Der Wetter-Tag bei wetter.de

Showdown in Rom: Letzte Chance für den globalen Artenschutz?

In einem Rennen gegen die Zeit versammeln sich ab Dienstag Delegierte aus nahezu 200 Nationen in Rom. Ihr Ziel: Die Rettung des im November in Kolumbien gescheiterten "Weltnaturvertrags". In nur 72 Stunden soll gelingen, woran die Weltgemeinschaft bisher scheiterte – eine Einigung über die Finanzierung des globalen Artenschutzes.
Highlights der hochkarätigen Konferenz:
Showdown in der Ewigen Stadt: Nur drei Tage für eine Entscheidung von planetarer BedeutungAbwesender Elefant im Raum: USA bleiben der Konferenz fernDéjà-vu oder Durchbruch? Experten rätseln über Erfolgsaussichten nach der "Blamage" von Cali
Wird Rom Zeuge eines historischen Durchbruchs oder einer erneuten Enttäuschung für den Artenschutz? Die Uhr tickt, während sich die Augen der Welt auf dieses entscheidende Treffen richten.

Wetterlotterie: Wo bleibt es heute Nacht trocken?

Heute Nacht gibt's überall ein paar Schauer – bei Temperaturen von 1 bis 9 Grad. Nur am Alpenrand und im Bayerischen Wald bleibt es noch trocken, und im Nordwesten lässt der Regen später nach.

Am Dienstag startet es vor allem vom Schwarzwald bis zum Erzgebirge ziemlich trüb und nass, während sich an anderen Orten auch mal längere Auflockerungen zeigen. Nachmittags zieht der Regen weiter durchs Land – nur in Richtung Nord- und Ostsee sowie im Südosten bleibt es trocken. Dabei liegen die Temperaturen angenehm mild bei 9 bis 12 Grad, am Alpenrand sogar bis zu 14 Grad.

Zeigt der Winter nochmal seine Zähne?

A frozen man with his hands clasped all bundled up in a fur trappers hat, scarf, parka and knit gloves, covered in snow and frost trying to stay warm on a very cold gray Winter's day.
Winter und Frost auch im Februar normal.

Frost und Schnee statt Frühlingsgefühle – Nach einem Wochenende mit Rekordtemperaturen bis 19 Grad dreht das Wetter zum Monatsende. Der meteorologische Winter 2024/2025 verabschiedet sich mit einem Paukenschlag:

  • Regen im Flachland
  • Schneefall in Bergregionen
  • Rückkehr des Nachtfrosts

Bergregionen: Schneefallgrenze sinkt auf 800 Meter

visibility conditions in road traffic when driving in a car in winter
In den Bergregionen sinkt die Schneefallgrenze auf bis zu 800 Meter, was Winterfans freuen dürfte.

Echt jetzt – Schnee? Ja, wir sind noch nicht durch mit der Winternummer. Zum Mittwoch gibt es mal wieder Flocken ab 800 Metern. Und insgesamt sieht diese Woche ziemlich usselig aus. Wann es sich wieder beruhigt und wie die ganze Woche aussieht, könnt ihr hier im Wettertrend für die kommenden 7 Tage nachschauen.

Planeten-Parade am Himmel – leider mit Wolkenalarm

A planetary alignment, or a "planet parade" see six planets: Jupiter, Mercury, Uranus, Mars, Neptune and Saturn. Solar System planets. High resolution images. This image elements furnished by NASA. ______ Url(s):
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/?IDNumber=PIA23344
https://www.nasa.gov/content/goddard/one-giant-sunspot-6-substantial-flares
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA13840
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/pia01492
https://solarsystem.nasa.gov/resources/17549/saturn-mosaic-ian-regan
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA22949
Software: Adobe Photoshop CC 2023. Knoll light factory. Adobe After Effects CC 2021.
Eigentlich gäbe es dieser Tage einen seltenen Anblick für Himmelsbeobachter - wenn da nicht die Wolken wären.

An sich wäre das eine ziemlich seltene Gelegenheit für alle, die gern in die Sterne schauen: Alle Planeten unseres Sonnensystems könnten an einem Abend sichtbar sein. Der perfekte Moment dafür wäre am Dienstag direkt nach Sonnenuntergang. Aber wie so oft: Das Wetter passt nicht – dicke Wolken verderben die Sicht.

Hoffnung im Süden und Norden

Deutschlandweit sieht’s düster aus. Vielleicht gibt’s am Dienstagabend im äußersten Süden Bayerns oder in Norddeutschland mal eine kleine Wolkenlücke – aber da braucht man schon ein bisschen Glück, dass es auch wirklich passt.

Wäre der Himmel klar, dann sähen die Planeten nicht wie eine schicke Perlenkette aus, sondern wären in einem lockeren Großkreis quer über den Himmel verteilt.

Nach Sonnenuntergang sieht man Merkur und Saturn im Westen fast direkt am Horizont, während ein etwas höher liegender, schwer zu erkennende Neptun dahinter schwebt – und darüber strahlt die Venus. Im Süden leuchtet dann Jupiter, daneben findet man Uranus knapp westlich und östlich von Jupiter den rötlichen Mars.

Das Besondere: Alle Planeten stehen von der Erde aus betrachtet auf derselben Seite der Sonne. Allerdings braucht man für die beiden äußersten – Uranus und Neptun – ein Fernglas oder Teleskop und am besten noch eine Sternenkarte, um sie zwischen all den anderen Sternen aufzuspüren. Und da Merkur und Saturn am Dienstag nur knapp über dem Horizont zu sehen sind, wäre ein Standort mit freiem Blick nach Westen ideal.

Nur fünf Tage saubere Luft im Jahr

Seit März 2024 verzeichnet Teheran laut offiziellen Daten nur fünf Tage mit sauberer Luft pro Jahr.

An über 40 Prozent der Tage im laufenden persischen Kalenderjahr lag die Feinstaubbelastung in einem ungesunden Bereich, während 197 Tage als „akzeptabel“ eingestuft wurden – was aber nicht gleichbedeutend mit gesunder Luft ist. Die anhaltende Luftverschmutzung beeinträchtigt die Lebensqualität der mehr als 15 Millionen Menschen in der Metropolregion erheblich, wobei viele über Atembeschwerden klagen.

Besonders in den energieintensiven Winter- und Sommermonaten verschärfen Heizung und Klimaanlagen das Problem. Hauptkritikpunkt ist das Verbrennen von Schweröl in den Kraftwerken, was zu einer hohen Schadstoffbelastung führt, während Versprechen der Regierung bislang ohne spürbare Verbesserung bleiben. Zudem sorgen das Verkehrschaos und langanhaltende Staus für zusätzliche Belastungen, sodass sogar diskutiert wird, die Hauptstadt an die Südküste am Golf von Oman zu verlegen.

Die Woche wird nass, aber der Regen ist bitter nötig

wir starten in eine Woche, die Regen bringt. Aber der Regen ist bitter nötig. Denn der Februar war in weiten Teilen des Landes bislang viel zu trocken. In Köln fielen bislang gerade einmal 4 Prozent des normalen Regens. Auch im Landesschnitt ist bloß ein Viertel des üblichen Februarregens zusammengekommen; lediglich in einem schmalen Streifen im Südwesten unseres Landes wurde zumindest stellenweise das Regensoll erreicht.

Glücklicherweise war der Januar sehr nass und brachte deutlich mehr Regen als normal, sodass es durch die Trockenheit der letzten Wochen bislang keine Schäden gab. Außerdem war der Februar bisher zu kalt und daher ist die Vegetation noch nicht so richtig angesprungen.

Krieg in der Ukraine ein Desaster auch für das Klima

Große Waldbrände wegen der Kämpfe in der Ukraine 2024 haben den Klimaschaden durch den russischen Angriffskrieg weiter in die Höhe getrieben. Das schreiben Wissenschaftler in einer Bilanz nach drei Jahren Krieg. Insgesamt habe die russische Invasion seit dem 24. Februar 2022 Emissionen verursacht, die knapp 230 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) entsprechen.

Zum Vergleich: Dies sei so viel wie der jährliche Schadstoff-Ausstoß von 120 Millionen Autos oder die jährlichen Emissionen von Österreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei zusammen. Das teilte die in Kiew angesiedelte Initiative zur Erfassung von Treibhausgasemissionen aus Kriegen anhand ihrer Berechnungen mit.

Tote nach Fluten in Botswana

A drone view shows the flooded area at Molapo Crossing Mall and the Western Bypass highway in Gaborone, Botswana, February 19, 2025 in this screengrab from a video obtained from social media. BASHI KIKIA/via REUTERS  THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. MANDATORY CREDIT. NO RESALES. NO ARCHIVES.
Tote nach Überschwemmungen im südlichen Afrika

Heftiger Regen hat Botswanas Hauptstadt Gaborone überflutet. Mehrere Stadtteile standen unter Wasser. Es gibt mindestens sieben Tote, sagte Präsident Duma Boko. Fast 2.000 Menschen mussten aus ihren Häusern geholt werden.

„Wir haben einen nationalen Notstand. Alle helfen mit, wir müssen stärker werden und besser vorbereitet sein“, sagte der Regierungsbeamte Maipelo Mophuting.

Jetzt kommt von Nordwesten her der Regen ins Land

ARCHIV - 19.03.2023, Rheinland-Pfalz, Koblenz: Spaziergänger laufen bei Regenwetter durch die Koblenzer Rheinanlagen. (zu dpa: «Wolken und Regen in der neuen Woche») Foto: Thomas Frey/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Etwas Regen erwartet. gut so, denn der Februar ist viel zu trocken

Heute breiten sich im Tagesverlauf von Westen und Nordwesten her dichte Wolkenfelder aus, dort wird es dann schon nass. Im Osten und Süden bleibt es dagegen trocken und hier scheint nach Nebelauflösung die Sonne.

Die Höchstwerte liegen bei 9 Grad im Erzgebirge bis 15 Grad in Dresden, nur auf den Inseln ist es etwas kühler. Der südliche Wind weht schwach bis mäßig, im Westen und Nordwesten teilweise frisch mit starken, im Bergland und auf den Nordfriesischen Inseln vereinzelt stürmischen Böen.

Wetterlage: Ziemlich wechselhafte Woche

Wetterlage Deutschland
Tief Paul mit Kern bei Island erfasst am Montag mit feuchtmilder Luft den Westen unseres Landes.

Die Front von Islandtief Paul bringt heute im Westen und Nordwesten unbeständiges und windiges Wetter, während im Rest des Landes Hoch Finja noch dagegen hält und für freundliches Wetter sorgt.

Zudem bleibt es recht mild. In der Nacht zieht die Front dann auch über den Osten des Landes und am Dienstag bildet sich über dem Südwesten ein Randtief, das für viel Regen sorgt und am Mittwoch über Deutschland vorüberzieht. Am Donnerstag folgt ein neues Tief, sodass es wechselhaft bleibt. Erst im Laufe des Wochenendes deutet sich Hochdruckeinfluss an.

(mit dpa)