. Wenn nicht, kein Problem – ihr braucht lediglich die Tennisbälle, um im Winter Tiere in eurem Garten zu schützen. Wie das funktioniert, erklären wir euch hier.
Rette Essen, rette Leben
Wenn wir Essen wegwerfen, verschwenden wir nicht nur das Essen selbst, sondern auch all die Ressourcen, die für seine Herstellung verwendet wurden – wie Wasser, Energie und Arbeit. Das ist, als ob man Wasser in den Abfluss gießt, das man gar nicht benutzt hat. Zum Glück gibt es viele einfache und kreative Wege, um gegen Lebensmittelverschwendung anzugehen. Hier sind 20 Tipps, die mit ein wenig Kreativität und Planung nicht nur den Geldbeutel, sondern auch den Planeten schonen.
Lebensmittel-Verschwendung vermeiden: 20 einfache Tipps für den Alltag
Achtung! Telse kommt mit Sturm und Orkanböen

Jetzt kommt Spannung durch Tief Telse auf. Denn heute zieht es von Westen erstmal gemächlich auf uns zu, mausert sich dann aber über unseren norddeutschen Köpfen hauptsächlich durch die Temperaturunterschiede zwischen Skandinavien und südlicheren Gefilden zum Sturm. Da geht dann vom Abend bis in die zweite Nachthälfte sehr fix und wird auch sehr nass. Hier die Details:
- Tagsüber: Alles entspannt, im Westen langsam windiger, im westlichen Bergland auch schon mal Sturmböen, in Richtung Harz geht es am Nachmittag auch schon mal über 100 km/h
- Später Abend: Telse knattert in den nördlichen Niederlanden mit Orkanstärke durch. bei uns kommen erste Böen zwischen 80 und 100 km/h an, besonders vom Münsterland zum Emsland. Einzelne Sturmböen auch in Ostwestfalen, Südniedersachsen. Im Harz gehts in Richtung 120 km/h (Orkanböen).
- Nacht zu Donnerstag: Von Schleswig über die Nordsee und Niedersachsen bis in den Norden Hessens und weiter nach Sachsen-Anhalt Sturmböen, vor allem in Niedersachsen vereinzelt bis 100 km/h, auf dem Brocken bis 150 km/h.
- Zum Donnerstagmorgen: Langsame Abschwächung und Verlagerung nach Osten - also jetzt auch Ost-Holstein, West-Brandenburg und Sachsen einzelne Sturmböen, schwere Sturmböen besonders an der Ostsee und im Umfeld der Berge.
- Donnerstagvormittag: Sturmhöhepunkt an der Ostsee bis etwa zum Darß mit einzelnen Böen um 90 km/h, genauso Höhepunkt im Erzgebirge mit rund 100 km/h, in den Niederungen weiter nachlassend. Nur in der Oberlausitz noch etwa in Richtung 70 bis 80 km/h auflebend.
- Donnerstagnachmittag: Meist weiter abflauender Wind, Sturmböen jetzt besonders in Richtung Rügen und vereinzelt in der Oberlausitz/im Zittauer Gebirge.
Regengebiet von Tief Telse ist da - so zieht es weiter

Hier ist es heute Morgen um 7 Uhr frostig

- Zugspitze BY/ 2960m -7 Grad
- Marienberg-Kühnhaide SN/ 721m -5 Grad
- Albstadt-Degerfeld BW/ 868m -3 Grad
- Deutschneudorf-Brüderwiese SN/ 688m -2 Grad
- St. Georgen BW/ 862m -2 Grad
- Morgenröthe-Rautenkranz SN/ 620m -1 Grad
- Villingen-Schwenningen BW/ 719m -1 Grad
- Laichingen BW/ 685m -1 Grad
- Klingenbrunn BY/ 760m -1 Grad
- Hinterzarten BW/ 888m -1Grad
- Sohland/Spree SN/ 290m -1 Grad
- Lößnitz (Sachsen) SN/ 410m -1 Grad
- Oderwitz Dorf SN/ 305m -1 Grad
- Fichtelberg SN/ 1213m -1 Grad
- Eschenfelden BY/ 474m -1 Grad
- Mühlacker BW/ 244m -1 Grad
Wetteraussichten für heute, Mittwoch, den 27. November
Im Süden und Osten scheint nach Auflösung von Nebelfeldern zeitweise die Sonne. In den anderen Regionen werden die Wolken rasch dichter und vormittags setzt zwischen Saarland und Emsland Regen ein. Der Regen breitet sich nachmittags dann auf den gesamten Westen und Norden aus. Zudem frischt ab Mittag der Wind kräftig auf, im Westen und auf den Bergen sind abends Sturmböen dabei. Die Höchstwerte erreichen 5 bis 10, am Rhein 11 bis 14 Grad.
Hier geht es zu den Wetteraussichten von Deutschland
Blitzeinschlag bei Lüneburg behindert Bahnverkehr
Ein Blitzeinschlag auf der Strecke zwischen Lüneburg und Uelzen führt zu größeren Behinderungen in Teilen des Bahnverkehrs in Niedersachsen. Betroffen sind auch einige ICE-Verbindungen. Diese Züge werden den Angaben zufolge umgeleitet, wodurch sie sich zwischen Hamburg und Hannover um etwa 20 Minuten verspäten sowie zwischen Hamburg und Berlin sogar um etwa 45 Minuten.
Wie eine Sprecherin sagte, ereignete sich der Blitzeinschlag in der Gemeinde Deutsch Evern. Auch im Regionalverkehr führte die Störung zu Einschränkungen. Auf der Linie RE3/RB31 sei die Strecke zwischen Lüneburg und Uelzen in beiden Fahrtrichtungen gesperrt - Fahrgäste müssten in Ersatzbusse umsteigen, teilte das Bahnunternehmen Metronom mit. „Die Störungen an den elektrischen Anlagen der Schieneninfrastruktur werden nach einer ersten Prognose voraussichtlich bis Mittwochmorgen, also bis in die Hauptverkehrszeit hinein, andauern“, meldete das Unternehmen.
Wetterlage: Tief Telse bringt stürmisches Wetter

Sturmtief Telse liegt derzeit noch über Südengland, kommt aber rasch näher und überquert unser Land bis Donnerstagnachmittag von West nach Ost. Dabei strömt heute noch feuchte und milde, morgen deutlich kühlere Luft ein. Ab Mittag frischt der Wind immer mehr auf und im Westen sowie auf den Bergen sind starke bis stürmische Böen, in der Nacht auf Donnerstag in den Bereichen südliches Niedersachsen, Münsterland und Ostwestfalen Sturmböen von 80 bis 100km/h, an der Nordsee und im Oberharz sogar Orkanböen zu erwarten. Am Donnerstag beeinflusst das Tief mit starkem bis stürmischem Wind noch die Osthälfte unseres Landes, dabei sinkt die Schneefallgrenze in Schauern allmählich auf 600 bis 800 Meter. Ab Freitag setzt sich zunehmend Hochdruckeinfluss durch. Am Wochenende herrscht ruhiges und oft sogar sonniges Wetter. Nachts droht verbreitet Frost.
Video: Wetterlage für die nächsten 5 Tage in Europa
(mit dpa)