Der Wetter-Tag bei wetter.de
Hoch Urban bringt die Sonne zum Feiertag ins Land

Wir dürfen uns tatsächlich auf den Feiertag freuen, denn auch das Wetter spielt halbwegs mit. Von Schottland macht sich nämlich ein Hoch auf den Weg zu uns und das drängt die Wolken zurück. Es bleibt allerdings recht frisch mit Höchstwerten von kaum mehr als 15 Grad. Hoch Urban kommt eben von Schottland. Erst zu Beginn der neuen Woche kommt ein Schwall wärmerer Luft.
Die Nacht wird oft trocken bei kühlen 5 bis 10 Grad. Örtlich muss erneut mit Nebel gerechnet werden. Der Donnerstag bringt vor allem vom Rheinland bis zur Nordsee viel Sonne und bestes Ausflugswetter. Im Süden lockern die Wolken ebenfalls mal länger auf. Sonst verläuft der Tag oft grau mit Regen aber auch längeren trockenen Abschnitten. Dazu erreichen die Temperaturen kaum mehr als 9 bis 15 Grad.
Wann regnet es wo? Hier im Regenradar checken
Wetter am Feiertag: Gut, aber Vorsicht bei Reisen
Ein langes Wochenende und ab über die Alpen an den Gardasee? Hm, die Idee könnte sich als nasser Bumerang entpuppen. Denn südlich der Alpen kreist ein übles Tief und das bringt heftige Regenmengen: Von Italien über Kroatien und Slowenien bis nach Südösterreich, Ungarn und Montenegro gibt es heftige Unwetter mit krassen Regenmengen. Das wird zu Überflutungen führen, zu vollen Kellern und überlaufenden Bächen und Flüssen. Auf jeden Fall ist dort kein Badewetter…
„Am Donnerstag muss von Spanien bis zum Balkan mit teils kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Danach liegt der Schwerpunkt vor allem rund um Italien und Balkan. Bis zum Ende des Wochenendes sind hier 50 bis 150 Liter pro Quadratmeter, lokal sogar 200 bis 300 Liter pro Quadratmeter möglich, und je nach Modell auch mehr. Die größten Regenmengen werden für den Balkan erwartet“, erläutert wetter.de-Meteorologe Martin Pscherer die Gefahrengebiete.
Wirbelstürme verursachen deutlich mehr Tote als angenommen

Eine Studie legt nahe, dass Wirbelstürme, wie der Hurrikan Helene, der zuletzt im Süd im Südosten der USA wütete, eine hohe Zahl von Todesopfern nach sich ziehen könnten, die sich über Jahre hinweg bemerkbar machen. Diese langfristig erhöhte Sterblichkeit infolge tropischer Wirbelstürme wurde in einer im renommierten Fachmagazin „Nature“ veröffentlichten Studie hervorgehoben. Dabei analysierten die Wissenschaftler Daten in Bezug auf 501 Stürme, die sich zwischen 1930 und 2015 ereigneten.
Nächste Woche 25 Grad - will es der Sommer nochmal wissen?

Nach einer Wetterbesserung am Wochenende dank Hoch Urban, werden die Atlantiktiefs nächste Woche wieder aufdringlicher. Damit wird es einerseits wieder wechselhafter. Andererseits kommt deutlich mildere Luft zurück nach Deutschland.
Selbst sommerliche Temperaturen jenseits der 25 Grad-Marke wären denkbar, wie die Ensemble-Vorhersage für München als Beispiel für den Süden unseres Landes zeigt.
Wer es sicher warm haben möchte, den zieht es sicherlich in südlichere Gefilde. Allerdings solltet ihr auch hier die Wetteraussichten und -warnungen im Blick haben. Denn es drohen mitunter schwere Gewitter und Starkregen.
Wetterwissen: Was ist eine Ensemble-Vorhersage?
Im Video: Folgenschwere Dürre in Griechenland - bereits mehrere Tote
Taifun Krathon trifft Taiwan: Zerstörerische Winde und extreme Regenfälle drohen

Taifun Krathon zieht auf Taiwan zu und wird die Insel, nach jetzigem Stand, in der kommenden Nacht voll treffen. Dabei drohen zerstörerische Windböen von 150 bis 200 km/h – möglicherweise sogar mehr.
Außerdem treibt der Taifun enorme Wassermassen vor sich her. Einerseits in Form von meterhohen Wellen und einer Sturmflut. Andererseits sind enorme Regenmengen möglich. Das Gros der Wettercomputer bewegt sich bei 300 bis 600 Liter pro Quadratmeter. Doch auch Prognosen von über 800 Litern pro Quadratmeter sind dabei.
Krathon streift auch noch die Ostküste Chinas, bevor er sich abschwächen wird.
Experte im Video: Das alles kann uns der Oktober bringen
Meteorologisch und klimatologisch liegt der Oktober mitten im Herbst. Damit ist er ein Monat der Stürme, der aber auch schon richtig winterlich sein kann. In der Vergangenheit sogar mit strengem Frost unter -10 Grad. Und natürlich hat auch der Sommer mit letzter Hitze noch Chancen, wie Meteorologe Paul Heger oben im Video erläutert.
Tiefdruck-Doppel mit kühlem Regen

Unter dem Einfluss von Tief Dagmar und Tief Eileen ist es hierzulande kühl, oft wechselhaft, teilweise auch sehr nass. Das zeigt unter anderem der Blick zurück auf die Regenbilanz. So fielen binnen 24 Stunden mitunter fast 50 Liter Regen pro Quadratmeter.
Doch es ist auch Besserung in Sicht: Zum Donnerstag steigt von Norden her der Luftdruck allmählich an. Veranwortlich ist Hoch Urban – und das ist der Fahrplan fürs Wetter am langen Wochenende.
Wetter- und Wolkenfilm: So geht es jetzt weiter
Hurrikan Helene ist einer der tödlichsten Stürme der vergangenen 20 Jahre
Hurrikan Helene hat sich laut New York Post zum vierttödlichsten US-Sturm der letzten 20 Jahre entwickelt. Bis Dienstag wurden in sechs Bundesstaaten 152 Todesopfer bestätigt. Damit nähert sich Helene den Statistiken des NHC (National Hurricane Center) zufolge der Zahl von 156 Toten, die während des Hurrikans Ian im Jahr 2022 ums Leben kamen.
Der einzige Sturm mit einer höheren Zahl von Todesopfern in jüngster Zeit war Hurrikan Katrina, bei dem mindestens 1 392 Menschen starben, nachdem die Dämme unter anderem am Lake Pontchartrain in New Orleans versagten.
Köln erlässt Nachtfahrverbot für Mähroboter
Zum Schutz von Igeln hat die Stadt Köln ein nächtliches Einsatzverbot für Mähroboter verhängt. Dieses soll schwere bis tödliche Verletzungen der Tiere durch die scharfen Klingen der Geräte verhindern, da sich Igel bei Bedrohung zusammenrollen statt zu flüchten. Vor allem in der Dämmerung und Nacht sind Igel auf Nahrungssuche und daher besonders gefährdet.
Tierschützer und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderten zuletzt immer wieder striktere Regulierungen für Mähroboter, einschließlich eines Nachtfahrverbots. Da diese Geräte leise und unbeaufsichtigt arbeiten, setzen sie viele Gartenbesitzer gerne nachts ein.
Einige kleinere Gemeinden in Deutschland haben bereits solche Verbote erlassen.
Tropensturm Kirk wird Hurrikan
Über dem östlichen Atlantik hat sich der Tropensturm Kirk zu einem Hurrikan entwickelt. Laut dem NHC (Nationalen Hurrikanzentrum der USA) könnte er sich bis Donnerstag zu einem starken Hurrikan intensivieren.
Kirk befand sich zu diesem Zeitpunkt rund 1700 Kilometer westlich von Kap Verde und erzeugte Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Aktuell besteht keine unmittelbare Bedrohung für das Festland durch den Hurrikan.
Mittwoch nicht mehr so nass - Hoffnung im Westen und Norden
Guten Morgen, liebe Wetterfreundinnen und -freunde,
heute überwiegen am Vormittag die Wolken und es fällt Regen, nur ganz im Norden und Südwesten gibt es bei längerem trockenem Wetter auch ein paar Sonnenstrahlen. Am Nachmittag sind neben Schauern auch einzelne Gewitter möglich und von Norden und Westen her lockert es auf und die Sonne setzt sich durch. Die Höchstwerte liegen bei 10 Grad im Erzgebirge bis 17 Grad im Hunsrück. Dazu weht schwacher bis mäßiger, an den Küsten und im Südosten frischer und in Böen starker, vereinzelt stürmischer Wind aus Nordost bis Nordwest.
USA: Schlagabtausch um Klimawandel bei Vize-Debatte
Bei der US-Vizepräsidentschaftsdebatte wurden starke Unterschiede in der Klimapolitik sichtbar. Der republikanische Kandidat J.D. Vance akzeptierte CO2-Emissionen als Klimawandelursache nur widerwillig und plädierte für mehr inländische Produktion und Energieerzeugung, einschließlich Erdgas. Der Demokrat Tim Walz betonte dagegen die erneuerbare Energieausweitung unter Biden und Harris, während er Trumps Klimawandelleugnung kritisierte. Trotz aktueller Naturkatastrophen, wie dem Hurrikan Helene, bestreiten viele republikanische Wähler den Zusammenhang zwischen CO2-Emissionen und Klimawandel.
Die Wetterlage: Dagmar bleibt noch dominant

Tief Dagmar bringt weiter unbeständiges und kühleres Wetter nach Deutschland. Es verlagert seinen Kern Richtung Süddeutschland. Deswegen regnet es am Mittwoch am ehesten dort und im Osten.
Oktober glänzt am Feiertag etwas golden

Pünktlich zum Feiertag dürfen wir uns auf etwas Sonne freuen: Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit (Donnerstag), ziehen sich Wolken und Regen in den Süden und Südosten zurück und von Nordwesten wird es immer schöner. Allerdings scheinen die warmen Tage gezählt. Wir erwarten nur 9 bis 16 Grad. Und ganz im Süden bleibt es nass, der Norden kommt also besser davon.
Der Brückentag am Freitag verläuft nur noch ganz im Südosten trüb und nass. Dabei sinkt die Schneefallgrenze in den Alpen auf etwa 1.300 Meter, bevor am Wochenende vermehrt der Glanz vom Altweibersommer erstrahlt. Nach Nebelauflösung mit viel Sonne bei 9 bis 17 Grad. Das ist doch was!
Allerdings scheint der Montag ein neues Tief zu bringen. Aber genießen wir erstmal das gute Wetter am langen Wochenende.
Im Video: Diese Wetter-Gefahren bringt uns der Herbst auf den Straßen
Wo regnet es jetzt und gleich?
Video: Temperaturfilm für Deutschland die nächsten 14 Tage
(mit dpa)