Der Wetter-Tag bei wetter.de
Jetzt kommt's nochmal dicke: Nebel, Frost, Schnee und Glätte

In der Nacht zum Freitag wird’s frisch, mit leichtem Frost zwischen -1 und -4 Grad – vor allem vom Nordwesten bis zur Mitte Deutschlands und in den Höhenlagen Süddeutschlands. Gefrierende Nässe kann stellenweise für rutschige Straßen sorgen, in den Bergen kommt noch etwas Schnee oder Schneematsch dazu. Dazu zieht sich stellenweise dichter Nebel durch die Nacht und den frühen Morgen. Die Sicht kann teils auf unter 150 Meter sinken – also besser langsam machen!
Und in den Alpen? Da rieselt immer wieder Schnee. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1000 bis 800 Meter, und bis Freitagvormittag könnten dort bis zu 10 cm Neuschnee liegen – in Staulagen sogar 20 cm. Auch im Schwarzwald und im Bayerischen Wald kommt der Winter langsam an: Über 800 m sind bis zu 5 cm Neuschnee drin.
Am Freitag zeigt sich der Himmel über dem Süden und der Mitte meist von seiner grauen Seite. Besonders im Südosten sowie von Thüringen bis nach Sachsen und Südbrandenburg gibt es immer wieder Regen oder Schneeregen – in den höheren Lagen auch Schnee. Wer auf Sonne hofft, hat vor allem im Westen und Norden bessere Chancen, dort gibt’s zwischendurch ein paar Auflockerungen, allerdings auch einzelne Schauer. Die Temperaturen klettern auf 3 bis 8 Grad, dazu weht ein schwacher Wind aus Nord bis West.
Milchige Brühe im Rhein stoppt Schiffe
Hier kommt der Rhein ganz schön ins Trübe: Eine milchige Flüssigkeit sorgt für Aufsehen und zahlreiche Notrufe entlang eines längeren Flussabschnitts. Die mysteriöse Substanz, die zwischen Bobenheim-Roxheim und Mainz-Budenheim im Wasser trieb, brachte die Schifffahrt an mehreren Häfen vorübergehend zum Stillstand.
Unbekannte Flüssigkeit sorgt für Alarm
Besorgte Bürger meldeten der Feuerwehr Mainz eine merkwürdig verfärbte Fläche auf dem Rhein. Was genau da schwamm, war zunächst unklar. Mittlerweile steht fest: Es handelt sich um eine mineralölhaltige Flüssigkeit, die für die milchig-gräuliche Trübung verantwortlich ist. Woher sie stammt, bleibt jedoch weiterhin ein Rätsel. Fest steht: „Schon Mineralöl ist nicht gut für die Umwelt“, betonte eine Sprecherin der Wasserschutzpolizei. Die Behörden gehen davon aus, dass die Substanz bei Worms in den Rhein gelangt ist und sich von dort aus weiter flussabwärts verbreitet.
Schwierige Bergung, Hafensperrungen
Aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeit des Rheins lässt sich die Flüssigkeit nicht einfach absaugen – sie verteilt sich, sinkt ab oder bleibt am Ufer hängen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, setzten die Einsatzkräfte in mehreren Häfen, darunter Mainz-Winterhafen und Wiesbaden-Schierstein, sogenannte Ölsperren ein. Für einige Zeit wurde der Schiffsverkehr dort eingestellt. Doch zumindest für den Mainzer Winterhafen gab es schnell Entwarnung: Schon am Morgen wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Auch für Rüdesheim und Walluf gaben die Behörden am Nachmittag grünes Licht.
Wer steckt dahinter?
Ob die Flüssigkeit absichtlich oder versehentlich in den Rhein gelangte, ist noch ungeklärt. Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten Proben, während die Wasserschutzpolizei nach dem Verursacher fahndet – bislang jedoch ohne Erfolg. Selbst ein Polizeihubschrauber blieb bei der Suche nach der Quelle der Verunreinigung ergebnislos. Die Ermittlungen laufen weiter.
So sieht die Antarktis unter dem Eisschild aus - Das Eis ist so hoch wie der Mont Blanc

Es gibt eine neue und die bisher detaillierteste Karte der Landschaft unter dem Eisschild der Antarktis. Sie wurde von einem Team internationaler Wissenschaftler unter der Leitung des British Antarctic Survey (BAS) und mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts erstellt. Die Karte mit dem Namen Bedmap3 umfasst mehr als sechs Jahrzehnte an Vermessungsdaten, die mit Flugzeugen, Satelliten, Schiffen und sogar Hundeschlitten gesammelt wurden. Die Ergebnisse werden diese Woche in der Zeitschrift Scientific Data veröffentlicht.
Die Karte gibt einen klaren Blick auf den weißen Kontinent, als ob seine 27 Millionen Kubikkilometer Eis entfernt worden wären, und enthüllt die verborgenen Orte der höchsten Berge und der tiefsten Canyons. Eine bemerkenswerte Änderung der Karte ist der Ort, der als der Ort mit dem dicksten darüber liegenden Eis gilt. Frühere Erhebungen sahen diesen Ort im Astrolabe-Becken im Adélie-Land. Die Neuinterpretation der Daten zeigt jedoch, dass es sich um einen unbenannten Canyon in Wilkes Land handelt. Das Eis ist hier 4.757 m dick und damit ungefähr so hoch wie der Mont Blanc.
Rekord in 2024: 60 Prozent des Stroms waren Ökostrom

Rekord für die Ökostrom-Produktion in Deutschland: 59,4 Prozent des Stroms, der im vergangenen Jahr hierzulande erzeugt und ins Netz eingespeist wurde, stammte aus erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft, Photovoltaik, Biogas und Wasserkraft.
Im Jahr 2024 sei fast in allen Monaten mehr Strom aus erneuerbaren als aus konventionellen Energieträgern wie Kohle und Erdgas eingespeist worden, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Gesamtjahr erhöhte sich die Menge des Ökostroms zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 256,4 Milliarden Kilowattstunden.
Windkraft am wichtigsten - Solar boomtWichtigster Energieträger wie schon ein Jahr zuvor: Windkraft mit einem leicht gestiegenen Anteil von 31,5 (2023: 30,8) Prozent - und das, obwohl sich die erzeugte Strommenge aus Windkraft binnen Jahresfrist um 1,4 Prozent auf 136 Milliarden Kilowattstunden verringerte. Im Jahr 2023 hatte Windkraft Kohle als wichtigsten Energieträger in Deutschland abgelöst.
Jetzt kommt mal etwas Regen runter

In den kommenden Tagen wird es in Deutschland mal wieder nass. Das ist super wichtig, denn der März war bisher viel zu trocken. In vielen Seen und Flüssen ist der Wasserstand für Frühling bedrohlich niedrig. Wie viel Wasser kommt da jetzt zusammen?
So viel ist es leider nicht, wie unsere Karte zeigt. Maximal 25 Liter sind es am Alpenrand, im Schwarzwald und in der Pfalz. Zwischen Hamburg und Hannover bleibt es eventuell sogar komplett trocken. Das ist schlecht, denn da kam bisher im März noch gar nichts runter. Naja, schauen wir mal, wieviel es am Ende wird. Aber so wie es aussieht, wird es nächste Woche wieder trocken und irgendwann wird diese Trockenheit zu einem Problem.
Die kommenden drei Tage: Alles dabei

Wind, Regen, Schnee, Frost, niedrige Temperaturen – aber auch Sonne. Die kommenden Tage bietet das Wetter die gesamte Palette. Es wird winterlich, Schnee gibt es am ehesten auf den Bergen der Mittelgebirge und in den Alpen.
Sonne erwarten wir am Wochenende eher in der Nordhälfte.
Verdi-Warnstreik verbessert die Luftqualität

Es klingt unglaublich, aber kaum werden mal kurz die Flughäfen bestreikt, schon ist die Luft besser: Der Luftverkehr beeinflusst im Umfeld des Frankfurter Flughafens offenbar maßgeblich die Luftqualität. Während die Konzentration ultrafeiner Partikel am Montagnachmittag im Schnitt bei 5.000 bis 10.000 Partikeln pro Kubikzentimeter lag, stieg sie laut hessischem Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) am Dienstagvormittag auf über 40.000 Partikel pro Kubikzentimeter an.
Flugzeuge sind und bleiben einfach schmutzig! Sie stoßen beim Betrieb große Mengen an ultrafeinen Partikeln aus. Auch an den anderen Standorten habe man die deutlich reduzierte Konzentration am Montag erkennen können. Ein bisschen weniger Fliegen hilft uns somit allen.
Winter zeigt die kalte Schulter: Da ist echt wieder Schnee unterwegs
Frost, Glätte, Schneeschauer und Nebel: Der Donnerstag zeigt sich in der Süd- und Westhälfte von seiner unbeständigen Seite. In Lagen über 500 Meter fällt in den Mittelgebirgen Schnee, an den Alpen liegt die Grenze bei etwa 1.000 Metern.
Im Norden wird es wechselhaft mit einem Mix aus Sonne und nur einzelnen Schauern. Die Temperaturen erreichen 6 bis 10, im Bergland 3 bis 5 Grad und weniger. Ein schwacher bis mäßiger Wind aus westlicher bis nördlicher Richtung sorgt zusätzlich für ein eher ungemütliches Wettergefühl. Insgesamt ein Tag, der eher nach Regenschirm als nach Sonnenbrille verlangt.
Partielle Mondfinsternis am Freitag – Wetter könnte die Sicht trüben

Frühaufsteher haben am Freitagmorgen die Gelegenheit, eine partielle Mondfinsternis zu beobachten – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Besonders im Westen könnte sich der Erdschatten kurz nach 6 Uhr auf dem untergehenden Vollmond abzeichnen. Doch die Chancen auf eine freie Sicht stehen schlecht, da vielerorts dichte Wolken den Himmel bedecken. Bereits gegen 6:30 Uhr verschwindet der Mond in Deutschland unter, bevor die Finsternis ihr volles Ausmaß erreicht. Wer Pech mit dem Wetter hat, kann sich auf den 29. März freuen: Dann wird über Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen sein.
Mond am Frühlingshimmel: Lenzmond vereint Tradition und Astronomie
Wetterlage: Feucht und kalt - eine winterliche Kombination

Schwacher Tiefdruckeinfluss sowie feuchtkalte Polarluft bestimmen heute und morgen unser Wetter. Während sich am Wochenende im Norden und in der Mitte das Wetter beruhigt, beeinflusst ein Tief über Norditalien das Wetter im Süden unseres Landes.
Anfang nächster Woche kann sich dann aber landesweit Hochdruckeinfluss durchsetzen und die Temperaturen steigen allmählich wieder an. Zum kalendarischen Frühlingsbeginn nächsten Donnerstag sind viel Sonnenschein und 12 bis 17 Grad zu erwarten.
Frühling: Die Tage werden schnell immer länger
(mit dpa und dwd)