Der Wetter-Tag bei wetter.de
Eine Hochsommer-Nacht im Herbst mit einigen Wetter-Kapriolen
Wie? Was? Nebel, tropische Hitze und auch noch Blitz und Donner? Die Nacht vor der ersten Herbstwoche bietet Abwechslung. Lokale Hitze- und Wärmegewitter, die sich am Abend im Südwesten bilden, lassen in der Nacht nach und dann entstehen mitunter dichte Nebelfelder - vor allem im Süden. Dabei weicht die Hitze des Tages. Aber bevorzugt in den Ballungsräumen an Rhein und Ruhr bleibt es mit um die 20 Grad tropisch warm. Ansonsten bleibt es trocken und klar bei schlaffreundlicheren 16 bis 11 Grad.
Die neue Woche beginnt verbreitet mit viel Sonne. Später bilden sich im Süden und Westen teils kräftige Schauer und Gewitter mit Unwetterpotenzial. Örtlich sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Dazu erreichen die Temperaturen schwül-warme bis heiße 24 bis 31 Grad.
Unwetterlage am Herbstanfang: Gewitter in schwüler Hitze im Westen - bis 35 Grad im Osten
Die wetter.de-Redaktion macht nun Feierabend und wünscht euch einen guten Start in die neue Woche! ☀️😎🌻
Hit(ze)-Liste 15 Uhr: Über 33 Grad in Deutschland
Von wegen Herbststart! Der Sonntag ist in Deutschland vielerorts sehr sonnig und heiß. Einige Orte haben die 30-Grad-Marke geknackt. Dort ist schwitzen programmiert.
- Waldshut-Tiengen: 33,7 Grad
- Heilbronn-Wartberg: 33,1 Grad
- Brauneberg/ Mosel: 32,9 Grad
- Trier-Zewen: 32,8 Grad
- Obersulm-Willsbach:32,6 Grad
- Hatzenport (Mosel): 32,6 Grad
- Wertheim: 32,5 Grad
- Kaiserslautern: 32,5 Grad
- Bergisch Gladbach: 32,5 Grad
- Mühlacker: 32,4 Grad
32 bestätigte Tornados in Deutschland - Dunkelziffer bleibt hoch

Seit Jahresbeginn konnten Experten 32 Tornados über Deutschland bestätigen. Dabei ist die Dunkelziffer hoch, denn es stehen noch einige Verdachtsfälle aus. Der Mittelwert der vergangene Jahre liegt laut dem Deutschen Wetterdienst bei 45 Tornados pro Jahr. Diese Zahl könnte dieses Jahr überschritten werden.
Allerdings können die Experten keinen Trend hinsichtlich der Tornadozahlen in Deutschland erkennen. Die Zahlen variieren und die Zusammenhänge mit der Entstehung der Wirbelstürme sind komplex.
Hochsommerliche Temperaturen und Sonnenschein - die Bedingungen für einen Ausflug ins Freibad stimmen in diesen Tagen. In einigen Bädern in Hessen geht die Saison deshalb in die Verlängerung.
In Kassel beispielsweise sollen einige Freibäder bis zum 8. September geöffnet bleiben und ihren großen Abschluss in einer Sommerparty finden. Auch Rüsselsheim, Neu-Isenburg, Rosbach-Rodheim, Nidderau und Bad Vilbel reagieren auf die sommerlichen Wetteraussichten. Teilweise sollen hier die Freibäder sogar ohne Enddatum aufbleiben – je nachdem wann sich der Sommer in den Winterschlaf verabschiedet.
„Die Entscheidung ist uns leichtgefallen, denn die Wetterbedingungen sind perfekt und die Nachfrage nach der Verlängerung ist groß.“, erklärt Steffen Maar, Bürgermeister von Rosbach-Rodheim.
Auch in Nordrhein-Westfalen gehen einige Freibäder in die Verlängerung. So können Besucher in beispielsweise Köln, Essen, Bad Honnef oder Werne noch länger unter freiem Himmel planschen.
Längere Öffnungszeiten der Freibäder bis in den Herbst scheint ein Trend zu sein, der sich dieses Jahr auf weite Teile Deutschlands ausweitet. Die guten Wetterbedingungen führen dazu, dass sich die Schließung der Bäder und somit aber auch die Öffnung der Hallenbäder verzögern. Eine gute Nachricht für alle, die sich nochmal vor dem Winter bräunen wollen.
Gewitter und Unwettergefahr begleiten uns durch die neue Woche

Der Herbst beginnt hochsommerlich. Es wird heiß oder schwülwarm und immer wieder entwickeln sich Gewitter, die Hagel, Sturm und Starkregen mitbringen können. Das gilt nicht nur für heute. Bis mindestens zur Wochenmitte kracht und blitzt es wiederholt – besonders in der Westhälfte Deutschlands. Der Osten verbleibt noch länger in der trockenen Sommerhitze.
7-Tage-Wettertrend: Hitzewelle, Tropennächte und Gewitter

Das 600 Tonnen schwere Heck der gesunkenen „Verity“ konnte zehn Monate nach ihrer Kollision mit einem anderen Frachtschiff südwestlich von Helgoland geborgen werden. Dabei wurde eoine weitere Leiche gefunden. Für die Bergung ist laut der Generaldirektion Wasser und Schifffahrt (GDWS) eines der stärksten Schwimmkräne Europas im Einsatz. Die komplexe Bergung war mit monatelangen Vorbereitungen verbunden, da zunächst Gefahrenstoffe aus dem Schiffstank gepumpt werden mussten. Anschließend konnte die Ladung – 187 Stahlbandrollen – geborgen werden.
Am Montag soll der Bug gehoben werden. „Die Wetterbedingungen sind gut, sodass die Arbeiten planmäßig verlaufen“, sagte eine Sprecherin der GDWS. Bei der Bergung soll die Suche nach drei weiteren Vermissten fortgeführt werden.
Das Küstenmotorschiff „Verity“ stieß am 24. Oktober 2023 mit dem Frachter „Polesie“ in der Deutschen Bucht zusammen - rund 22 Kilometer südwestlich der Hochseeinsel Helgoland und 31 Kilometer nordöstlich der ostfriesischen Insel Langeoog. Die unter der Flagge der Isle of Man fahrende, 91 Meter lange „Verity“ sank. Sie war auf dem Weg von Bremen nach Immingham in Großbritannien. An Bord waren sieben Seeleute. Zwei konnten aus dem Wasser gerettet werden, der Kapitän wurde bereits tot geborgen.
Viel Sonnenschein und einzelne Hitzegewitter

Heute beginnt der Herbst – allerdings nur nach der meteorologischen Definition. Da will sich das Wetter offenbar nicht dranhalten: Die Sonne scheint kräftig und die Temperaturen erreichen warme bis heiße Werte.
Wetteraussichten für heute
Vormittag scheint die Sonne verbreitet. Nachmittags bilden sich im Süden einzelne Hitzegewitter und an der Ostsee ziehen ein paar dichtere Wolkenfelder auf. Sonst bleibt es sonnig. Die Höchstwerte erreichen verbreitet heiße 27 bis 33 Grad. Im Norden wird es mit 22 bis 25 Grad angenehm warm.
Die Wetterlage: Luftmassengrenze über Deutschland

Über Deutschland liegt eine Luftmassengrenze: Im Norden liegt trockene und kühlere Luft. Im Süden ist es heißer und schwüler. Dabei breitet sich die heiße Luft nach Norden aus. Am Montag steigt vom Ärmelkanal her der Tiefdruckeinfluss inklusive sich nähernder Tiefausläufer an, was die Unwettergefahr ansteigen lässt.
Im Video: Hitze breitet sich erneut aus
Höchstwerte für Deutschland
(mit dpa)



