Der Wetter-Tag bei wetter.de

Zweistellige Plusgrade in der Nacht, aber auch Gewittergefahr

Milde Westhälfte, windige Nordhälfte, kühle Osthälfte

Das Wetter für die Nacht zum Sonntag
Zweistellige Plusgrade in der Nacht, aber auch Gewittergefahr

In der Nacht zu Sonntag ist es in der Westhälfte oft bewölkt mit einzelnen Schauern, eventuell ist auch noch ein Gewitter dabei. Dafür sind es hier milde 6 bis 11 Grad. In der Osthälfte sind weniger Wolken unterwegs und es ist meist trocken bei kühleren 2 bis 4 Grad. Im Norden bleibt es windig, wahrscheinlich aber nicht mehr stürmisch.

Teils hohe Waldbrandgefahr im Norden

Wegen des nun schon länger anhaltenden schönen Wetters mit Sonnenschein und ohne Regen, ist im Norden die Waldbrandgefahr gestiegen. Im Westen und Süden von Mecklenburg-Vorpommern besteht sogar eine hohe Gefahr von Waldbränden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete. Stufe vier auf der fünfstufigen Skala des Waldbrandgefahrenindexes wird für die Regionen um Schwerin, Boizenburg, Grambow-Schwennenz, Marnitz und Feldberg/Mecklenburg gemeldet.

Damit reicht die Gefahrenzone auch knapp in die benachbarten Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein. In Niedersachsen sind laut DWD vor allem der Osten und die Mitte des Landes betroffen. Für die übrigen Regionen hat der DWD meist eine geringe bis mittlere Waldbrandgefahr angegeben.

Nach fast 25 Grad nur noch 15 Grad am Mittwoch

Der Wettertrend von Montag bis Mittwoch
Die Höchstwerte rutschen in der nächsten Woche häufig unter die 15-Gradmarke. Das sind gut 10 Grad weniger als am Freitag.

Freitag heißester Tag des Jahres 2025

Der Freitag, 21. März, war der heißeste Tag des Jahres 2025. Die Temperaturen blieben nur ganz knapp unter der Sommermarke von 25 Grad. Europaweit mussten wir uns nur den Kanaren geschlagen geben. Hier die TOP-Werte:

Castrop-Rauxel und Duisburg-Hochfeld beide 24,2 Grad

Wörth am Rhein 24,1 Grad

Rheinstetten 24,0 Grad

Die Kanaren erreichten minimal mehr mit 24,6 Grad.

Hier geht es zu den Höchstwerten heute

Wetteraussichten für heute, Samstag, den 22. März

Heute Nachmittag gibt es abgesehen von leichter Eintrübung durch Saharastaub im Norden und Osten nochmal viel Sonne. Sonst wird es vor allem über der Mitte oft wolkiger und es fallen einzelne Schauer. Im Westen und Südwesten sind auch einzelne Gewitter möglich. Zwischendurch vor allem im Süden aber auch größere Auflockerungen mit Sonne. Etwas kühler als gestern, aber immer noch frühlingshaft warm mit 15 bis 20 Grad. An der Küste kühlere 10 bis 12 Grad. In der Nordhälfte zudem sehr windig bis stürmisch, an der Küste Sturmböen.

Heute ist Weltwassertag

Ziel dieses von der UNESCO 1993 ins Leben gerufenen Aktionstages ist es, auf die Bedeutung des (sauberen) Wassers als wichtigste Lebensgrundlage für die gesamte Menschheit aufmerksam zu machen. Wasser ist eine begrenzte und zunehmend knapper werdende Ressource. Bereits jetzt sind rund 785 Millionen Menschen von akuter Wasserknappheit betroffen. Die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser ändert sich aktuell dramatisch aufgrund des Bevölkerungswachstums, des Klimawandels und wird stetig zur größten Herausforderung für uns Menschen.

Schadstoffe im Wasser: 90 Prozent der deutschen Flüsse und Seen sind belastet

Wie wird das Leben ohne Gletscher? So wichtig sind Gletscher für unsere Wasserversorgung

Klimaschutz-Aktion: Städte schalten Licht für Earth Hour aus

Als Zeichen für mehr Klimaschutz wird am Samstag (22. März) um 20.30 Uhr an zahlreichen Orten der Welt für eine Stunde das Licht ausgeschaltet. Während der „Earth Hour“ werden bekannte Gebäude wie der Kölner Dom, das Brandenburger Tor, das Kolosseum in Rom oder das Empire State Building in New York 60 Minuten lang nicht angestrahlt. Zu der jährlichen Aktion ruft die Umweltschutzorganisation WWF auf. Auch Unternehmen und Privathaushalte können sich beteiligen. Deutschlandweit machen nach Angaben des WWF fast 500 Städte und Gemeinden mit.

Neuseeland und andere Staaten im Asien-Pazifik-Raum haben die «Earth Hour» eingeläutet. In Neuseeland hüllten sich unter anderem der Aussichts- und Fernmeldeturm Sky Tower und die Harbour Bridge in Auckland in Dunkelheit. Im Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Wellington blieben ebenfalls die Lichter aus.

Wetterlage: Tiefdruck macht sich bemerkbar

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Wetterlage in Europa

Am Wochenende macht sich Tief Volker in Deutschland abgeschwächt bemerkbar. Schauer und einzelne Gewitter breiten sich vorwiegend in der Südwesthälfte aus, während im Norden und Osten am Samstag ein kräftiger Wind weht.

Trockenheit wird zum Problem: Wie viel Regen kommt da jetzt?

Es hat im März kaum geregnet. In manchen Orten ist nicht ein Tropfen gefallen. So langsam wird die Dürre im Boden zum Problem. Ab dem Wochenende kommt ein wenig Regen, aber in der Summe wird es nicht viel sein. In der Mitte und im Süden maximal 20 Liter pro Quadratmeter, im Norden nur ein bis neun Liter.

Immerhin reicht das, um die Waldbrandgefahr ein bisschen zu dämpfen. Aber für die Landwirtschaft und die Bäume ist es viel zu wenig. Der Rhein bei Duisburg führt schon extremes Niedrigwasser. Und aus den Alpen kommt kaum Wasser aus der Schneeschmelze nach.

(mit dpa)