Drei Kilometer langer Riss
Vulkan auf Island zum vierten Mal seit Dezember ausgebrochen
Der isländische Vulkan ist am Samstagabend zum vierten Mal seit Dezember ausgebrochen. Die Eruption, die am Samstagabend um 20:33 Uhr (Ortszeit) stattgefunden hat, hat einen etwa drei Kilometer langen Riss in der Erde zwischen den Bergen Stóra-Skógfell und Hagafell auf der Halbinsel Reykjanes geöffnet. Aus der Erdspalte wurden orangefarbene Lavaströme in den Nachthimmel ausgestoßen.
Neue Evakuierungen in Grindavik und in Touristenattraktion Blauer Lagune

Hunderte Menschen wurden nach dem Ausbruch aus dem Thermalbad Blaue Lagune evakuiert. Am Flughafen Keflavik wurden zunächst keine Störungen gemeldet. Die Ausbruchsstelle befand sich wenige Kilometer nordöstlich von Grindavik. Die rund 50 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Reykjavik gelegene Küstenstadt mit etwa 3800 Einwohnern war vor dem ersten Ausbruch im Dezember evakuiert worden. Die wenigen Einwohner, die in ihre Häuser zurückkehrten, mussten diese am Samstag erneut zurücklassen.
Grindavik war im November evakuiert worden, nachdem das Vulkansystem Svartsengi nach fast 800 Jahren mit einer Reihe von Erdbeben wieder erwacht war. Große Erdspalten öffneten sich nördlich der Stadt. Der erste Ausbruch folgte am 18. Dezember.
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(oha mit dpa)



